I
Inkognito1
Gast
Hallo zusammen,
Durch einen Zufall habe ich soeben dieses Forum entdeckt. Ich weiß einfach keinen Rat mehr. Vielleicht muss ich mir auch nur mal etwas von der Seele schreiben... Egal ich versuche es einmal. Wir, meine Frau und ich, sind jetzt 10 Jahre zusammen. Als wir uns kennengelernt haben und bis vor "kurzem", war es für uns beide nicht nur einfach "eine" Liebe, sondern DIE und eine extrem intensive Liebe.
Meine Frau hatte in den Jahren zuvor sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, so das ich es (und auch Sie) manchmal "nicht so ganz einfach" hatten. Natürlich habe auch ich meine "Themen" mitgebracht. Dann haben wir, trotz Ihrer negativen Vorerfahrungen (und meinen Themen!), vor 3 Jahren aus Liebe geheiratet. Natürlich hatten und haben wir auch mal Streit. Wir sind uns beide in vielen Punkten sehr ähnlich, sensibel und sind auch relativ temperamentvoll.
Seit ein paar Wochen sucht Sie auf einmal im "Außen" neue Impulse. Dagegen habe und hatte ich selbstverständlich nichts. Ich habe Sie komplett losgelassen. Egal ob das ein Urlaub mit Ihrer Tochter ist, Weiberfastnacht mit Freundin, oder eine Fortbildung oder eine neue Praxis. Es gibt auch keine Eifersuchtsthemen.
Sie ist von Beruf Psychotherapeutin und das macht manche Diskussionen aus meiner Wahrnehmung etwas schwierig. Hintergrund ist, dass relativ häufig Begründungen von Ihr, für "Fehlverhalten " meinerseits, psychologisch "bewiesen" werden. Nun weiß ich das ich auch nicht gerade auf den Mund gefallen bin und entsprechend gegen halte und gegen gehalten habe.
Grundsätzlich bin ich persönlich allerdings der Meinung das fast kein Konflikt nur auf einer Seite entsteht und hatte daher immer den Eindruck das wir uns ganz gut gegenseitig hochschaukeln und aber auch korrigieren können. Selbstverständlich bin ich auch zur Einsicht und Änderungen bereit. Bisher hatten wir aus meiner Sicht aber auch fast jeden Konflikt ganz gut gelöst. Mal gab Sie nach, mal ich und ein anderes Mal gaben beide nach. Vielleicht 70 zu 30? 60 zu 40? Schwer zu sagen... So meine Wahrnehmung.
Jetzt die "Überraschung", ok das ist viel zu locker ausgedrückt, denn mir zieht es den Boden unter den Füßen weg. Ich musste überraschend mit dem Notarzt nachts in das Krankenhaus. Es war am Wochenende, eine lebensbedrohliche Kolik, die zum Glück glimpflich verlaufen ist.
Sie ist, seit dem ich zurück bin, wie umgeschaltet, eiskalt, sachlich und völlig emotionslos. Sie sagt das man mit mir nicht reden könne. Ich wäre zu "argumentationsstark". Sie gibt mir zu 100% die "Schuld" oder besser "Ursache" (Sie sagt "eine Schuld gibt es nicht") das es bei Ihr keine Gefühle mehr gebe, da ich mich "immer manipulativ" durchsetzten würde. Und das Sie das nur noch lächerlich finden kann. Und das würde schon seit 1,5 Jahren so gehen... Keine Chance für mich auch nur ein Wort dazu zu sagen, denn dann bin ich ja wieder "manipulativ tätig".
Dabei hatte Sie mir in der letzten Woche noch gesagt das Sie mich lieben würde?!? Natürlich weiß ich, dass ich "eine Meinung" habe und mich manchmal zu stark durchsetzte. Und das war schon immer so bei mir, ist ein Schwachpunkt den ich mal besser und mal schlechter im Griff habe. Und mich immer wieder mal besser oder schlechter korrigiere.
