M
McCrank
Gast
Hallo liebe Forengemeinde.
Ich versuche jetzt möglichst kurz zusammenzufassen wie unsere gemeinsame Beziehung gelaufen ist. Kennengelernt hatten meine Ex und ich uns vor 7.5 Jahren. Wir waren nicht von Beginn an Feuer und Flamme füreinander und hatte einen etwas holprigen Start. Das verflog jedoch rasch und die Beziehung lebte richtig auf. Wir sind beide eher gemütliche Typen, also in Bezug auf ausgehen am Wochenende, Sport, etc. Auch hatten wir, gerade zu Beginn, viele Gemeinsamkeiten. Auch haben wir beide ein perfekt funktionierendes Elternhaus, also die Grundvorraussetzungen stimmen.
Nach 2-3 Jahren bekam ich eine recht lang andauernde Krise, man könnte sagen Depression, mit starker Hypochondrie. Ich war sehr lange nur auf mich selbst fixiert. Da äusserte sie zum ersten mal dass sie das nicht ewig mitmachen kann und will. Ihr ging es dabei verständlicherweise auch nicht gut. Desweiteren liess in der Zeit natürlich auch das s.uelle Verlangen sehr nach und wir hatten vielleicht noch alle 2 Wochen Sex.
Diese Phase ging vorüber, man sah wieder Licht am Ende des Tunnels. Jedoch bliebt etwas zurück, etwas das ich nicht beschreiben kann. Ich denke ich habe in ihr in dieser Phase etwas kaputtgemacht. Nicht falsch verstehen, es funktionierte nachher weiterhin sehr gut mit uns aber es war anders als davor.
Desweiteren bin ich ein extrem penibler Typ, also ich halte immer Ordnung. Mit Sauberkeit ist es mal so mal so, aber Oberflächlich muss alles im rechten Winkel stehen und alles was Sichtbar ist muss einfach akkurat sein. Bei ihr war das nie der Fall, ich habe sie in solchen Dingen wirklich permanent korrigiert. Aber das auch mal mehr, mal weniger. Wenn sie wieder verletzt war durch mein handeln, weil sie immer sagte sie kann es mir nicht recht machen, habe ich wieder ein paar Tage versucht das ganze gelassener zu sehen, konnte es aber nie durchhalten.
Selbiges gilt für den generellen Haushalt, ob Rechnungen einzuzahlen waren, Fenster zu putzen, Wäsche waschen, aufräumen etc. Immer war ich schneller, wollte die Dinge rasch erledigt haben.
Bin einfach getriebener was das alles betrifft.
Dies war also Punkt Nummer 2.
Der letzte gravierende Punkt war glaube ich die fehlende Aussicht auf Zukunft, wir hatten das Thema Kinder immer vor uns hergeschoben, nie wirklich zur Sprache gebracht, immer nur so beiläufig. Ich muss zugeben ich war nie der grosse Kinderfreund. Aber mittlerweile kann ich mir sehr wohl Kinder vorstellen, im Nachhinein betrachtet natürlich am liebsten mit ihr.
Aber das kann ich vorerst knicken....
Jedenfalls wurde das gegen Schluss hin auch zum Problem weil wir irgendwie beide merkten dass etwas nicht mehr stimmt, wir hatten beide eine starre in der wur nicht mehr klar kommunizierten.
Ich wollte immer erst eine grössere Wohnung kaufen, sie ging nicht mehr darauf ein (warscheinlich wusste sie was kommt)
Ich wollte dann auch manchmal sagen dass wir beim Sex auf Verhütung verzichten sollten, sodass es einfach passieren kann. Ich wusste dass ich geplant nie bereit wäre für Kinder. Bei mir muss sowas einfach geschehen. Das wollte sie jedoch nie weil sie immer gesagt hatte dass sie einen Mann will der sich mit ihr Kinder von Herzen wünscht.
