Bosporus
Gast
Ich (47) und meine Ex-Freundin (41) haben eine neunjährige Beziehung hinter uns, aus der eine sechsjährige Tochter hervorgegangen ist. Leider habe ich mein ganzes Leben lang immer eine Bindungs-, Trennungs- und Verlustangststörung. Ich hatte neben meiner neunjährigen Beziehung weitere drei Damen, mit denen ich mich getroffen habe, eine sehr gute, starke Freundschaft geführt habe und leider auch teilweise intim geworden bin. Ich liebe meine Frau aber über alles, habe sie niemals betrügen wollen, weil mir etwas gefehlt hat, sondern habe immer Angst vor dem Alleinsein und alleine dazustehen. Ich weiß, dass das, was ich schreibe, sich für andere völlig schwachsinnig und unglaubwürdig anhört. Ist aber so seit der Trennung meiner Eltern. Mit sechs Jahren habe ich unfassbare Angst, Menschen aus meinem Leben zu verlieren. Ich habe es nie geschafft, eine Beziehung länger als sieben Jahre zu halten und die letzte, wie gesagt, nun 9,2 Jahre. Leider ist alles Ende letzten Jahres ans Tageslicht gekommen und meine Frau ist Hals über Kopf ausgezogen und hat das Kind mitgenommen und entfremdet sich nun absichtlich von mir und hat das Kind manipuliert, dass es mich nicht mehr sehen möchte. Es schmerzt unfassbar und ich wünsche mir nichts mehr, als unsere kleine Familie zurückzubekommen. Ich habe das psychisch nicht verkraftet, habe sofort Therapien angefangen und bin leider auch über einen Arzt an Psychopharmaka geraten. Über diese Psychopharmaka habe ich eine komplette Affektstörung und Panik geschoben. Dass ich meiner Frau leider an den Hals gegangen bin und sie hatte Todesangst. Ich bin in meinem ganzen Leben noch nie gewalttätig geworden, habe meine Frau über neun Jahre niemals angefasst, geschlagen, geschweige denn meine Kinder und bin unfassbar schockiert, was nun passiert ist. Ich stehe vor einer aussichtslosen Situation. Das Leben wurde mir unter den Füßen weggezogen. Ich bin das alles selber schuld. Meine Frau trifft keine Schuld. Ich arbeite hart an mir und mache diverse Therapien, Anti-Aggressionstraining, obwohl ich noch nie aggressiv war, außer unter Medikamenteneinfluss, mache sechs oder sieben Maßnahmen psychischer Natur, um mich wieder auf die Spur zu bekommen. Meine Frau ist mit meiner Tochter über 100 km weit weggezogen und ich wünsche mir nichts mehr, als meine Familie zurückzuhaben. Ich würde hier auch meine ganzen Zelte abbrechen und hinterherziehen. Leider ist das Ganze mittlerweile auch in juristischer Hand, so dass meine Frau noch bis September eine Kontaktsperre gegen mich erwirkt hat. Ich kann ihr also niemals zeigen oder beweisen, dass ich mich verändere oder verändert habe und dass mir das alles unfassbar leidtut. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, bin total verzweifelt und schlafe seit sieben Monaten keinen Tag mehr. Ich wünsche mir nichts mehr, als meine Familie zurück und alles richtig machen zu dürfen. Ich habe furchtbare Angst, meine Frau zu verlieren oder an jemand anderen zu verlieren. Ich weiß, dass ich alles selber schuld bin, das brauche ich mir jetzt nicht von euch anzuhören.
Aber seht ihr eine Chance, dass meine Frau sich das noch einmal anschaut, obwohl ich so viele Fehler gemacht habe?
Sie sagt, sie möchte das nie wieder. Sie sag, sie will nie wieder mit mir eine Beziehung eingehen, telefoniert aber hintenrum, um herauszufinden, ob ich eine andere Frau habe und telefoniert, mit fremden Leuten stundenlang um das herauszufinden. Auf der einen Seite hat sie angeblich Angst und will Abstand. Auf der anderen Seite hat sie mir hinterher telefoniert. Und hat Angst vor mir. Ich ich kann aktuell sowieso nichts machen, da diese Kontaktsperre besteht und selbst danach weiß ich einfach nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.?!
Fahre ich bei ihr vorbei heißt es wieder ich würde sie bedrängen, lass ich sie weiter. Komplett in Ruhe heißt es. Ich habe kein Interesse mehr.