Loraine
Gast
die Trennung von meinem Freund ist jetzt einen Monat her, endgültig keinen Kontat mehr haben wir seit knapp einer Woche.
Die Trennung kam plötzlich und er hat mich sehr verletzt, indem er mir sagte, dass er im Nachhinein gemerkt hat, dass er wohl nie Gefühle für mich hatte, weil ihn die Trennung so kalt lässt und es ihm ohne mich sehr gut geht. Er hat sich auch sonst sehr respektlos und verletzend verhalten, die ganze Beziehung über schon, ich habe es aber alles mitgemacht, die Gefühle waren wohl stärker und irgendwo hab ich ihm eben auch vertraut, dass er mich nicht verletzen würde und dass ich ihm nicht egal bin.
Wie es aussieht bin ich das wohl doch, und ich weiß gar nicht was mehr wehtut... die Enttäuschung, sein Verhalten, dass noch vor einigen Wochen alles "gut" war und er mich nun einfach eiskalt abhakt und wir keinen Kontakt mehr haben, dass ich den Menschen vermisse, für den ich ihn gehalten habe, dass ich das Gefühl habe allein und ungeliebt zu sein...
Nach einem Monat denke ich immer noch jeden Tag an ihn, an die Beziehung, an die Trennung, ich fühle Wut, Hass, Schmerz, Enttäuschung... Mein Essverhalten ist noch immer nicht wieder normal, ich habe Magen/Darmprobleme, bekomme schon Haarausfall, sehe immer schlimmer aus, habe oft ein Druckgefühl auf der Brust, komme morgens nicht aus dem Bett, weine viel und oft und egal was ich mache (versuche mich viel abzulenken), immer begleitet mich dieses schlimme Gefühl, immer ist ein Teil meiner Gedanken bei ihm. Ist das noch normal oder evtl. schon eine Depression? Wie lange wird es wohl noch dauern und sollte ich einen Arzt aufsuchen?
Ich bin dankbar für alle Tipps und Ratschläge!

Aber natürlich hast du Recht. Leider kann ich mir auch überhaupt nicht vorstellen, jemals jemand anderen so zu mögen.
