206

Umzug als gemeinsame Entscheidung, trotzdem schwierig

Blind-Meg
Zitat von Blindfisch:
Trennungsväter werden nie die Vaterrolle so einnehmen können, wie es sein sollte. Egal wie viel Verantwortung er übernimmt.

Und Trennungsmütter folglich also auch nicht

• #91


alleswirdbesser
Zitat von Löwenzeh:
Da sind wohl Frauen die eigentlichen "Macher", nicht wahr?

Ach, es muss nicht mal das sein. Ein klassischer Fall - er geht fremd, sie findet es heraus und reicht die Scheidung ein. Soll das bedeuten, dass er sein Glück hinten anstellt, weil er nur fremdv@gelt anstatt die Scheidung einzureichen?

• x 1 #92


A


Umzug als gemeinsame Entscheidung, trotzdem schwierig

x 3


alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
Und Trennungsmütter folglich also auch nicht

Im Fall einer Trennung gibt es für niemanden mehr eine klassische Familie, wie man sie sich vorgestellt hat. Oder bekommt jemand Kinder und freut sich im Voraus über getrennte Verhältnisse nach einer bestimmten Zeit?

• #93


alleswirdbesser
Zitat von Blindfisch:
Trennungsväter werden nie die Vaterrolle so einnehmen können, wie es sein sollte.

Du meinst die Trennungsmütter reisen sich darum auf Jahre gesehen alles allein zu tragen? Bei uns war es zum Beispiel nie Thema, dass er sich mehr einbringen möchte, selbst als er nicht gearbeitet hatte. Da kam nie was. Auch war er immer so frei wegzuziehen, aktuell 900 km. Mir kann da keiner was erzählen.

Aber ich kenne gute Familienväter, die aber nicht getrennt sind.

Stell dir dann die Situation einer Vollzeitmutter vor, die eine neue Partnerschaft eingehen möchte und die Kinder die meiste Zeit bei sich hat. Und dann der Wochenendvater - der freie Vogel, der die Kinder zwei mal im Monat besucht. Und selbst da wird geklagt.

• x 2 #94


Stella31
Zitat von alleswirdbesser:
Ein klassischer Fall - er geht fremd, sie findet es heraus und reicht die Scheidung ein. Soll das bedeuten, dass er sein Glück hinten anstellt, weil er nur fremdv@gelt anstatt die Scheidung einzureichen?

Dann müsste man also das Fremdgehen noch als heroische Tat betrachten 🤣

Dass Frauen die Scheidung häufiger einreichen als die Männer hat mehrere Ursachen, die ebenfalls durch Statistik und Studien erfasst sind.

Es gibt bei Frauen eine höhere Sensibilität dafür, wenn es in der Ehe nicht gut läuft.
Dann ist der Mental Load ein sehr wichtiger Punkt, außerdem sind die meisten Frauen heute nicht mehr finanziell abhängig von den Männern und Männer verharren länger in einer unbefriedigenden Ehe.

Einerseits machen sie Konflikte häufiger mit sich selbst aus, anderseits bleiben sie oft lieber in der Beziehung, weil die dann doch bequemer ist als allein zu leben. Und sicher auch wegen der finanziellen und persönlichen Konsequenzen.

• x 2 #95


Blindfisch
Nun, ich wollte den Strang hier nicht sprengen. Allein die Tatsache das ein Mann darauf aufmerksam macht, das es eben nicht nur darum geht, das die Frau glücklich ist sondern es auch eine männliche Perspektive gibt, in der der Mann lieber unglücklich sein wird um die Familie nicht zu gefährden, löst ja heftige Schnappatmung aus. Ausschließlich in der Damenwelt.
Zitat von Blindfisch:
Zugegeben, eine männliche Sicht, aber diese wird nicht nur hier im Strang gern übersehen oder ignoriert.

Ich würde noch ergänzen: diese Sicht wird sogar bekämpft, indem man zu meiner Aussage Dinge dazudichtet und Nebelkerzen wirft. Sich darüber lustig macht.
Inwiefern das dazu beiträgt der TE zu "helfen" oder nur dee eigenen Empörungskultur dient, darf jeder für sich selbst beantworten.

• x 1 #96


alleswirdbesser
Zitat von Stella31:
Dann müsste man also das Fremdgehen noch als heroische Tat betrachten

Im Thread von Dinania hat eine Userin ja die Theorie ihres Coaches erklärt, dass Männer aus Verantwortungsgefühl ihre Familien nicht verlassen können und deshalb fremdgehen, während sie als AF darauf wartet, dass er es doch schafft.

• x 1 #97


Ameise_78
@Blindfisch
Es scheint dass dir einfach nicht bewusst ist wieviel Frauen seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte schlucken, um die Kinder/Familie irgendwie durchzubringen.
Das haben Männer grundsätzlich nicht auf dem Schirm. Da wird sich an paar eher weniger typisch agierenden Frauen hoch gezogen, die egoistisch handeln, auf Kosten der Kinder - klar, das gibt es vereinzelt auch. Was aber der Großteil erträgt und mitmacht... das geht auf gar keine Kuhhaut.

Ich weiß, dass du eher einer der selteneren Männer bist, der für die Familie zurücksteckt, und da mutet es unfair an, dass das gesellschaftlich so wenig anerkannt ist. Mein NM macht notgedrungen auch tausendmal mehr für die Kids/Familie als viele andere Männer, und ich kann mir vorstellen dass es wirklich hart ist, gerade weil die öffentliche Anerkennung da relativ gering ist/in solchen Fällen weitestgehend fehlt. Absurderweise ist nämlich der Wochenend-Daddy, der gerne Wochenend Daddy ist, wenn er einmal was tut, der große Held, aber ein Mann, der sich ernsthaft aufarbeitet, dem wird kurioserweise häufig unter die Nase gerieben wieviel ärmer Frauen dran seien. Keine Ahnung warum das häufig so ist... finde ich persönlich auch nicht glücklich.

Was ich damit sagen möchte... für den Einzelnen ist es oftmals fies. Man wird in einen Topf geworfen, in dem kräftig herumgerührt wird. Aber was will man machen: am Ende muss man selbst mit den Entscheidungen leben, die man getroffen hat, so oder so. Egal wie es nach außen hin aussieht oder was andere denken. Man selbst muss irgendwie fein damit sein. Und da wäre man wieder beim Ausgangspunkt.

• x 3 #98


alleswirdbesser
@Blindfisch und ch würde an deiner Stelle von deiner Sicht sprechen, nicht für alle Männer, so wie ich nicht für alle Frauen schreiben kann. Sprichst du eigentlich aus eigener Erfahrung? Ich schon.

• x 2 #99


DieSeherin
Zitat von Blindfisch:
Nun, ich wollte den Strang hier nicht sprengen


dann ist ja gut - und das sollten alle anderen, die darauf anspringen vielleicht auch nicht tun!

• #100


A


x 4