Hi Pauli,
ich kann das sehr gut nachempfinden. Als ich das erste mal erfahren habe, dass er eine Andere hat war es wie ein Messerstich ins Herz.
Mein Glück ist, dass meine Kinder schon groß sind. Wir müssen uns also nicht mehr über den Weg laufen.
Ich muß meiner Geschichte aber noch was hinzufügen.
Natürlich habe ich mir von ihm nicht alles gefallen lassen.
Ich habe lange Zeit nicht mit ihm geredet und habe ihn genauso geärgert wie er mich.
Das ist mir aber nicht leicht gefallen. Ich habe nur versucht mich vor weiteren Verletzungen zu schützen, was so aber überhaupt nicht geht (Erkenntnis durch langjährige Therapie).
In den letzten Jahren hatte er auch beruflich viel Ärger und ich konnte und wollte mir seine Probleme nicht mehr anhören.
Er ist zum Schluss versetzt worden, weil die Kollegen nicht mehr mit ihm arbeiten konnten.
Ich glaube das der langjährige Alk. nicht spurlos an ihm vorbeigegangen ist.
Und ein bißchen Ärger mache ich ihm auch jetzt.
Wir haben ein Enkelkind (2) das regelmäßig betreut werden muß.
Seit der Trennung hat er den Jungen einmal genommen als ich krank war, und einmal um ihn bei Freunden vorzuzeigen.
Ich verbiete meinen Kindern nicht den Kontakt zu ihrem Vater, wenn sie ihm aber den Jungen geben um ihn irgendwo vorzuzeigen und zu behaupten was für ein toller Opa er ist, dann können sie sich nach einem anderen Babysitter umsehen.
Wenn er ihn regelmäßig besucht macht mir das nichts aus.
Also auch ich bin ein wenig rachsüchtig ;D.
Die Aussagen Deiner Frau verstehe ich sehr gut. Ich habe mir das auch immer gewünscht.
Deine Aussagen sind manchmal widersprüchlich:
Liebst Du sie und willst sie zurück?
Dann tu was dafür! Aber wirkliche Taten!
Möchtest Du alles so weiterlaufen lassen?
Dann gib ihr die Chance neu zu beginnen, auch wenn es Dir schwerfällt.
Jede gute Tat wird belohnt und auch Du wirst irgendwann Deine Belohnung dafür erhalten

G.
Wuppi