Zitat von Heike1307:Ich bin vielleicht auch ein gebranntes Kind. In meiner Ehe konnte ich mich kaum wehren, mein Mann stand nicht hinter mir und wenn ich mal etwas ...
Danke, jetzt kann ich deine Empfindung besser verstehen. Es ist umso wichtiger, dass du dich wehrst - und damit meine ich deine Vorstellungen und Empfindungen zu äußern. Dein jetziger Mann hat das Recht zu wissen, was du betreffend einer Sache fühlst und du bist die einzige, die ihm helfen kann, dies zu erfahren. Siehe es als Investition in eure Partnerschaft.
Und wenn du in der Tat, die Böse sein musst, um nach deinen Prinzipien zu leben, dann muss auch das gelernt werden, langsam, Schritt für Schritt.
Wenn man langfristig etwas miteinander aufbauen möchte, bleibt es nicht aus, Kompromisse zu finden für die Themen, die nicht mühelos klappen. Sie als Investition anzusehen, erhöht die Bereitschaft und mindert den Widerstand.
Du kriegst das hin, ich bin mir ganz sicher. Erstmal nichts tun und sich klar werden, aber innerlich offen für Lösungen sein. Ich bin kein Freund von unüberlegte Handlung, die dazu dienen, kurzfristig das Unbehagen zu reduzieren. Meistens trifft man so nicht die besten Entscheidungen und das Unbehagen ist wertvoll, um zu erkennen, wo man steht. Wenn ich die schon an der Backe habe, dann will ich sie bestmöglich nutzen

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