Zitat von Verbene_-: Nach 3 Wochen wollte er
Zitat von Verbene_-: Nach ca 2 Monaten war ihm auf einmal alles zu viel
Zitat von Verbene_-: hat er einerseits Abstand gebraucht und dann aber wieder Nähe gewollt
Zitat von Verbene_-: desto weniger wollte er
Hast du mal darüber nachgedacht, dass dein Problem (ganz unabhängig von dem Kerl), darin bestehen könnte, dass du dich andauernd danach zu richten scheinst, was andere wollen und brauchen und dich viel zu selten fragst, was du selbst eigentlich willst und brauchst?
Dein ganzer Bericht liest sich so: Er
will und
braucht irgendetwas - und alles, was dir dazu einfällt, ist, wie du trotz allem die Beziehung retten bzw. wieder in Schwung bringen kannst.
Wie du dich noch besser anpassen oder sogar "beweisen" kannst. Damit er bloß nicht abschließend geht.
Nie scheint dir in der Gedanke aufgekeimt zu sein, dass du so eine Beziehung möglicherweise selbst gar nicht
willst, in der du so viel zurückstecken musst und dass es dir deshalb ganz recht sein könnte, wenn er auch gerade mal wieder nicht will.
Zitat von Verbene_-: und es ging meistens um ihn.
Jo. Sehe ich auch so.
Zitat:[url=/post3258317.html#p3258317]Zitat von Verbene_-[/url]
dass seine Partnerin alle Ambivalenzen und Launen mitmachen muss.
Willst du das so? Also
du, nicht er. Denn du
musst gar nichts.
Zitat von Verbene_-: Er will sein Leben kompromisslos ausleben können, ohne Rücksicht auf Verluste.
Sehe ich auch so. Und du? Was willst du für eine Partnerschaft?
Zitat von Verbene_-: jetzt, und dass ist mir auch schon kurz nach der endgültigen Trennung aufgefallen, dass ich viel zu dicht bei ihm war und so gar nicht mehr bei mir.
Sehe ich auch so. Da sagst du es sogar selbst. Du bist gar nicht bei dir und bei dem, was
du eigentlich willst. Sonst hätte so ein Typ keine Chance bei dir.
Noch ein letztes Beispiel:
Zitat von Verbene_-: Irgendwann bin ich dann gegangen, da er eigentlich nie von seinen Gefühlen geredet hat, sondern nur Rational warum dieses und jenes nicht geht.
Zitat von Verbene_-: Da ich nicht wollte, dass unsere gemeinsame Zeit als letzten Kontaktpunkt mit dem Streit stehen bleibt habe ich mich noch mal bei ihm gemeldet und in einer Sprachnachricht gesagt, dass es mir Leid tut wie ich unser letztes Gespräch gehandhabt habe und dass ich es schade fände, wenn das nun so stehen bleibt. Daraufhin habe ich keine Antwort bekommen
Also, da stehst du endlich einmal dafür ein, was
du eigentlich willst. Und folgerichtig gehst du und lässt ihn stehen.
Und dann, was machst du dann?
Du entschuldigst dich dafür, wie du das letzte Gespräch gehandhabt hast (du entschuldigst dich also dafür, dass du endlich einmal für dich eingestanden bist). Und scheinst völlig vergessen zu haben, dass du damals gegangen bist, weil er auf eine für dich unakzeptable Weise mit dir umgegangen ist.
Und das nur, weil du die Trennung von einem Kerl, der dich schlecht behandelt, offenbar überhaupt nicht erträgst.
Wieso eigentlich? Eigentlich hättest du doch diese Beziehung längst beenden müssen, wenn du dich nur mal gefragt hättest, was
du eigentlich willst, statt ständig darum zu kreisen, was
er jetzt gerade mal wieder will und braucht.
Er hat dir darauf nicht geantwortet. Leuchtet mir ein. Muss er ja auch nicht. Er weiß sowieso, dass du auf das geringste Fingerschnippen von ihm wieder parat stehst und dich vermutlich sogar schon wieder für dein "böses" Verhalten entschuldigen wirst.
Aber ich prophezeie dir: Der meldet sich wieder, wenn ihm danach ist und er es gerade mal wieder will oder braucht.
Und ich gebe dir den guten Rat, dich bis dahin einmal gründlich zu fragen, was du selbst eigentlich willst.
Welche Art Beziehung willst du?
Welche Art Partner willst du?
Wie möchtest du behandelt werden und wie nicht?
Und ich hoffe sehr für dich, dass du ihn - wenn du dir diese Fragen beantwortet hast - gründlich stehenlässt, wenn er demnächst wieder antanzt.