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T3ufelchen
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und wieder heule ich herum wie beim ersten mal hier
https://www.trennungsschmerzen.de/meine- ... 13184.html
Was ist in der langen Zwischenzeit passiert? Anmerkung: Alles was ich getan habe stand unter der Prämisse Hoffnung, denn die stirbt zuletzt.
Sie hatte sich zurückgezogen in eine eigene klitzekleine Wohnung in einer anderen Stadt. Nun lag auch das Ergebnis ihrer Diagnose vor - Depressionen. Das passt auch zu dem Gesamtbild in der Vergangenheit. Also war für mich klar, da müssen wir durch, zusammen. Doch sie kanzelte sich ab, zog sich weit zurück.
Ich war am Boden zerstört.
Dann habe ich langsam angefangen einen Weg zu ihr zu finden. Erfolg hatte ich damit gehabt das ich Ihr keine Fragen mehr gestellt habe, keine Pläne für und mit ihr gemacht. Jeden Morgen und jeden Abend habe ich ihr nur kleine SMS gesendet mit einem lieben Spruch für den Tag oder den Abend und einem Kuss. Von ihr kam lange nichts zurück. Sie bekam dann auch ihre ersten therapeutischen Sitzungen.
Doch irgendwann meldete sie sich zurück und gab mir zu verstehen das ihr der Kontakt zu mir viel mehr bedeutet als ich ahne. Wow, ich war von den Socken und mein Herz sprang vor Freude.
So ging es ein paar Monate in denen wir uns zumindest per Message schrieben. Nur kurze Meldungen und das auch von ihrer Seite aus unregelmäßig. Ich jedoch regelmäßig. Auch habe ich mich über Depressionen schlau gemacht, bin zu Selbsthilfegruppen für Angehörige gegangen.
Sie hat mich dann auch dazu gebrach mit ihr zusammen zu joggen. Ich als Sofakartoffel. Das war schon fast wie früher. Doch hat sich sich mir nie genähert sondern war auf Abstand. Ich habe auch keine Annäherungen gemacht. Nur nicht bedrängen. Leider war das Laufen nur sehr unregelmäßig da sie es nicht anders konnte. Immer wieder zog sie sich ganz zurück und hielt Funkstille. Ja, ich weiß das sie es nicht anders kann und sie es auch nicht will. Doch jedes mal wenn ich länger nichts von ihr gehört habe fühlte ich mich beschissen. Und wieder gut sobald sie ein Lebenszeichen von sich gab.
Ein auf und ab. Das ist wohl normal wie ich herausgefunden habe in den Gruppen.
Nach einer ihrer Sitzungen habe ich sie zum Kaffee in die Stadt eingeladen. Das war ein Höhepunkt für mich. Auch wenn es sich zum einen wie früher angefühlt hat, so vertraut, so freundschaftlich war es doch in Wirklichkeit.
Dann der Hammer vor einem Monat. Ich wollte sie gerne an einem Wochenende einladen zum Weihnachtsmarkt. Tja, aber sie sagte, das sie über die Adventszeit wohl nicht da sein würde wenn ihr Plan gelingt. Ich ahnte schon etwas. Dann die Gewissheit, sie fliegt für 3 Wochen nach Mittelamerika, allein. Mir wurde schlecht. Auch wenn es ihr ähnlich sieht fand ich es überraschend.
Am Abend vor ihrer Abreise trafen wir uns noch in einem Kaffee. Ich hatte ihr noch nützliche Dinge mitgebracht da ich weiß das sie eine Chaotin ist. Der Abend war kurz. Sie sagte mir, das sie die Zeit nutzen möchte um sich über ein paar Dinge klar zu werden ohne den direkten Einfluss der alltäglichen Umgebung.
So nahte der Abschied am Auto. Ich nahm sie in den Arm und wollte ihr einen Kuss auf den Mund geben wie ich es immer getan habe. Sie drehte ihre Wange hin. Auf meine Frage irritierte Frage warum, sagte sie mir, sie wolle es mir nicht erklären. Ich war durcheinander. Vor ihrem Einsteigen in ihr Auto sagte ich ihr noch, das ich sie liebe. Ich weiß, entgegnete sie mir. Ich wäre fast hingefallen, so weich wurden mir die Knie. Verdattert ging ich.
Das sagte alles. Sie liebt mich nicht mehr. Was tun, wie die Zeit überstehen? Keine Ahnung.
Wenigstens hat sie mir eine SMS gesendet das sie wohlbehalten am Urlaubsort angekommen sei. Ich habe den Flug im Netz verfolg und wusste wann sie ankommt. Leider gibt es dort keine ausreichende Mobilfunk- und Internetinfrastruktur. So das ich nicht mehr viel von ihr zu hören bekam. Die 3 Wochen gingen zu meiner Überraschung für mich ganz gut um. Nicht die ganze Zeit darauf hoffen das sie sich meldet, das ich ihr schreiben müsste, fand ich entspannend. Einen Tag vor Heiligabend kam sie zurück und meldete sich auch kurz per SMS. Sie ist gut angekommen und braucht jetzt erst mal Zeit um daheim anzukommen.
