Locdok
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Eckdaten:
Ich 28J Männlich.
Sie 29 J Weiblich.
Vorgeschichte :
Ich habe eine kurze Beziehung hinter mir 1 1/2 Jahre (Trennung Anfang April 2022) .
Die Beziehung war "in Ordnung" mit ein paar Höhen wie auch Tiefen.
Aufgrund einer katastrophalen ersten Beziehung in meiner Jugend fällt es mir unglaublich schwer Nähe und Liebe zu zeigen oder auch anzunehmen, wohingegen Sie das komplette Gegenteil ist was die Beziehung erschwert hat.
Der Trennungsgrund war recht unspektakulär.
Ich bin wieder in die Stadt gezogen da ich ein gute Wohnung/Job bekommen habe (40 km zu ihrem Wohnort Disztanz, wir hatten für 8 Monate zusammen gelebt). Dadurch hat sich unsere gemeinsame Zeit vermindert da ich nicht jeden Tag pendeln konnte/wollte, was sie sehr mitgenommen hat und in schlechter, zickiger Laune mir gegenüber ausgeartet ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Nach 2 Monaten hat es geknallt, sie hat mit mir Schluss gemacht da sie sich zu wenig beachtet und geliebt gefühlt hat. 2 Tage später tat es ihr Leid wohingegen ich dem ganzen dann ein finales Ende gesetzt habe, über das ich auch froh war.
Da wir den selben Freundeskreis haben und sie Kellnerin in meinem Stammlokal ist haben wir uns zwischenzeitlich ein paar mal gesehen.
Für mich war es jedes mal vollkommen i.O da ich keinerlei Gefühle mehr für sie hatte, ihr hingegen hat es weh getan und sie hat mit Abweisung reagiert, bis sie vor 2 Wochen auf mich zugekommen ist und sich das Verhältnis wieder auf eine freundschaftliche Ebene begeben hat.
Wir waren sogar gemeinsam Feiern vor 1 Woche da ich Geburtstag hatte und sie hatte die Nacht bei mir verbracht (getrennte betten, keinerlei körperlicher kontakt)
Nun kommt der Knackpunkt.
Diese Woche Donnerstag fragte sie mich ob wir etwas unternehmen wollen da das Wetter schön war, ich sagte ja.
Es kam noch jemand anderes zu diesem Treffen, ihr neuer Freund.
Mir war es zuerst nicht bewusst da ich 1. sehr schlecht im deuten zwischenmenschlicher Beziehung bin und 2. außer das die beiden sehr nahe beieinander lagen es keine Anzeichen für mich gab das sie hätten ein Liebespaar seien können.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nach wie vor keinerlei Gefühle in irgendeiner Hinsicht für sie außer freundschaftliche.
Als ich sie am Abend anschrieb ob es eventuell ihr "Neuer" sein könnte, da mir das ganze komisch vorkam, antwortete sie :" Noch Nicht" und das sie aber dieses Wochenende gemeinsam Campen fahren.
In dem Moment hat es eingeschlagen wie ein Blitz.
Weiche knie, kribbeln im Bauch, Nasse hände. (Nicht das verliebt sein Kribbeln, eher das wenn man auf der Arbeit richtig Mist gebaut hat und man weiß morgen darf man beim Chef antanzen)
Und nun sitze ich hier als erwachsener Mann und weine das erste mal seit 10 Jahren wie ein kleines Kind und fürchte mich zu Tode, da ich mich so lange nicht mehr mit meinen Gefühlen auseinander gesetzt habe das ich nicht beurteilen kann ob es nur ein Ego-Problem ist, da sie einen "Neuen" hat oder ob dies der Auslöser war der mich dazu bewegt endlich für Sie etwas mehr empfinden zu können als nur ein "Die kann ich leiden".
Ergänzung: Die beschriebene Angst bezieht sich auf meine Furcht davor das es tatsächlich wahre Liebe sein könnte die ich nun empfinde vor der ich einen unheimlichen Respekt habe, und auch, mit Erfolg, die letzten 10 Jahre unterdrücken konnte da wie oben beschrieben ich eine Beziehung in der Jugend hatte die mich aufgrund eben dieser nicht erwiderten "Liebe" fast ins Grab gebracht hätte.
Meine Frage an Euch wäre nun
Was ist eure Meinung, ist es nur ein Ego-Problem das sich die nächsten Tage/Wochen wieder legen wird da die einzige Konstante die sich geändert hat der neue Freund ist.
Oder könnte es ein Auslöser meiner "wahren" Gefühle für sie sein.
MfG
Locke