jamire
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Mein Freund hat sich vor über einem Monat von mir getrennt. Nach dem ersten Schock, den Fragen und dem Suchen nach Gründen kommt mir nun so langsam die Erkenntnis, dass er unter Depressionen leidet. Warum ich das denke? Es gibt dafür körperliche Anzeichen, die auch schon in der Beziehung auftraten, die mir jetzt erst so richtig bewusst wurden (Dauerhafte Traurigkeit, Frustration, Unzufriedenheit, Schwindelgefühle, Neben-sich-Stehen, Pankikzustände bis zu einem Moment, den er im Nachhinein als Nervenzusammenbruch beschreibt). Dazu kommen die "Gründe", die er mir für die Trennung nennt: Ihm würde die Nähe fehlen - er kann aber selbst keine aufbauen - er habe ein Problem, nicht ich - es hätte nichts mit mir zu tun...
Plus: Ihm geht es sehr sehr schlecht nach der Trennung und er kommt mit seinem Leben selbst nicht klar.
Ja, und jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich: Und wie geht es dir?
Ich bin super traurig, fühle mich total leer und wie amputiert. Der wichtigste Mensch in meinem Leben ist weggegangen. Er lässt mich nicht mehr an sich ran und lässt mich nicht ihm helfen oder etwas geben.
Ich bin abwechselnd wütend und habe Mitleid mit ihm und fühle mich super hilflos, weil ich nichts tun kann, keine Erklärungen bekomme für das, was passiert (ist) und somit auch für mich nichts aus der Situation ziehen kann.
Ich hoffe sehr, dass es Leute gibt, die Ähnliches kennen und mit denen ich mich austauschen kann. Wäre schön, wenn ihr euch meldet.
Jamire