Dazu muss ich noch erwähnen dass sie kurz vor dem Schlussstrich (also ein halbes Jahr zuvor) noch einen Hund angeschafft hat. Es ist ein super lieber Chihuahua. Ich hatte die Wochen zuvor nur schlecht geredet und gefragt ob sie sich schon im klaren darüber ist was so ein Tier an arbeit mit sich bringt. Im Nachhinein betrachtet war das sehr dumm von mir. Ich liebte/liebe dieses Tier noch immer sehr (sie hat den Hund natürlich beim Auszug mitgenommen) und ich vermisse sie beide extrem.
In dieser Zeit in der ich den Hund so liebgewonnen hatte wusste ich dass es mit einem Kind noch viel schöner wäre, dass es uns bestimmt glücklich machen würde. Noch viel glücklicher wie dieser Hund es schon tat.
Und dann plötzlich stand sie da, an einem Mittwoch Nachmittag. Ich kam von der Frühschicht nach Hause, sie ebenfalls von der Arbeit da sie Mittwochs immer frei hat am Nachmittag. Sie machte leise die Türe auf und ich rief Hallo. Sie nur ein schluchzendes Hoi.
Ich wusste dass etwas nicht stimmt. Ging in den Gang hinaus und sie stand da mit Tränen in den Augen. Nach den ersten paar Sätzen brach eine Welt für mich zusammen. Sie sagte sie kan so nicht mehr weitermachen, fühle sich wie in einem goldenen Käfig. Ihr ginge es bei mir ja was finanzielle Sicherheit, Familie, Wohnsituation, Geborgenheit betrifft super aber sie sei nicht mehr sie selbst.
Ich verstand die Welt nicht mehr. Unter beidseitigen Tränen packte sie notdürftig ein paar Sachen und war verschwunden. Dann schrieben wir und noch etliche male hin und her und waren bei komplett von der Rolle. Nacht knapp 7.5 Jahren das Beziehungsaus....
Wir trafen und 4 Tage später nochmal für ein "Abschlussgespräch". Ich hatte soviele Fragen, sie war zwar anwesend aber nicht wirklich bei mir. Antwortete immer nur sehr knapp und wusste einfach nicht so recht wo sie steht.
Wir verabschiedeten uns also nach knapp 2h und es ging eine Woche ohne Kontakt ins Land. Ich wollte ihr erstmal die nötige Ruhe geben. Ich kontaktierte danach ihre Eltern weil ich immer super mit ihnen ausgekommen bin und redete etwas mit ihnen, sie erfuhr davon. Ob das so gut war weiss ich nicht. Jedenfalls weiss sie dass ich nie versucht hätte etwas über ihre Eltern zu manipulieren. Ich wollte einfach meine Sicht der Dinge darlegen.
Wir hatten danach noch 2 mal ein längeres Telefonat. Ich komme einfach nicht zur Ruhe....
Für mich ist das ganze einfach nicht zu begreifen. Ein Abschluss kommt für mich nicht so richtig zustande. Sie sagte immer wieder Dinge die mich hoffen liessen, so in der Art: eine Trennug kann auch was gutes haben, oft findet man dann wieder zusammen. Oder: Die Dinge die ich beim Auszug mitgenommen habe sind schnell wieder eingeräumt wenn es denn so sein soll.
Das liess mich hoffen. Vor 3 Wochen, also zwischen den beiden letzten Telefonaten schrieb sie mich urplötzlich an dass ich ein schönes neues Profilbild habe und das auch im Facebook verwenden soll, es sei schöner. Ich bedankte mich und wir schrieben etwas belanglos hin und her. Dann wieder funkstille. Was soll ich von dem allem halten?
Sie bedauerte im Nachhinein dass es unüberlegt was mir das zu schrieben und ich momentan keine Hoffnung haben soll?!
Ihre Cousine hat sich ein knappes halbes Jahr zuvor von ihrem Mann getrennt, die beiden haben 2 Kinder. Daraufin ist ihre Cousine voll aufgelebt und ging permanent aus. Hatte mehrere Affären und war ein anderer Mensch. Ich würde fast behaupten eine Tussi und Emanze. Ich kann solche Frauen nicht ab.
Jedenfalls ging meine Freundin ab und zu mit ihr aus, ich hatte nichts dagegen. Aber gegen Schluss hin wurde das auch immer mehr.
Ich versuchte es zu akzeptieren, dachte das braucht sie jetzt halt einfach.
