A
*Amelie*
Mitglied
- Beiträge:
- 6
- Themen:
- 2
- Mitglied seit:
Nach 12 gemeinsamen Jahren war es heute soweit. Unsere Ehe ist beendet. Nach 8 Jahren heirateten mein Mann und ich 2010. Vor 1,5 Jahren erfuhr ich, dass er zwei Monate vor der Hochzeit eine Fummelei mit einer Studentin hatte, die mit ihrer Hand in seiner Hose endete. Ich habe versucht zu vergessen und zu verzeihen. Aber der Frust, die Enttäuschung aufgrund dieses Vertrauensbruchs sind immer wieder explodiert. In jüngster Vergangenheit fing mein Mann an mich auch im Alltag immer mehr im Stich zu lassen (lange Geschichte. Er hatte beruflich sehr viel Stress. Aber er hatte dann u.a. das Geschenk für unsere Tochter vergessen.) Ich bin gestern ausgeflippt und sagte, dass er ausziehen soll. Heilig Abend hat er noch mit uns verbracht und ist dann gegangen. Eigentlich will ich das aber alles gar nicht! Ich habe ihm heute gesagt, dass er mir das Gefühl geben soll, dass er mich liebt. Dass ich nicht glaube/spüre, dass er mich liebt. Er hat dies nicht wirklich ausdrücklich verneint. Er antwortete nach dem Motto: "Du weißt doch, was ich über uns denke." Und ich zurück: "NEIN! Das weiß ich eben nicht!" Warum hat er nicht gesagt, dass er mich liebt u hat mich in den Arm genommen? Er ist dann gegangen und ich bin völlig fertig/ enttäuscht. Was soll ich morgen früh unserer kleinen Tochter sagen? Im vergangen Jahr waren wir bereits zweimal kurz getrennt. Ich will geliebt werden und spüre das nicht bei ihm. Aber ich will nicht glauben, dass es vorbei sein soll. Und jetzt ist es das wohl. Ich bin so durcheinander und verzweifelt. Diesen Heiligabend werde ich jedenfalls mein Lebtag nicht vergessen.