Danach Funkstille.
Ich schrieb ihr doch es kam erst einmal nichts zurück. Erst gestern hat sie zurückgeschrieben. Sie bräuchte noch ein paar Kleinigkeiten die sie sich abholen wollte. Da ich jedoch zu dem Zeitpunkt nicht da war, hat sie es ohne mich geholt. Sie sagte auch, das es wohl besser wäre, nicht so zwischen Tür und Angel zu reden und sie wüsste das ich reden möchte. Im neuen Jahr wollte sie reden. Ich ahnte schon etwas.
Und heute habe ich wohl den Rest unserer Beziehung demontiert. Als ich von ihr erfuhr das sie Sylvester alleine verbringen würde, fragte ich sie warum wir es nicht schaffen können es zu weit zu feiern anstatt alleine jeder für sich. Sie sagte, das wir es doch besser im neuen Jahr besprechen sollten.
Zwischen den Zeilen (ja, telefonieren ist nicht ihr Ding) wusste ich auf was es hinaus läuft. Das sagte ich ihr auch und es wurde zur Gewissheit.
Was und wie sie es mir sagen wollte in einem späteren Gespräch, weiß ich nicht.
Sie sagte noch ein paar tröstende Worte und das sie sehr gerne für mich da bin wann ich um Hilfe bitte.
Aber eine Freundschaft mit ihr kann ich mir nicht vorstellen. Hat so etwas jemals funktioniert zwischen zwei ehemals Verliebten?
Nun verarbeite ich hier alles und heule mir die Augen aus.
Ich weiß das Depressive die Welt anders sehen und auch ein anderes Verhalten zu ihr haben. Eine andere Wahrnehmung. Ich hoffte jedoch immer das es zwischen uns wieder ein WIR geben wird wenn sie erst mal ihre Krankheit in den Griff bekommen hat. So schob ich ihr Verhalten zu mir auf die Krankheit ab. Aber so ganz stimmt es wohl nicht. Sie hat es sich wohl überlegt. Es liegt an mir. Sie will nicht mit mir.
Meine Zukunft ist verschwunden und die Hoffnung ebenfalls. Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich lieb sie immer noch. Loslassen ist mir nicht möglich. Mein Magen krümmt sich, ich muss ins Bett..
https://www.trennungsschmerzen.de/meine- ... 13184.html
Was ist in der langen Zwischenzeit passiert? Anmerkung: Alles was ich getan habe stand unter der Prämisse Hoffnung, denn die stirbt zuletzt.
Sie hatte sich zurückgezogen in eine eigene klitzekleine Wohnung in einer anderen Stadt. Nun lag auch das Ergebnis ihrer Diagnose vor - Depressionen. Das passt auch zu dem Gesamtbild in der Vergangenheit. Also war für mich klar, da müssen wir durch, zusammen. Doch sie kanzelte sich ab, zog sich weit zurück.
Ich war am Boden zerstört.
Dann habe ich langsam angefangen einen Weg zu ihr zu finden. Erfolg hatte ich damit gehabt das ich Ihr keine Fragen mehr gestellt habe, keine Pläne für und mit ihr gemacht. Jeden Morgen und jeden Abend habe ich ihr nur kleine SMS gesendet mit einem lieben Spruch für den Tag oder den Abend und einem Kuss. Von ihr kam lange nichts zurück. Sie bekam dann auch ihre ersten therapeutischen Sitzungen.
Doch irgendwann meldete sie sich zurück und gab mir zu verstehen das ihr der Kontakt zu mir viel mehr bedeutet als ich ahne. Wow, ich war von den Socken und mein Herz sprang vor Freude.
So ging es ein paar Monate in denen wir uns zumindest per Message schrieben. Nur kurze Meldungen und das auch von ihrer Seite aus unregelmäßig. Ich jedoch regelmäßig. Auch habe ich mich über Depressionen schlau gemacht, bin zu Selbsthilfegruppen für Angehörige gegangen.
Sie hat mich dann auch dazu gebrach mit ihr zusammen zu joggen. Ich als Sofakartoffel. Das war schon fast wie früher. Doch hat sich sich mir nie genähert sondern war auf Abstand. Ich habe auch keine Annäherungen gemacht. Nur nicht bedrängen. Leider war das Laufen nur sehr unregelmäßig da sie es nicht anders konnte. Immer wieder zog sie sich ganz zurück und hielt Funkstille. Ja, ich weiß das sie es nicht anders kann und sie es auch nicht will. Doch jedes mal wenn ich länger nichts von ihr gehört habe fühlte ich mich beschissen. Und wieder gut sobald sie ein Lebenszeichen von sich gab.