Dann eben das aus... sie brauche Zeit sich selbst zu finden, sei nicht mehr sie selbst gewesen, fühlte sich wie im goldenen Käfig etc.
Jetzt geht sie regelmässig mit dieser Cousine aus, zum Glück postet sie keine Fotos auf Facebook und co. Es macht mich so schon genug fertig. Ich habe ein super tollen Cousin und auch einen Freund mit dem ich jetzt auch viel unternehme, aber es ist halt nur Ablenkung. Wir gehen auch raus, habem Spass. Aber ich denke permanent an sie.
Wir haben und beide verändert nach dem Beziehungsaus (es ist mittlerweile 6 Wochen her). Sie trägt jetzt eine Brille, hat die Haare gefärbt, neu Klamotten, sieht ehrlich gesagt super heiß aus. Ich ebenso eine neue Frisur, habe wieder begonnen zu trainieren, achte mehr auf mein äusseres, bin optisch auch keine schlechte Wahl wenn ich das so sagen darf.
Vor 3 Wochen fiel einem Kollgen von mir auf dass sie auf Tinder aktiv ist. Ich meldete mich aus trotz ebenso dort an und sie wurde mir prompt vorgeschlagen. Erneut brach eine Welt für mich zusammen. Darüber haben wir im letzten telefonat auch gesprochen, ohne Streit, ganz sachlich.
Sie meint sie habe sich aus langeweile an nem Sonntag angemeldet. Naja, wers glaubt.
Ich denke einfach dass diese Cousine einen sehr schlechten Einfluss auf sie hat. Sie ist 32 Jahre alt, meine Ex wurde kurz vor der Trennung 30. Ich bin übrigens auch gleich 32 falls das wichtig ist.
Wie soll ich weitervorgehen. Sie meldet sich von sich aus gar nicht. Ich habe mittlerweile auch nicht mehr gschrieben seit 1.5 Wochen. Es bricht mir das Herz wenn ich daran denke dass sie einen neuen haben könnte. Sie war doch trotz allem die Frau fürs Leben, wir harmonierten in vielem sehr gut. Wieso ist sie plötzlich so anders?
Denkt ihr dass es noch eine Chance gibt? Vielleicht in ferner Zukunt? Oder muss sie zuerst Leben, wieder begehrt werden, und evtl auf die Schnauze fallen um zu merken was sie an mir hatte?
Ich weiss es nicht.
Sie hat vor kurzem die restlichen Sachen bei mir geholt und den Wohungsschlüssel eingeworfen.
Ich habe darauf kaum reagiert. Von ihr kam aber auch nichts. Es sind noch 2 Sachen da die ihr gehören. Soll ich sie darauf ansprechen oder es besser einfach sein lassen?
Noch wohnt sie bei ihren Eltern, es geht ihr denke ich voll auf den Zeiger wieder dort zu sein. Von einer wunderschönen Penthousewohnung mit eigenem Tiefgaragenplatz wieder zurück zu Mama und Papa ist bestimmt hart. Desweiteren verliert sie Ende Jahr den Job weil ihr Chef die Praxis schliesst. Also muss sie sich dort auch neu orientieren. Und eben die Tatsache dass sie gerade 30 wurde hat bestimmt auch dazu beigetragen. Es ist einfach vieles in ihrem Leben im Umbruch und ich denke ihr geht es innerlich bestimmt auch nicht gut, auch wenn es auf viele so wirken mag.
Sie wirkt auf mich als hätte sie diese 7 Jahre schon verdaut.... es tut sehr weh wenn ich daran denke.
Wie würdet ihr weiter vorgehen. Ich weiss dass ich sie zurück will, ich weiss wir können es schaffen. Aber ohne ihr zutun bringt das alles nichts. Wie kann ich ihr beweisen dass ich doch der richtige bin? Kann ich irgendwelche Akzente setzen? Etwas das wirklich Sinn macht? Ohne sie zu bedrängen natürlich.
Und würdet ihr wegen den Sachen die noch hier sind etwas sagen oder nicht? Ebenso sind noch Fotos auf dem PC von uns beiden. Ob sie die haben will?
