Zitat von TimTayler: warum sollten die unglücklich sein.
Nur weil deren Empfinden ein anderes ist, als das deine, heißt es nicht, das Sie nicht Leid empfinden können. Aber es ist, wie mit der Empathie, sie nehmen alles anders wahr.
Wenn du zu 90% fühlst, kann es sein, das dein N es zu 20% fühlt. Wobei jeder von sich glaubt, 100% zu fühlen.
Ist genauso problematisch, wenn Dir der Arzt sagt, wenn sein Finger in deinem Auge steckt, das es nur ein bisschen weh tut, weil er hat diesen Finger ja nicht im Auge, woher will er wissen, ob es dir ein bisschen oder total weh tut.
Zitat von TimTayler: und alles ist super, das auch heisst, wer erst mal
Ich kann dir sagen, das es jeder hier für sich ein klein wenig anders wahrnimmt, da ja Jeder hier Erfahrung mit dem Thema einer toxischen Erfahrung durch hat. Was mich immer so ärgert, wenn mir einer erklären will, was ich hatte, war nix und was er hatte, war viel schlimmer - weil das hat N viel zu oft gemacht. Er hat mir immer gesagt, das ich keine Ahnung hab und zu blöd bin zum Denken.
Und so nehm ich dich gerade wahr. Du mir sagst, weil du viel besser es glaubst zu wissen. Ich bin auch lange genug hier im Forum, um den selben Film, den du gerade siehst, schon durch zu haben - und für mich gelernt zu haben, das ich anderen ihre Empfindungen nicht klein oder schlecht reden kann, weil ich nicht in deren Schuhen laufe - und ich hab die Größe dieses auch zu, zu geben.
Die Sache mit der Toxizität ist so viel seitig, so wandelbar und so komplex, das Jeder hier, bedingt durch Individualität es auch anders wahrnimmt. Und was noch als Tonnengewicht am Knöchel hinzukommt, jeder der gestört durchs Leben läuft, meist klein startet und sich im Laufe des Lebens weiter entwickelt.
Je Nachdem, wie entwickelt dieser N war, ist sein Handeln ein besser oder schlechter eingespieltes Verhalten. Und es zumeist nicht nur eine Störung ist, die ihn begleitet.
Und die Auswirkungen sind enorm, weil man Autoritäten, selbst ernannte Kasperl und andere Schausteller nicht mehr als Weg aus der Krise wahrnimmt, sondern als "noch tiefer hinein". Und das betrifft nicht nur mein Leben, sondern das jedes Einzelnen. Nur muss die Erkenntnis erst mal reifen.
Dann kann man evtl. dran arbeiten, wieder auf einen Level zu kommen, wo mir jemand sagen darf, was ich zu fühlen und zu denken habe.
Und da ich als Frau eine sowieso schon andere Wahrnehmung hab, als Männer sich das vorstellen wollen - ist es umgekehrt das Gleiche.
Für mich ist es sehr totalitär, wenn ein "Männchen" mir sagt, das Kinder kriegen, ne Sache ist, wo man sich nicht so anstellen soll, obwohl dieser Mann nie in seinem Leben je wissen wird, wie Frau dies fühlt.