Auch hat Sie sich wohl in den letzten Wochen viel mit Freundinnen über Ihre "schlechte" Ehe ausgetauscht, da man mit mir ja nicht reden könne. Sie habe viel alleine geweint. Sie hat auch massiv mit den Wechseljahren zu kämpfen und wird stinksauer wenn ich auch nur mit einer Frage das eine Thema mit dem anderen Thema verbinde....
Dazu muss man wissen, dass wir beide sehr wahrheitsliebende und Werte orientierte Menschen sind. Von daher kann ich mir auch kein Fremdgehen bei Ihr vorstellen. Das Schlimmste ist aber, dass Sie sich weigert mit mir darüber zu sprechen. Am Samstag wollten wir eigentlich zusammen In einen Traumurlaub fliegen. Ich habe Sie gefragt ob Sie möchte, dass ich mitkomme.
Sie hat nicht klar geantwortet aber Sie lässt mich spüren, dass Sie dort lieber alleine hin möchte. Es sei denn, wir würden quasi "nebeneinander" ohne zu reden dort sein. Das kann ich mir allerdings gar nicht vorstellen.
Jetzt mein Problem, ich bin nervlich durch eine sehr hohe Arbeitsbelastung (bin in zwei Firmen selbstständig) und durch zwei kurz hintereinander verlaufende heftige Gesundheitsschläge (Unfall und Kolik) nervlich sehr angeschlagen, so dass ich mit dieser neuen Belastung nicht mehr umgehen kann. Zudem brauche ich ebenfalls dringend Erholung. Ich möchte mich aber auf keinen Fall meiner Frau aufdrängen. Das könnte ich nicht ertragen.
Zudem liebe ich meine Frau immer noch so sehr wie zu Beginn, so dass ich Sie auf keinen Fall verlieren möchte... Meine Frage: Erstens wie kann ich mich selbst beruhigen, damit ich den dringend notwendigen Schlaf bekomme und vor allem wie soll oder kann ich mich meiner Frau gegenüber verhalten...
Durch einen Zufall habe ich soeben dieses Forum entdeckt. Ich weiß einfach keinen Rat mehr. Vielleicht muss ich mir auch nur mal etwas von der Seele schreiben... Egal ich versuche es einmal. Wir, meine Frau und ich, sind jetzt 10 Jahre zusammen. Als wir uns kennengelernt haben und bis vor "kurzem", war es für uns beide nicht nur einfach "eine" Liebe, sondern DIE und eine extrem intensive Liebe.
Meine Frau hatte in den Jahren zuvor sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, so das ich es (und auch Sie) manchmal "nicht so ganz einfach" hatten. Natürlich habe auch ich meine "Themen" mitgebracht. Dann haben wir, trotz Ihrer negativen Vorerfahrungen (und meinen Themen!), vor 3 Jahren aus Liebe geheiratet. Natürlich hatten und haben wir auch mal Streit. Wir sind uns beide in vielen Punkten sehr ähnlich, sensibel und sind auch relativ temperamentvoll.
Seit ein paar Wochen sucht Sie auf einmal im "Außen" neue Impulse. Dagegen habe und hatte ich selbstverständlich nichts. Ich habe Sie komplett losgelassen. Egal ob das ein Urlaub mit Ihrer Tochter ist, Weiberfastnacht mit Freundin, oder eine Fortbildung oder eine neue Praxis. Es gibt auch keine Eifersuchtsthemen.
Sie ist von Beruf Psychotherapeutin und das macht manche Diskussionen aus meiner Wahrnehmung etwas schwierig. Hintergrund ist, dass relativ häufig Begründungen von Ihr, für "Fehlverhalten " meinerseits, psychologisch "bewiesen" werden. Nun weiß ich das ich auch nicht gerade auf den Mund gefallen bin und entsprechend gegen halte und gegen gehalten habe.
