Zitat von Balu85: hm...ok, aber zum einen Frage ich mich wer das überprüft. Also in beide Richtungen betrachtet. Denn scheinbar fällt es ja am meisten ins Gewicht wenn es nicht darum geht wer das Büro sauber macht oder an der Wache sitzt sondern in leitenden Positionen bis hin zur GF. Aber gerade da sind fachliche Qualifikationen ja nur die halbe Miete. Da sind Juristen am Ende ebenso gern gesehen wie BWLer oder so. Wie vergleicht man diese Abschlüsse? Und andere, ich sage mal Softskills spielen ja auch ne Rolle. Aber gerade diese nicht messbaren Qualitäten sind ja auch entscheidend
Und diese Frage stellt sich erst, wenn auch Frauen berücksichtigt werden?
Weil vorher unter Männern klar war, wer der "bessere" ist?
Aber klar, wenn solche Erkenntnisse aus der Schulzeit ins Berufsleben getragen werden
Zitat von Balu85: Also mal ganz grob die Ausnahmen ignoriert ist mein Eindruck aus meiner Schulzeit das die Mädels damals einfach fleißiger waren und mehr gelernt haben. Aber was mir auch aufgefallen ist, das dieses gelernte Wissen sehr schnell wieder vergessen wurde
dann sind ja selbst auf dem Papier bessere Leistungen von Frauen eigentlich weniger wert, weil sie dann ja regelmäßig nicht durch Neigung, Talent, Intelligenz oder Genialität erworben wurden, sondern nur(!) durch Fleiß. Und dann auch wieder schneller als bei den Jungs vergessen wurden (denn Mädchen/Frauen sind ja auch so berühmt fürs schlechte Gedächtnis...). Also ist so eine Facharbeiterprüfung einer Frau eigentlich gar nicht so viel wert, wie bei einem Mann, weil er die vielen Kenntnisse in der Praxis erworben und durchdrungen hat und sich nur noch durch eine Prüfung bestätigen ließ, während seine Kollegin sich das ganze Wissen zur Prüfung hin angelesen hat, aber damit nicht wirklich was anfangen kann und dann gleich wieder vergisst.
Und genauso ist das dann bestimmt auch bei den Führungsqualitäten. Mann hat die einfach durch Erfahrung und Charakter, während Frauen sich den Respekt erkeifen müssen, stutenbissig sind und sich ständig beweisen wollen und es daher ganz klar ist, dass sie auf diesem Weg die Loyalität des Teams natürlich nicht erreichen können.
Und dieser Bias fällt euch nicht auf?
Zitat von BernhardQXY: Wichtig ist auch, dass viele Frauen die Gleichberechtigung schlicht kontakarrieren, eben durch das Erstarken der Tradwife Bewegung
Ach so. Durch ein paar Tausend christliche Fundamentalisten in den USA kann man natürlich auch alle anderen Frauen, z.B. in Deutschland, nicht mehr respektieren. Denn solange auch nur ein TikTok Girlie davon spricht, dass sie ihrem Boyfriend die Stulle schmiert, sieht man ja, dass das die eigentliche Natur aller Frauen ist...
Zitat von BernhardQXY: und auch zu erwähnen, dass sie im Schnitt geringer qualifiziert sind
Dass in Schule und Studium die Ergebnisse besser sind, haben wir ja bereits festgestellt. Um wie viel genau, wüsste man erst, wenn alle Prüfungsergebnisse anonymisiert bewertet würden.
Dann kommt die Befristung, damit die Frau nicht gleich zu Berufsleben Anfang schwanger wird. Und in Befristung gibt's keine Fortbildung vom AG.
Und als Schwangere auch nicht und die 3 Jahre nach der Elternzeit sowieso nicht.
Und bei Teilzeit ging bislang nicht nur die Überstundenvergütung flöten, sondern auch die Weiterbildungspauschale. Von dem Einfrieren der Karriere ganz zu schweigen.
Ich habe in meinem Leben nur für 6 Monate Teilzeit gearbeitet und es sofort wieder gelassen. Man merkt sofort, wie groß die Unterschiede sind.
Zitat von NurBen: Sind wir doch mal ehrlich, der Großteil der Frauen hat doch gar kein Bock drauf die Führung zu übernehmen.
Frauen führen durch Sozialisierung anders. Sie führen Themen, Männer führen Menschen. Und ja, die Lust darauf, andere zu dominieren und endlich mal was zu sagen zu haben, haben Frauen weniger. Mittlerweile wissen wir aber auch, dass die "männliche" Führung nicht zu den besten Ergebnissen führt. Da Selbstkritik an der Spitze aber keine verbreitete Eigenschaft ist, wird das schlechtere, weniger erfolgreiche System fortgeführt. Es sei denn,kluge, zu Selbstkritik fähige Menschen sitzen im Aufsichtsrat. Nützt nur bei einem mittelständischen Unternehmen nichts. Da wird der Führungsstil einfach kopiert und kopiert und kopiert. Strukturelles Problem, das auch begabte Männer hindert und minderbegabte Männer fördert.
