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Freistellung Kindesunterhalt

R

Regionalbahn
Mitglied

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Hallo zusammen,
zum Hintergrund: Meine Frau hatte mich vor 2 einhalb Jahren verlassen, nach 28 Jahren Beziehung, davon 18 Jahre Ehe. Sie arbeitet seitdem wieder in ihrem alten Bürojob, derselbe Job wie vor der Ehe, entsprechend ihrer Ausbildung. Vermutlich wohnt sie bei ihrem Freund. 17 Jahre lang war sie gerne Hausfrau, obwohl die Großeltern in der Nachbarschaft wohnten und sich gern um das Enkelkind gekümmert hätten, aber meine Frau wollte nicht arbeiten gehen, da sie sich lieber um das Kind kümmern wollte.

Damals ist meine (Noch)Frau sehr plötzlich und für alle überraschend gegangen. Ich hörte eine Weile mit der Arbeit auf und kümmerte mich um unseren Sohn. Mittlerweile studiert er. Meine Nochfrau hat nie in die Familienkasse gezahlt, da sie Hausfrau war. Seitdem sie gegangen ist, zahlt sie keinen Cent Kindesunterhalt und kümmert sich auch nicht. Mein Sohn lebt bei mir. Die beiden treffen sich, die Mutter ist mal mit dem Sohn einkaufen gegangen, aber der Sohn muss zum Bezahlen meine EC Karte mitnehmen. Ich wollte immer für meinen Sohn sorgen, ich habe keinen Kindesunterhalt verlangt. Wir kümmern uns sonst in allen Belangen um uns selbst.

Es geht jetzt um die Scheidung und um die ehelichen Folgesachen.

Die Frau hat jetzt Klage auf nachehelichen Unterhalt eingereicht, hat sonstige finanzielle Forderungen gestellt und sie betont immer wieder, sie besteht auf die Freistellung vom Kindesunterhalt. Meine Anwältin ist darüber recht aufgebracht. Ihrer Meinung nach ist das eine sehr großzügige Geste von mir, mich um den Sohn zu kümmern und alles zu finanzieren.

Hat jemand Erfahrung mit der Freistellung vom Kindesunterhalt, hat jemand das dem anderen Elternteil zugestanden? Wie wird es vom Gericht gewertet, dass ich in den 2 einhalb Jahren keinen Kindesunterhalt gefordert hatte, Verzicht?

Ein anderer Aspekt ist, dass mein Sohn bei mir den Eindruck erweckt, als würde er es selbst für normal halten, dass die Mutter nichts zahlt und sich nicht kümmert. Er arbeitet nicht, geht seinen Freizeitbeschäftigungen nach, tut nicht so viel im Haus, würde ich sagen.

Ansonsten bin ich im Angesicht der Zahlen, schwarz auf weiß, die meine Frau in EUR von mir erhält, deprimiert und frustriert. Ich habe das Gefühl, beschizen worden zu sein. Wie geht ihr mit diesem Ärger um (angenommen, ich bin nicht der einzige der diese Frust verspürt)?

#1


G
Du hast das alles schwarz auf weiß.

Das ist ein Beweis.

#2


A


Freistellung Kindesunterhalt

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T
Mit Zahlungen kenn ich mich nicht aus, aber wenn du meinst, dein Sohn macht zu wenig zu Hause und sollte sich auch finanziell beteiligen, er ist ja erwachsen, dann musst du mit ihm sprechen bzw. es einfordern.

x 1 #3


K
Wenn dein Sohn minderjährig ist, darfst du gar nicht in seinem Namen auf Unterhalt verzichten.
Ist er volljährig, muss er selber fordern.
Warum gibst du ihm deine Karte mit?
Warum lässt du ihm seine Faulheit durchgehen?
Ihr lebt zusammen und er sollte seine Pflichten haben, damit er selbständig wird.
Du tust ihm keinen Gefallen, wenn du dich von ihm und seiner Mutter ausnutzen lässt.

#4