Kurt1968
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Ich lese nun schon seit längerem in diversen Foren mit ,da wir eine Beziehungskrise haben aus der ich gerne wieder herauskommen möchte.
Wir sind seit 20 Jahren zusammen und haben uns während des Studiums kennen gelernt. Unsere Tochter ist jetzt 4Jahre alt und ein echter Wirbelwind. In unsere Beziehung hat sich der Alltag eingeschlichen und es gab die letzten Jahre immer wieder Krisen deren Kern war, das ich Ihrer Meinung nach Ihr zu wenig Beachtung schenke. Vor 12 Jahren haben wir uns ein Haus gekauft das auch für zwei Vollverdiener finanzierbar war- seit der Geburt unserer Tochter sieht es etwas anders aus und wir müssen den Gürtel enger schnallen--was mir aber nicht so schwer fällt da wir dafür die süßeste Tochter bekommen haben. Richtig heftig wurden unsere Probleme nach der Geburt unserer Tochter. Während ich weiter Vollzeit arbeite, arbeitet meine Lebensgefährtin in Teilzeit- also wohl die klassische Verteilung.
Meine Frau fühlt sich von mir drittklassig behandelt und auch wohl durch die Hausarbeit mental unterfordert.Sie würde erst nach meiner Tochter und dem Haus kommen-kann ich zum Teil nachvollziehen :ich verlasse das Haus morgens um 8 und komme um 19.00 wieder- natürlich möchte ich dann noch ein wenig Zeit mit meiner Tochter verbringen-und im Haus bleiben auch noch ein paar Dinge für mich liegen und da wir beide den gleichen Job ausführen reden wir nicht über die Arbeit dann wird essen gemacht und dann ist der Tag auch schon vorbei-Soll keine Entschuldigung sein aber das ist der Alltag!
Und ich reagiere auch etwas gereizt wenn ich höre was wir uns nicht leisten können- da gehen unsere Meinungen doch auseinander was nötig ist.
Und natürlich nehme ich unsere Tochter in Schutz wenn ich Sprüche höre wie: Vor unserer Tochter konnten wir uns mehr leisten oder da hat Sie ja was schönes verbrochen- früher konnten wir mehr erleben/machen.
Hat jemand eine Idee wie ich den gordischen Knoten platzen lassen kann?
was von uns beiden übrig geblieben ist)