Zitat: Zum einen wird der Mutter in die Hände gespielt ("er hat sich die letzten Monate gar nicht gekümmert!"), zum anderen finde ich es unverantwortlich gegenüber dem Kind, das seinen Papa sicherlich auch vermisst. Ganz zu schweigen, dass ein Vater - der sein Kind liebt - auch leiden wird.
Das ist richtig, allerdings muss man bei dieser Situation vielleicht auch drüber stehen, sich selbst zurück nehmen, und auch ein bisschen vorausschauender in die Zukunft blicken, im Sinne des Kindes.
In 2 bis 3 Monaten wird sich zum Bezug zum Vater nichts ändern, und wenn sich die Ex dann immer noch querstellt, dann hat sich einfach nichts geändert.
Ich glaube es sollte vielleicht noch ein friedlicher Weg probiert werden, bevor man mit der Brechstange zur Sache kommt. Ein gerichtlicher Weg würde zwar die jeweils betreffende Angelegenheit unter Dach und Fach bringen, das bedeutet aber nicht das die Ex dann Ruhe gibt. Unter Umständen dreht sie dann erst recht auf, und versucht weiterhin über das Kind Stress zu machen.
Wenn du denkst dass sie dann keinen Stress mehr machen kann, dann kann ich dir von einer Geschichte erzählen, die sich jetzt schon seit gut 8 Jahren hinzieht, und wo der Kerl über den Weg des Kindes jede noch so erbärmliche Möglichkeit nutzt um zu stören, weil er anscheinend immer noch nicht mit der Situation zurechtkommt. Ist natürlich ein Extremfall.
Vielleicht genügt auch schon 1 Monat, andererseits ist das auch nicht gerade viel Zeit. Vielleicht braucht die Ex einfach auch mal richtigen Abstand um runterzukommen. Ständiger Kontakt trägt nicht dazu bei.
Angenommen es tritt der Glücksfall ein und die Ex gibt nach einer Zeit des Abstands Ruhe, wäre das nicht jeder weiteren Strapaze vorzuziehen bzw. einen Versuch wert?.
Der Anwalt sollte meiner Meinung nach dann wirklich der letzte Ausweg sein.