Zitat von Seteca: Auch interessant fände ich zu lesen, ob es Personen gibt, die sich getrennt haben und den Verlust monetären Dingen in Kauf genommen haben und diese Entscheidung hinterher bereuten?
Mei, ich finde die Narration immer etwas eng gehalten.
Der einzig gültige Grund für ein Eingehen und ein Fortsetzen von Beziehungen ist die Liebe, was auch immer das genau ist.
Sicherheit, ein gemeinsam aufgebautes Leben, stabile Bindungen, eine gute wirtschaftliche Zusammenarbeit, all das ist für mich kein Nebenprodukt, das sind für mich ganz wertvolle, ja lebenswichtige Dinge, an und für sich.
Deshalb finde ich es immer merkwürdig, diese Dinge abzuwerten unter: man ist halt emotional abhängig oder will keine finanziellen Nachteile eingehen.
Also ja, ich halte es möglicherweise sogar für einen Vorteil, wenn diese Dinge nicht von der ganz großen Liebe und Leidenschaft vernebelt werden. Es ist nur sehr ungewohnt so zu denken.
Und ja, ich habe diese Dinge schmerzlich vermisst, als von der leidenschaftlichen Liebe "nur" noch tiefe Freundschaft und "care for each other" übrig war. Und ich habe es sehr bedauert, dass wir nicht gelernt haben, das als gütlige Grundlage einer Partnerschaft zu sehen, weil für mich ist es das.