@Sommertraum:
mein Ex ist erst nächstes Jahr wieder in der gleichen Stadt. das macht mich so froh. auch mir tut der KOntakt nicht gut. ich werde es so machen wie du, bis sich meine Gefühle verändert haben..
@astra:
deine positive leichte Art ist durch das ganze Forum zu erkennen
@Fragend:
einmal möchte ich Wikipedia zitieren, da wird gut deutlich gemacht, warum ich das so wichtig finde:
"Urvertrauen entwickelt sich bei beiden Ansätzen im sehr frühen Kindesalter durch die verlässliche, durchgehaltene, liebende und sorgende Zuwendung von Dauerpflegepersonen (zumeist den Eltern). Es verschafft die innere emotionale Sicherheit, die später zu einem Vertrauen in seine Umgebung und zu Kontakten mit anderen Menschen überhaupt erst befähigt. Urvertrauen ermöglicht angstarme Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt.
Es ist also die Grundlage für:
Vertrauen auf sich selbst, Selbstwertgefühl, Liebesfähigkeit („Ich bin es wert, geliebt zu werden.“ „Ich fühle mich geborgen.“),
Vertrauen in andere, in Partnerschaft, Gemeinschaft („Ich vertraue Dir.“ „Wir lieben uns.“, „Ich weiß mich verstanden und angenommen.“) und
Vertrauen in das Ganze, in die Welt („Es lohnt sich zu leben.“)
Lieblosigkeit, Vernachlässigung oder Misshandlung können zu einer mangelhaften Ausbildung des Urvertrauens führen. Hiermit können Beziehungs- und Bindungsprobleme von Menschen erklärt werden. Folgestörungen können Misstrauen, Depressionen, Angstzustände, Aggressivität u. a. m. sein.
Therapeutisch kann solchen Missentwicklungen der frühesten Kindheit mit dem Konzept des Containing begegnet werden.
Der Unterschied beider Ansätze liegt jedoch darin, dass der Soziobiologe Claessens eine Fehlentwicklung des Säuglings bereits deutlich früher (nach Abschluss des ersten Lebensjahres) als nicht mehr behebbar ansieht, als der Psychoanalytiker Erikson."
und nun meine Antwort auf deine Frage:
ich vertraue darauf, dass ich viel Kraft habe und viel erreichen kann. dass ich mir Wünsche und Träume erfüllen kann.
ich vertraue vorallen darin, dass ICH mich selber glücklich machen kann und mich erfüllen kann.
ich vertraue darauf, dass egal, welcher Schicksalsschlag mir wiederfährt, ich die Kraft habe, dass ich mich davon erholen kann..
ich vertraue darauf, dass ich sicherlich noch einen Menschen kennen lernen, mit dem ich eine wuderbare Partnerschaft führen werde.
so als Fazit kann man sagen:
ich vertraue darauf, alles seinen Snn hat, dass Fehler auch gleichzeitig Lösungen und das Gott schon immmer ein gutes Auge auf mich hatte und es weiterhin haben wird.
(für die Menschen, die nicht an Gott glauben: dass das Leben ein Auf und Ab ist, aber auch immer wieder gut wird.)
---- noch auf deinen Text bezogen: ich möchte mich nie wie ein kleines Baby in die Arme eines anderen werfen. ich bin erwachsen, das innere Baby wurde nachgenährt und somit erwarte ich nicht, dass meine frühkindlichen Defizite durch andere aufgefangen werden, sondern, dass ich sie mir selber erfüllen kann.
Ja, es gibt unterschiedliche Unglücke, aber wie schon oben geschrieben, denke ich, dass es nicht darauf ankommt, welches Unglück man erlebt hat, sondern wie man damit umgeht.
Ich habe beruflich Kinder gefördert, ich hatte einige Kriegskinder aus dem Irak und Syrien. Es war unheinlich beeindruckend, wie viel Vertrauen die Eltern in die Welt hatten. Trotz Krieg, trotz Flucht, trotz fremden Land mit ungewissem Aufenhaltstitel.
und als Antwort auf meiine Frage, ob die Mutter nicht Angst hätte was noch alles passieren kann, sagte sie: wir und die Kinder sind gesund und wurden nicht umgebracht, was kannnoch passieren. ich vertraue Gott, dass alles seinen Sinn hat.
Lebensgeschichen älterer Menschen: ich habe eben Oma, 80 Jahre angerufen und kurz gefragt, worin sie vertraut. Sie hat gesagt: dass sie bald wieder aus dem KH kommt, dass sie uns alle nochmal sehen wird und dass, wenn sie stirbt, glücklich stirbt.
daher hat sie auch keine Angst.
mein Ziel ist es nicht, dauerhaft glücklich zu sein, sondern zu wissen, dass das Leben ein Auf und Ab ist.
eines möchte ich noch ergänzen: ich sehe sehr viel Liebe, wenn ich mich umschaue... ich habe schon viel Liebe erlebt.
und auch wenn sie Verletzungen bringt, naja, dann warsie es mir wert.
und ich habe in meiner Trennunngsphase wirlich gedacht, ich werde wahnsinnig. es war sooo schlimm..
da hatte ich aber Vertrauen in die Bilogie
da wusste ich: der Körper kann diesen dauerhaften Zustand des Wahnsinns, die STunden der TRänen nicht so lange ertragen, wenn ich dagegen kämpfe..