GreenTara
Mentorin
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Okay, aber ganz ohne Bewertung geht es nicht: Zunächst einmal ist es die Entscheidung deiner Frau. Du schuldest ihr die Akzeptanz.
Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, wegen Besuchsrechtregelung, kannst du sie dies wissen lassen:
Ich habe es vor die Wand gefahren. Ich habe mich dir gegenüber zutiefst schäbig benommen. Dadurch habe ich auch meiner Tochter die Familie genommen.
Mir selbst habe ich auch geschadet, aber es ist klar, dass ich dafür kein Mitgefühl erwarten kann.
Ich habe die größten Fehler meines Lebens begangen.
Ich werde jetzt an mir arbeiten, um wenigstens als Vater zu bestehen. Ich werde den Abstand, den du von mir brauchst, respektieren. Wenn ich etwas tun kann, lasse es mich wissen.
Ich werde an mir arbeiten, weil ich viele Defizite habe. Das wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Fürs erste möchte ich dich um Verzeihung bitten.
Verzichte darauf, ichbezogene Wünsche und Träume zu äußern, die sind vollkommen fehl am Platz. Kein Selbstmitleid, kein Winseln. Nur die Bereitschaft, deiner Frau und deiner Tochter das Leben zu erleichtern, wenn es erwünscht ist. Wenn nicht: Abstand!
Ob sie sich irgendwann neu für dich entscheidet, weiß keiner. In guter Erinnerung hat sie dich gerade nicht.