K
kaishui
Mitglied
- Beiträge:
- 26
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 15
- Mitglied seit:
Hallo Forengemeinde,
meine Geschichte hatte ich bereits hier gepostet (Warum sehe ich das nicht rationaler?) und bin/war sehr dankbar über die große Resonanz.
Irgendwie hat das zu diesem Zeitpunkt etwas Mut gemacht, allein das Gefühl man ist nicht alleine.
Das Lesen im Forum in Verbindung mit kleinen Erfolgserlebnissen beim Online-Dating und im Reallife gab mir phasenweise auch mal wieder nette Motivationsschübe.
Mittlerweile muss ich mir eingestehen, dass das krampfhafte Suchen einer neuen Partnerin für mich zu früh war.
Nun ist also die erste Zeit nach der Trennung vorbei und die anfängliche Hoffnung, dass Ex alles bereut und zurück kommt ist begraben. Realistisch war der Gedankengang sowieso nie, doch der Wunsch bzw. die Hoffnung war definitiv da. Und obwohl ich auch nicht gänzlich erfüllt in der Beziehung war, würde ich sie natürlich wieder mit offenen Armen empfangen.
Kommen wir also zur Gegenwart:
Offen gestanden hat mich das alles sehr getroffen und ich habe das Gefühl, dass ich mich durch die Tatsache von einem für mich wichtigen Menschen verlassen worden zu sein, sehr verändert habe.
Das hätte ich so nie gedacht, dass mich das so mitnimmt.
Seit der Trennung Anfang April schleppe ich mich ehrlich gesagt einfach nur durch.
Ausnahmen waren natürlich ein paar kurze Höhenflüge wegen guten Dates (die ich mir aber wieder versaute, weil ich nicht loslassen kann und immer mit Ex verglichen habe).
- Wir sind 2013 zusammen gezogen in die Nähe von Mainz und ich habe sozusagen meine Wurzeln und Umfeld für sie aufgegeben. Ist jetzt nicht die Welt, ca. 40km von meiner Heimat weg, aber trotzdem.
- Beruflich bin ich im Vertriebsaußendienst tätig und arbeite im Homeoffice, wenn ich nicht im Auto unterwegs bin. Kurzum: Einzelkämpfer, keine reale soziale Interaktion mit Kollegen.
- Ich bin in der Wohnung geblieben und habe noch nichts großes verändert, weil ich keine Motivation dafür habe.
- Richtig(!) gute Freunde habe ich hier in der Gegend nicht, nur ein paar Bekannte, die ich über Ex damals kennenlernte. Halt die Freunde ihrer Freundinnen.
- Es sind noch ein paar andere private Dinge in meinem Umfeld dazu gekommen, die mich bedrücken und es ist nicht immer einfach, das mit sich alleine auszumachen...
Mich demotiviert einfach alles im Moment. Sage mir zwar auch immer, man das ist Jammern auf hohem Niveau, mir geht's ja jetzt nicht ganz schlecht... usw.
Trotzdem ändert sich mental nichts bei mir.
Schleppe mich jeden Tag aus dem Bett, sitze im Homeoffice, denke immer noch jeden Tag an Ex, muss mich dazu zwingen zu funktionieren und irgendwie erfolgreich zu arbeiten.
Ab und an zwinge ich mich dazu Sport zu machen, Badminton Verein mit ehemaligen Arbeitskollegen. War aber auch die letzten Wochen nicht mehr dort.
Viel lieber betrinke ich mich am Abend alleine nach der Arbeit in meiner Wohnung, bedauere mich selbst und suche krampfhaft nach neuen Frauen...
Ich glaube, ich mache alles abhängig von einer Partnerin (die mir wieder ... naja irgendwie einen Sinn gibt).
Habe viel an Selbstbewusstsein verloren, glaube auch an positiver Ausstrahlung und mittlerweile sogar eine Hemmschwelle aufgebaut neue Kontakte kennenzulernen. Wenn ich so einsam bin, warum gehe ich dann öfter in den Verein? Oder beteilige mich in Facebook Gruppen die neu in einer Stadt sind und Kontakte suchen?
Früher war das alles kein Problem, denn ich hatte ja meine Basis (Freundin) und das gab mir Kraft.
Mittlerweile bin ich so antriebslos und vielleicht sogar depressiv(?).... weiß es nicht.
Aber nach 3 Monaten müsste man doch eigentlich wieder ein bisschen Land sehen...
Was würdet ihr also an meiner Stelle tun?
Relativ einsam in einer Stadt, im Job keine sozialen Kontakte, Angst vor Ablehnung bei Dates?
Wollte das nie machen, ad hoc würde ich aber gerne irgendein Wundermittel einnehmen, dass die Stimmung aufhellt. Weiß selbst, das ist keine Dauerlösung. Doch ich habe echt keine Lust mehr....
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie komme ich hier wieder raus? Sollte ich doch zu einem Arzt gehen? Mit Familie und Freunden habe ich sehr sehr oft darüber gesprochen und ich glaube mittlerweile kann man mein Gejammer nicht mehr hören...