Ein auf und ab. Das ist wohl normal wie ich herausgefunden habe in den Gruppen.
Nach einer ihrer Sitzungen habe ich sie zum Kaffee in die Stadt eingeladen. Das war ein Höhepunkt für mich. Auch wenn es sich zum einen wie früher angefühlt hat, so vertraut, so freundschaftlich war es doch in Wirklichkeit.
Dann der Hammer vor einem Monat. Ich wollte sie gerne an einem Wochenende einladen zum Weihnachtsmarkt. Tja, aber sie sagte, das sie über die Adventszeit wohl nicht da sein würde wenn ihr Plan gelingt. Ich ahnte schon etwas. Dann die Gewissheit, sie fliegt für 3 Wochen nach Mittelamerika, allein. Mir wurde schlecht. Auch wenn es ihr ähnlich sieht fand ich es überraschend.
Am Abend vor ihrer Abreise trafen wir uns noch in einem Kaffee. Ich hatte ihr noch nützliche Dinge mitgebracht da ich weiß das sie eine Chaotin ist. Der Abend war kurz. Sie sagte mir, das sie die Zeit nutzen möchte um sich über ein paar Dinge klar zu werden ohne den direkten Einfluss der alltäglichen Umgebung.
So nahte der Abschied am Auto. Ich nahm sie in den Arm und wollte ihr einen Kuss auf den Mund geben wie ich es immer getan habe. Sie drehte ihre Wange hin. Auf meine Frage irritierte Frage warum, sagte sie mir, sie wolle es mir nicht erklären. Ich war durcheinander. Vor ihrem Einsteigen in ihr Auto sagte ich ihr noch, das ich sie liebe. Ich weiß, entgegnete sie mir. Ich wäre fast hingefallen, so weich wurden mir die Knie. Verdattert ging ich.
Das sagte alles. Sie liebt mich nicht mehr. Was tun, wie die Zeit überstehen? Keine Ahnung.
Wenigstens hat sie mir eine SMS gesendet das sie wohlbehalten am Urlaubsort angekommen sei. Ich habe den Flug im Netz verfolg und wusste wann sie ankommt. Leider gibt es dort keine ausreichende Mobilfunk- und Internetinfrastruktur. So das ich nicht mehr viel von ihr zu hören bekam. Die 3 Wochen gingen zu meiner Überraschung für mich ganz gut um. Nicht die ganze Zeit darauf hoffen das sie sich meldet, das ich ihr schreiben müsste, fand ich entspannend. Einen Tag vor Heiligabend kam sie zurück und meldete sich auch kurz per SMS. Sie ist gut angekommen und braucht jetzt erst mal Zeit um daheim anzukommen.
Danach Funkstille.
Ich schrieb ihr doch es kam erst einmal nichts zurück. Erst gestern hat sie zurückgeschrieben. Sie bräuchte noch ein paar Kleinigkeiten die sie sich abholen wollte. Da ich jedoch zu dem Zeitpunkt nicht da war, hat sie es ohne mich geholt. Sie sagte auch, das es wohl besser wäre, nicht so zwischen Tür und Angel zu reden und sie wüsste das ich reden möchte. Im neuen Jahr wollte sie reden. Ich ahnte schon etwas.
Und heute habe ich wohl den Rest unserer Beziehung demontiert. Als ich von ihr erfuhr das sie Sylvester alleine verbringen würde, fragte ich sie warum wir es nicht schaffen können es zu weit zu feiern anstatt alleine jeder für sich. Sie sagte, das wir es doch besser im neuen Jahr besprechen sollten.
Zwischen den Zeilen (ja, telefonieren ist nicht ihr Ding) wusste ich auf was es hinaus läuft. Das sagte ich ihr auch und es wurde zur Gewissheit.
Was und wie sie es mir sagen wollte in einem späteren Gespräch, weiß ich nicht.
Sie sagte noch ein paar tröstende Worte und das sie sehr gerne für mich da bin wann ich um Hilfe bitte.
Aber eine Freundschaft mit ihr kann ich mir nicht vorstellen. Hat so etwas jemals funktioniert zwischen zwei ehemals Verliebten?
Nun verarbeite ich hier alles und heule mir die Augen aus.
Ich weiß das Depressive die Welt anders sehen und auch ein anderes Verhalten zu ihr haben. Eine andere Wahrnehmung. Ich hoffte jedoch immer das es zwischen uns wieder ein WIR geben wird wenn sie erst mal ihre Krankheit in den Griff bekommen hat. So schob ich ihr Verhalten zu mir auf die Krankheit ab. Aber so ganz stimmt es wohl nicht. Sie hat es sich wohl überlegt. Es liegt an mir. Sie will nicht mit mir.
Meine Zukunft ist verschwunden und die Hoffnung ebenfalls. Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich lieb sie immer noch. Loslassen ist mir nicht möglich. Mein Magen krümmt sich, ich muss ins Bett..