Grundsätzlich bin ich persönlich allerdings der Meinung das fast kein Konflikt nur auf einer Seite entsteht und hatte daher immer den Eindruck das wir uns ganz gut gegenseitig hochschaukeln und aber auch korrigieren können. Selbstverständlich bin ich auch zur Einsicht und Änderungen bereit. Bisher hatten wir aus meiner Sicht aber auch fast jeden Konflikt ganz gut gelöst. Mal gab Sie nach, mal ich und ein anderes Mal gaben beide nach. Vielleicht 70 zu 30? 60 zu 40? Schwer zu sagen... So meine Wahrnehmung.
Jetzt die "Überraschung", ok das ist viel zu locker ausgedrückt, denn mir zieht es den Boden unter den Füßen weg. Ich musste überraschend mit dem Notarzt nachts in das Krankenhaus. Es war am Wochenende, eine lebensbedrohliche Kolik, die zum Glück glimpflich verlaufen ist.
Sie ist, seit dem ich zurück bin, wie umgeschaltet, eiskalt, sachlich und völlig emotionslos. Sie sagt das man mit mir nicht reden könne. Ich wäre zu "argumentationsstark". Sie gibt mir zu 100% die "Schuld" oder besser "Ursache" (Sie sagt "eine Schuld gibt es nicht") das es bei Ihr keine Gefühle mehr gebe, da ich mich "immer manipulativ" durchsetzten würde. Und das Sie das nur noch lächerlich finden kann. Und das würde schon seit 1,5 Jahren so gehen... Keine Chance für mich auch nur ein Wort dazu zu sagen, denn dann bin ich ja wieder "manipulativ tätig".
Dabei hatte Sie mir in der letzten Woche noch gesagt das Sie mich lieben würde?!? Natürlich weiß ich, dass ich "eine Meinung" habe und mich manchmal zu stark durchsetzte. Und das war schon immer so bei mir, ist ein Schwachpunkt den ich mal besser und mal schlechter im Griff habe. Und mich immer wieder mal besser oder schlechter korrigiere.
Auch hat Sie sich wohl in den letzten Wochen viel mit Freundinnen über Ihre "schlechte" Ehe ausgetauscht, da man mit mir ja nicht reden könne. Sie habe viel alleine geweint. Sie hat auch massiv mit den Wechseljahren zu kämpfen und wird stinksauer wenn ich auch nur mit einer Frage das eine Thema mit dem anderen Thema verbinde....
Dazu muss man wissen, dass wir beide sehr wahrheitsliebende und Werte orientierte Menschen sind. Von daher kann ich mir auch kein Fremdgehen bei Ihr vorstellen. Das Schlimmste ist aber, dass Sie sich weigert mit mir darüber zu sprechen. Am Samstag wollten wir eigentlich zusammen In einen Traumurlaub fliegen. Ich habe Sie gefragt ob Sie möchte, dass ich mitkomme.
Sie hat nicht klar geantwortet aber Sie lässt mich spüren, dass Sie dort lieber alleine hin möchte. Es sei denn, wir würden quasi "nebeneinander" ohne zu reden dort sein. Das kann ich mir allerdings gar nicht vorstellen.
Jetzt mein Problem, ich bin nervlich durch eine sehr hohe Arbeitsbelastung (bin in zwei Firmen selbstständig) und durch zwei kurz hintereinander verlaufende heftige Gesundheitsschläge (Unfall und Kolik) nervlich sehr angeschlagen, so dass ich mit dieser neuen Belastung nicht mehr umgehen kann. Zudem brauche ich ebenfalls dringend Erholung. Ich möchte mich aber auf keinen Fall meiner Frau aufdrängen. Das könnte ich nicht ertragen.
Zudem liebe ich meine Frau immer noch so sehr wie zu Beginn, so dass ich Sie auf keinen Fall verlieren möchte... Meine Frage: Erstens wie kann ich mich selbst beruhigen, damit ich den dringend notwendigen Schlaf bekomme und vor allem wie soll oder kann ich mich meiner Frau gegenüber verhalten...