Ava75
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Er hat mich nicht nur nicht unterstützt, sondern mich sukzessive geschwächt, abgewertet und ich reagiere auf Verunsicherung so, dass ich gar nichts mehr zustande bekomme. Er hat mir nicht geholfen, den richtigen Weg zu finden (es gab Baustellen und mühsame Umleitungen), sondern nur darauf gewartet, dass ich mich verfahre.
Ich möchte nicht wissen, welchen Blutdruck, Stresshormone etc. ich während dieser Fahrt hatte.
Ich kann nicht ändern, wie Menschen sich verhalten, aber was ich unbedingt lernen will: an der nächsten Ecke stehen bleiben, diesen Menschen höflich aber bestimmt auffordern, mein Auto zu verlassen und mich einer solchen Situation nicht mehr aussetzen! Was mich also nach der Trennung so geschwächt hat, war nicht so sehr die Tatsache, dass die Beziehung vorbei ist, sondern das Überschwemmt werden von Erinnerungen samt körperlicher Empfindungen, wo meine Grenzen überschritten wurden und ich mich respektlos und feindselig habe behandeln lassen.
Die grausige Erfahrung ist, dass jemand mit dem man in einer Beziehung ist, sich verhält wie ein Feind und das zu verarbeiten braucht einfach Zeit. Aber ich merke auch, dass es mit jedem Tag besser wird und ich wieder mehr zu mir und in meine Mitte komme.