Danke vorab für alle Impulse.
meine Geschichte hatte ich bereits hier gepostet (Warum sehe ich das nicht rationaler?) und bin/war sehr dankbar über die große Resonanz.
Irgendwie hat das zu diesem Zeitpunkt etwas Mut gemacht, allein das Gefühl man ist nicht alleine.
Das Lesen im Forum in Verbindung mit kleinen Erfolgserlebnissen beim Online-Dating und im Reallife gab mir phasenweise auch mal wieder nette Motivationsschübe.
Mittlerweile muss ich mir eingestehen, dass das krampfhafte Suchen einer neuen Partnerin für mich zu früh war.
Nun ist also die erste Zeit nach der Trennung vorbei und die anfängliche Hoffnung, dass Ex alles bereut und zurück kommt ist begraben. Realistisch war der Gedankengang sowieso nie, doch der Wunsch bzw. die Hoffnung war definitiv da. Und obwohl ich auch nicht gänzlich erfüllt in der Beziehung war, würde ich sie natürlich wieder mit offenen Armen empfangen.
Kommen wir also zur Gegenwart:
Offen gestanden hat mich das alles sehr getroffen und ich habe das Gefühl, dass ich mich durch die Tatsache von einem für mich wichtigen Menschen verlassen worden zu sein, sehr verändert habe.
Das hätte ich so nie gedacht, dass mich das so mitnimmt.
Seit der Trennung Anfang April schleppe ich mich ehrlich gesagt einfach nur durch.
Ausnahmen waren natürlich ein paar kurze Höhenflüge wegen guten Dates (die ich mir aber wieder versaute, weil ich nicht loslassen kann und immer mit Ex verglichen habe).
- Wir sind 2013 zusammen gezogen in die Nähe von Mainz und ich habe sozusagen meine Wurzeln und Umfeld für sie aufgegeben. Ist jetzt nicht die Welt, ca. 40km von meiner Heimat weg, aber trotzdem.
- Beruflich bin ich im Vertriebsaußendienst tätig und arbeite im Homeoffice, wenn ich nicht im Auto unterwegs bin. Kurzum: Einzelkämpfer, keine reale soziale Interaktion mit Kollegen.
- Ich bin in der Wohnung geblieben und habe noch nichts großes verändert, weil ich keine Motivation dafür habe.
- Richtig(!) gute Freunde habe ich hier in der Gegend nicht, nur ein paar Bekannte, die ich über Ex damals kennenlernte. Halt die Freunde ihrer Freundinnen.
- Es sind noch ein paar andere private Dinge in meinem Umfeld dazu gekommen, die mich bedrücken und es ist nicht immer einfach, das mit sich alleine auszumachen...
Mich demotiviert einfach alles im Moment. Sage mir zwar auch immer, man das ist Jammern auf hohem Niveau, mir geht's ja jetzt nicht ganz schlecht... usw.
Trotzdem ändert sich mental nichts bei mir.
Schleppe mich jeden Tag aus dem Bett, sitze im Homeoffice, denke immer noch jeden Tag an Ex, muss mich dazu zwingen zu funktionieren und irgendwie erfolgreich zu arbeiten.
Ab und an zwinge ich mich dazu Sport zu machen, Badminton Verein mit ehemaligen Arbeitskollegen. War aber auch die letzten Wochen nicht mehr dort.
Viel lieber betrinke ich mich am Abend alleine nach der Arbeit in meiner Wohnung, bedauere mich selbst und suche krampfhaft nach neuen Frauen...
Ich glaube, ich mache alles abhängig von einer Partnerin (die mir wieder ... naja irgendwie einen Sinn gibt).
Habe viel an Selbstbewusstsein verloren, glaube auch an positiver Ausstrahlung und mittlerweile sogar eine Hemmschwelle aufgebaut neue Kontakte kennenzulernen. Wenn ich so einsam bin, warum gehe ich dann öfter in den Verein? Oder beteilige mich in Facebook Gruppen die neu in einer Stadt sind und Kontakte suchen?
Früher war das alles kein Problem, denn ich hatte ja meine Basis (Freundin) und das gab mir Kraft.
Mittlerweile bin ich so antriebslos und vielleicht sogar depressiv(?).... weiß es nicht.
Aber nach 3 Monaten müsste man doch eigentlich wieder ein bisschen Land sehen...
Was würdet ihr also an meiner Stelle tun?
Relativ einsam in einer Stadt, im Job keine sozialen Kontakte, Angst vor Ablehnung bei Dates?
Wollte das nie machen, ad hoc würde ich aber gerne irgendein Wundermittel einnehmen, dass die Stimmung aufhellt. Weiß selbst, das ist keine Dauerlösung. Doch ich habe echt keine Lust mehr....
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie komme ich hier wieder raus? Sollte ich doch zu einem Arzt gehen? Mit Familie und Freunden habe ich sehr sehr oft darüber gesprochen und ich glaube mittlerweile kann man mein Gejammer nicht mehr hören...
Danke vorab für alle Impulse.