Mit freundlichen Grüßen McCrank
Ich versuche jetzt möglichst kurz zusammenzufassen wie unsere gemeinsame Beziehung gelaufen ist. Kennengelernt hatten meine Ex und ich uns vor 7.5 Jahren. Wir waren nicht von Beginn an Feuer und Flamme füreinander und hatte einen etwas holprigen Start. Das verflog jedoch rasch und die Beziehung lebte richtig auf. Wir sind beide eher gemütliche Typen, also in Bezug auf ausgehen am Wochenende, Sport, etc. Auch hatten wir, gerade zu Beginn, viele Gemeinsamkeiten. Auch haben wir beide ein perfekt funktionierendes Elternhaus, also die Grundvorraussetzungen stimmen.
Nach 2-3 Jahren bekam ich eine recht lang andauernde Krise, man könnte sagen Depression, mit starker Hypochondrie. Ich war sehr lange nur auf mich selbst fixiert. Da äusserte sie zum ersten mal dass sie das nicht ewig mitmachen kann und will. Ihr ging es dabei verständlicherweise auch nicht gut. Desweiteren liess in der Zeit natürlich auch das s.uelle Verlangen sehr nach und wir hatten vielleicht noch alle 2 Wochen Sex.
Diese Phase ging vorüber, man sah wieder Licht am Ende des Tunnels. Jedoch bliebt etwas zurück, etwas das ich nicht beschreiben kann. Ich denke ich habe in ihr in dieser Phase etwas kaputtgemacht. Nicht falsch verstehen, es funktionierte nachher weiterhin sehr gut mit uns aber es war anders als davor.
Desweiteren bin ich ein extrem penibler Typ, also ich halte immer Ordnung. Mit Sauberkeit ist es mal so mal so, aber Oberflächlich muss alles im rechten Winkel stehen und alles was Sichtbar ist muss einfach akkurat sein. Bei ihr war das nie der Fall, ich habe sie in solchen Dingen wirklich permanent korrigiert. Aber das auch mal mehr, mal weniger. Wenn sie wieder verletzt war durch mein handeln, weil sie immer sagte sie kann es mir nicht recht machen, habe ich wieder ein paar Tage versucht das ganze gelassener zu sehen, konnte es aber nie durchhalten.
Selbiges gilt für den generellen Haushalt, ob Rechnungen einzuzahlen waren, Fenster zu putzen, Wäsche waschen, aufräumen etc. Immer war ich schneller, wollte die Dinge rasch erledigt haben.
Bin einfach getriebener was das alles betrifft.
Dies war also Punkt Nummer 2.
Der letzte gravierende Punkt war glaube ich die fehlende Aussicht auf Zukunft, wir hatten das Thema Kinder immer vor uns hergeschoben, nie wirklich zur Sprache gebracht, immer nur so beiläufig. Ich muss zugeben ich war nie der grosse Kinderfreund. Aber mittlerweile kann ich mir sehr wohl Kinder vorstellen, im Nachhinein betrachtet natürlich am liebsten mit ihr.
Aber das kann ich vorerst knicken....
Jedenfalls wurde das gegen Schluss hin auch zum Problem weil wir irgendwie beide merkten dass etwas nicht mehr stimmt, wir hatten beide eine starre in der wur nicht mehr klar kommunizierten.
Ich wollte immer erst eine grössere Wohnung kaufen, sie ging nicht mehr darauf ein (warscheinlich wusste sie was kommt)
Ich wollte dann auch manchmal sagen dass wir beim Sex auf Verhütung verzichten sollten, sodass es einfach passieren kann. Ich wusste dass ich geplant nie bereit wäre für Kinder. Bei mir muss sowas einfach geschehen. Das wollte sie jedoch nie weil sie immer gesagt hatte dass sie einen Mann will der sich mit ihr Kinder von Herzen wünscht.
Dazu muss ich noch erwähnen dass sie kurz vor dem Schlussstrich (also ein halbes Jahr zuvor) noch einen Hund angeschafft hat. Es ist ein super lieber Chihuahua. Ich hatte die Wochen zuvor nur schlecht geredet und gefragt ob sie sich schon im klaren darüber ist was so ein Tier an arbeit mit sich bringt. Im Nachhinein betrachtet war das sehr dumm von mir. Ich liebte/liebe dieses Tier noch immer sehr (sie hat den Hund natürlich beim Auszug mitgenommen) und ich vermisse sie beide extrem.
