BiBo59
Mitglied
- Beiträge:
- 13
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 5
- Mitglied seit:
Nun weiß ich nicht ob ich hier überhaupt in der richtigen Rubrik bin, oder nicht. Da aber meine Geschichte auch etwas mit meiner "Affäre" zu tun hat, glaub ich schon dass ich hier wohl eher ein Feedback bekomme als unter der Rubrik Trennung...
Zunächst also etwas zu mir. Ich bin nunmehr seit über 20 Jahren verheiratet, meine Tochter erwachsen und eigenständig. Beruflich bin sehr viel unterwegs und sehe mein Haus nur an an den Wochenenden oder auch mal ein paar Wochen gar nicht.
Ich habe seit nunmehr 7 Jahren eine Affäre, wo ich das Wort Affäre eigentlich nicht so gut finde, denn für mich hat Affäre so den bösen Beigeschmack der kurzfristigkeit. Aber nun ja. Letzlich bezeichnet es ja den Zustand in dem man sich befindet. Das Problem liegt darin, dass ich es bisher nicht geschafft habe, diese Affäre zu legitimieren. Und dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst war es mir nicht möglich eine Trennung auf räumlicher Ebene zu erzielen, denn dass hätte ich finanziell nicht verkraftet. Zu "ihr" ziehen ging dann aus ähnlichen Gründen auch nicht.
Irgendwann flog natürlich die ganze Sache auf und zu Hause war die Hölle los. Es folgten Paartherapie usw. mit dem Erfolg das es keinen Erfolg gibt. Die Situation hat sich nicht geändert. Nur ich habe mich immer weiter entfernt.
Nun ist meine Frau auch noch arbeitslos und auch krank und somit in gewisser Weise auch von mir abhängig. Leider erkennt sie die Realität nicht und denkt immer noch ich sei ihr "Eigentum". Da auch zwischenzeitlich zwischen mir und meiner Freundin Funkstille herrschte, denkt meine Frau natürlich es gibt keine Andere mehr...
Wenn ich dann dochmal nach Hause kommen, beherrschen aber ihre Probleme den Alltag, so dass ich schon gar keine Lust mehr habe überhaupt dort hinzufahren. Nicht dass man immer einen auf schön Wetter machen muss, nein... aber wenn man abgekämpft nach Hause kommt möchte man(n) doch nicht als erstes die Worte hören: Bring mal bitte den Müll raus... Und so ist meine Ehe eher eine Zweckgemeinschaft als alles andere.
Ich dreh mich im Kreis und weiß nicht wie ich es beenden kann.
Ich weiß jetzt nicht ob dass alles hier ein bissel wirr war oder ob ich zumindest ansatzweise verstanden werde...
Was ich nicht gebrauchen kann sind Vorwürfe, aber irgendwie muss doch mal was passieren, denn dieser Zustand ist doch für alle Beteiligten unfair und unbefriedigend.
Natürlich werd ich Fragen gerne beantworten....
BiBO
