Elizza510
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das ist jetzt nun schon mein dritter oder vierter Eintrag und die Trennung ist bald sechs Monate her. In den letzten Wochen ging es mir gar nicht gut. Ich dachte, dass ich immer noch im Liebeskummer festhänge, aber mittlerweile glaube ich dass daraus eine leichte Depression entstanden ist. Ich habe verminderten Appetit, Lustlosigkeit, Interessenverlust, mich nervt alles, habe wenig Energie und jeder Tag fühlt sich bisschen wie eine Last an und das schon über längere Zeit. Ich denke der Liebeskummer war der Auslöser, vielleicht spielen auch andere Faktoren mit rein. Jedenfalls hatte ich mich die letzten Monate sehr einsam gefühlt und da ich allein war, kam ich schnell ins Grübeln und machte mir ständig Gedanken. Habe auch kaum Freunde und die die ich habe, wohnen alle sonst wo. Meine MB kam auch nie auf die Idee mit mir etwas zu unternehmen, sie war immer mit ihrem Freund beschäftigt und ich fühlte mich sowieso überflüssig in der Wohnung. Das Verrückte ist, dass ich weiß, dass wir keine Zukunft gehabt hätten und er mich nicht gut behandelt hat, aber dieser Verlust ist einfach so schmerzhaft. Es fühlt sich an als hätte ich nichts mehr. Ich fühle mich hilflos und nicht mehr wohl allein und die Gedanken, was ich noch alles hätte mit ihm machen können, haben mich ziemlich fertig gemacht. Ich vermisse die Zeit mit ihm und dieses Gefühl "beschützt" zu werden. Jetzt beginne ich Ende Februar auch noch ein Praktikum was direkt in seiner Nähe ist, was ich natürlich nicht wusste. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich denke ich werde mich nach einem Therapeuten umschauen. Habt ihr auch schon sowas durch? Und habt ihr Ideen oder Vorschläge wie ich mir selber helfen könnte? Vielen Dank schon mal im Voraus.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.