In dieser Zeit in der ich den Hund so liebgewonnen hatte wusste ich dass es mit einem Kind noch viel schöner wäre, dass es uns bestimmt glücklich machen würde. Noch viel glücklicher wie dieser Hund es schon tat.
Und dann plötzlich stand sie da, an einem Mittwoch Nachmittag. Ich kam von der Frühschicht nach Hause, sie ebenfalls von der Arbeit da sie Mittwochs immer frei hat am Nachmittag. Sie machte leise die Türe auf und ich rief Hallo. Sie nur ein schluchzendes Hoi.
Ich wusste dass etwas nicht stimmt. Ging in den Gang hinaus und sie stand da mit Tränen in den Augen. Nach den ersten paar Sätzen brach eine Welt für mich zusammen. Sie sagte sie kan so nicht mehr weitermachen, fühle sich wie in einem goldenen Käfig. Ihr ginge es bei mir ja was finanzielle Sicherheit, Familie, Wohnsituation, Geborgenheit betrifft super aber sie sei nicht mehr sie selbst.
Ich verstand die Welt nicht mehr. Unter beidseitigen Tränen packte sie notdürftig ein paar Sachen und war verschwunden. Dann schrieben wir und noch etliche male hin und her und waren bei komplett von der Rolle. Nacht knapp 7.5 Jahren das Beziehungsaus....
Wir trafen und 4 Tage später nochmal für ein "Abschlussgespräch". Ich hatte soviele Fragen, sie war zwar anwesend aber nicht wirklich bei mir. Antwortete immer nur sehr knapp und wusste einfach nicht so recht wo sie steht.
Wir verabschiedeten uns also nach knapp 2h und es ging eine Woche ohne Kontakt ins Land. Ich wollte ihr erstmal die nötige Ruhe geben. Ich kontaktierte danach ihre Eltern weil ich immer super mit ihnen ausgekommen bin und redete etwas mit ihnen, sie erfuhr davon. Ob das so gut war weiss ich nicht. Jedenfalls weiss sie dass ich nie versucht hätte etwas über ihre Eltern zu manipulieren. Ich wollte einfach meine Sicht der Dinge darlegen.
Wir hatten danach noch 2 mal ein längeres Telefonat. Ich komme einfach nicht zur Ruhe....
Für mich ist das ganze einfach nicht zu begreifen. Ein Abschluss kommt für mich nicht so richtig zustande. Sie sagte immer wieder Dinge die mich hoffen liessen, so in der Art: eine Trennug kann auch was gutes haben, oft findet man dann wieder zusammen. Oder: Die Dinge die ich beim Auszug mitgenommen habe sind schnell wieder eingeräumt wenn es denn so sein soll.
Das liess mich hoffen. Vor 3 Wochen, also zwischen den beiden letzten Telefonaten schrieb sie mich urplötzlich an dass ich ein schönes neues Profilbild habe und das auch im Facebook verwenden soll, es sei schöner. Ich bedankte mich und wir schrieben etwas belanglos hin und her. Dann wieder funkstille. Was soll ich von dem allem halten?
Sie bedauerte im Nachhinein dass es unüberlegt was mir das zu schrieben und ich momentan keine Hoffnung haben soll?!
Ihre Cousine hat sich ein knappes halbes Jahr zuvor von ihrem Mann getrennt, die beiden haben 2 Kinder. Daraufin ist ihre Cousine voll aufgelebt und ging permanent aus. Hatte mehrere Affären und war ein anderer Mensch. Ich würde fast behaupten eine Tussi und Emanze. Ich kann solche Frauen nicht ab.
Jedenfalls ging meine Freundin ab und zu mit ihr aus, ich hatte nichts dagegen. Aber gegen Schluss hin wurde das auch immer mehr.
Ich versuchte es zu akzeptieren, dachte das braucht sie jetzt halt einfach.
