103

Umzug als gemeinsame Entscheidung, trotzdem schwierig

M
Zitat von Waris07:
Jetzt mal bewusst provokant eine Gegenfrage: Wäre es denn okay für dich, wenn es nun die nächsten Jahre auf seine Kosten geht?

Warum wird immer über "klein beigeben" geredet, so als ob es jetzt ein Machtkampf ist? Und es ist davon die Rede, auf wessen "Kosten" was geht. Was zieht dich denn so in die Heimat? Ist da tatsächlich alles besser? Dass dort deine Verwandten sind und du auch für sie da sein möchtest, ehrt dich, aber im Grund muss sich jeder das Leben selbst einrichten. Alt werdende Eltern sind allerdings tatsächlich ein Problem, da gebe ich dir Recht. Aber wenn es noch nicht so weit ist, könntest du ja noch einige Zeit mit einem Umzug warten.

Ihr habt euch halt mal so enschieden, das Kind hat sich eingelebt und jetzt wird aufgrund von Machtkämpfen und Nachteilen usw. eine Familie auseinander gerissen. Er hier, Du dort - neues Umfeld für's Kind, das ja noch recht klein ist. WE-Papa und ein Hier und Her.
Ich verstehe es wirklich nicht warum man sich das Leben so schwer machen muss und es auf dem Rückan anderer austrägt, nur damit man nicht "klein beigeben" muss und das Gefühl hat, dass man seinen Willen nun durchgesetzt hat.

• x 7 #46


MafusCage
Zitat von Margerite:
Dass dort deine Verwandten sind und du auch für sie da sein möchtest, ehrt dich, aber im Grund muss sich jeder das Leben selbst einrichten.


Vielleicht möchte Sie die Verwanten als Unterstützung für die Kinder oder einfach, dass diese miterleben wie ihre kleinen groß werden. Dann kann auch das Kind näher an die enge Familie heranwachsen und das prägt das Kind. Auf Entfernung ist das nicht dasselbe. Wie oft zieht man parallelen bei der Erziehung zu seiner eigenen Kindheit. Sie können alles erleben, austauschen und eine Bindung enstehen lassen. Auf große Entfernung ist das nicht dasselbe. Sie wäre nicht die erste die mit Kindern wieder zu Wurzeln zurückkehrt.

Ich glaube es gibt hier kein richtig und falsch. Ihr Mann muss wissen was er tut und ob er es mittragen kann. Und die TE muss wissen, was für sie mehr wiegt und priorisieren.

• #47


A


Umzug als gemeinsame Entscheidung, trotzdem schwierig

x 3


Gorch_Fock
Bei Beamten kommt noch hinzu, dass nur einer die Vergünstigungen bzgl. Kindergeld und ggf. Stundenreduzierung bekommen kann. Als Frau zahlst Du auch in der Elternzeit die PKV weiter (welche für Frauen eh teurer ist). Das Kind wird dann auch in die PKV kommen - natürlich gegen Gebühr.

• #48


alleswirdbesser
Zitat von Margerite:
neues Umfeld für's Kind, das ja noch recht klein ist.

Das Kind ist noch im Bauch 😉

• x 2 #49


Waldfee47
Zitat von Arnika:
ch halte es für unrealistisch, dass er das alles zeitgleich und zum größten Teil alleine stemmen kann

Vor ferner Zeit lernte ich mal etwas, was mir jetzt in den Sinn kommt.
Es ist gut immer nur eine Sache im Leben (große Lebensentscheidungen betreffend) zu verändern. Also nicht Baby bekommen und Umzug und Job wechseln etc., sondern eins nach dem anderen. Sonst kann es schnell zu Überforderung und Krise kommen.
Ein kleiner Mensch wächst in Dir heran, sein Willkommen-heißen und Euer Eltern-werden sollte jetzt im Vordergrund stehen. Wie schon mal gesagt. Es ist eine Zeit des Erlebens und nicht des ständigen Nachdenkens. Bitte einfach genießen und erleben und nicht mit dem Denken kaputt machen. Meine Meinung!

• x 1 #50


Waldfee47
Zitat von Arnika:
Mit dem, was du alles gleichzeitig willst, wär zumindest einer von euch beiden dann reif für die Klapse.

Meine-Meinung Schild

• x 1 #51