Dann eben das aus... sie brauche Zeit sich selbst zu finden, sei nicht mehr sie selbst gewesen, fühlte sich wie im goldenen Käfig etc.
Jetzt geht sie regelmässig mit dieser Cousine aus, zum Glück postet sie keine Fotos auf Facebook und co. Es macht mich so schon genug fertig. Ich habe ein super tollen Cousin und auch einen Freund mit dem ich jetzt auch viel unternehme, aber es ist halt nur Ablenkung. Wir gehen auch raus, habem Spass. Aber ich denke permanent an sie.
Wir haben und beide verändert nach dem Beziehungsaus (es ist mittlerweile 6 Wochen her). Sie trägt jetzt eine Brille, hat die Haare gefärbt, neu Klamotten, sieht ehrlich gesagt super heiß aus. Ich ebenso eine neue Frisur, habe wieder begonnen zu trainieren, achte mehr auf mein äusseres, bin optisch auch keine schlechte Wahl wenn ich das so sagen darf.
Vor 3 Wochen fiel einem Kollgen von mir auf dass sie auf Tinder aktiv ist. Ich meldete mich aus trotz ebenso dort an und sie wurde mir prompt vorgeschlagen. Erneut brach eine Welt für mich zusammen. Darüber haben wir im letzten telefonat auch gesprochen, ohne Streit, ganz sachlich.
Sie meint sie habe sich aus langeweile an nem Sonntag angemeldet. Naja, wers glaubt.
Ich denke einfach dass diese Cousine einen sehr schlechten Einfluss auf sie hat. Sie ist 32 Jahre alt, meine Ex wurde kurz vor der Trennung 30. Ich bin übrigens auch gleich 32 falls das wichtig ist.
Wie soll ich weitervorgehen. Sie meldet sich von sich aus gar nicht. Ich habe mittlerweile auch nicht mehr gschrieben seit 1.5 Wochen. Es bricht mir das Herz wenn ich daran denke dass sie einen neuen haben könnte. Sie war doch trotz allem die Frau fürs Leben, wir harmonierten in vielem sehr gut. Wieso ist sie plötzlich so anders?
Denkt ihr dass es noch eine Chance gibt? Vielleicht in ferner Zukunt? Oder muss sie zuerst Leben, wieder begehrt werden, und evtl auf die Schnauze fallen um zu merken was sie an mir hatte?
Ich weiss es nicht.
Sie hat vor kurzem die restlichen Sachen bei mir geholt und den Wohungsschlüssel eingeworfen.
Ich habe darauf kaum reagiert. Von ihr kam aber auch nichts. Es sind noch 2 Sachen da die ihr gehören. Soll ich sie darauf ansprechen oder es besser einfach sein lassen?
Noch wohnt sie bei ihren Eltern, es geht ihr denke ich voll auf den Zeiger wieder dort zu sein. Von einer wunderschönen Penthousewohnung mit eigenem Tiefgaragenplatz wieder zurück zu Mama und Papa ist bestimmt hart. Desweiteren verliert sie Ende Jahr den Job weil ihr Chef die Praxis schliesst. Also muss sie sich dort auch neu orientieren. Und eben die Tatsache dass sie gerade 30 wurde hat bestimmt auch dazu beigetragen. Es ist einfach vieles in ihrem Leben im Umbruch und ich denke ihr geht es innerlich bestimmt auch nicht gut, auch wenn es auf viele so wirken mag.
Sie wirkt auf mich als hätte sie diese 7 Jahre schon verdaut.... es tut sehr weh wenn ich daran denke.
Wie würdet ihr weiter vorgehen. Ich weiss dass ich sie zurück will, ich weiss wir können es schaffen. Aber ohne ihr zutun bringt das alles nichts. Wie kann ich ihr beweisen dass ich doch der richtige bin? Kann ich irgendwelche Akzente setzen? Etwas das wirklich Sinn macht? Ohne sie zu bedrängen natürlich.
Und würdet ihr wegen den Sachen die noch hier sind etwas sagen oder nicht? Ebenso sind noch Fotos auf dem PC von uns beiden. Ob sie die haben will?
Mit freundlichen Grüßen McCrank