Zitat von BernhardQXY: Ich versuche zu verstehen, was genau strukturell bedeutet.
Dass ein sich selbst stützendes System zu den immer gleichen und nicht den besten Ergebnissen führt.
Beispiel: Wenn eine Gemeinde Kreisverkehre für ihr Gebiet ausschließt, sind Staus nicht nur ein Problem fehlender Fahrspuren, sondern evtl auch durch die rigorose Bevorzugung von Ampeln verursacht.
Zitat von BernhardQXY: der Versuch, den Blick dahin zu legen, warum so viele Frauen in Teilzeit sind
Weil es eine ganze Reihe von gesellschaftlichen und privaten Aufgaben und Arbeiten gibt, die sich nicht zeitgleich mit Erwerbsarbeit erledigen lassen und aktuell von Männern nicht selbständig oder freiwillig erledigt werden.
Rasenmähen und Reifen wechseln kann man an wenigen Samstagen im Jahr. Das kollidiert nicht mit den üblichen Erwerbsarbeiten. Andere Arbeiten müssen zwingen montags um 9 Uhr erledigt werden. Das kollidiert mit Erwerbsarbeit in Vollzeit.
10% aller Frauen bräuchten eine Arbeitszeitverteilung im 3 Wochen/1 Woche-Modell, das selbst modernste Arbeitszeitflexibilität noch nicht hergibt.
Und es herrscht immer noch der Aberglaube, dass Männer zum Einkommen einer Frau etwas beitragen, wenn sie viele unentgeltlichen Aufgaben für ihn übernimmt.
Zitat von ElGatoRojo: weil das "Traditional wife" in den Gedanken der Feministinnen so als Verräterin herüber kommt
Welche Feministinnen meinst Du? Nur Alice Schwarzer, die eher auf dem Fenjal-Trip des 4B ist (was als gleichgeschl. Lebende ja auch keine Kunst ist). Welche andere Feministin greift denn Hausfrauen an und nicht das System, das aus Frauen Hausfrauen macht?
Zitat von NurBen: Auch heute lässt sich die Frau gerne führen.
Von jemandem (m, w, d), der/die etwas besser kann oder weiß als sie. Je gebildeter und erfahrener die Frauen werden, desto dünner wird die Luft für "Führungspersonal qua Geburt". Insofern ist der RP-Ansatz, erstmal selbst was darzustellen und bei Frauen möglichst nach jung & unerfahren zu suchen, ja gar nicht verkehrt, wenn man(n) sich die eigenen Schwächen eingestehen mag.
Tatsächlich werden Frauen aber noch überwiegend zum Teamwork sozialisiert. Man(n) könnte sich dem ja anpassen und sich dann die ...roide sparen.
Zitat von E-Claire: Vermutlich sollten sich Männer mal mit Gewaltentstehung und wieso die Zahl der Täter in euren Reihen so viel höher ist, beschäftigen, so etwa?
This!
Zitat von ElGatoRojo: Du könntest ja auch mal vorsichtshalber gedanklich berücksichtigen, dass ein erheblicher Teil der Männer weder gewalttätig noch frauenverachtend sind
Aber lediglich nicht im Extrem. Frag mal, warum sie keinen Frauenfußball schauen. Von "zu wenig körperlich", "zu technisch" bis "zu langweilig" und "Gekicke auf Kreisliganiveau" wird genau der von Dir verneinte Hang zu körperlichen Überlegenheitsdemonstrationen und Ablehnung von spezifisch Weiblichem demonstriert.
Zitat von NurBen: ja, z.B. wie lässt sich das Konzept der Wehrpflicht für Männer mit dem Konzept der Gleichberechtigung vereinbaren?!
Stand doch schon oben.
Hat Dir die Antwort nicht gefallen?
Zitat von NurBen: Dann wird einen erzählt, dass man eine 2/3 Mehrheit bräuchte und daher so schwierig ist.
Männer hatten stets die 2/3 Mehrheit im Bundestag. Warum glaubst Du also wollen Männer die Wehrpflicht exklusiv für sich behalten?
Zitat von Zylinderella: Mütter, wenn schon. Nicht Muttis
Ist ein Ost-West-Ding. Im Osten heißen Frauen mit Kindern "Muttis" und im Westen "Mütter". Wie man Männer mit Kindern in Ost und West nennt, ist wohl nicht so relevant, weshalb sie nur mitgedacht werden, wenn Mütter und Muttis angesprochen werden.
Mal eine Frage an die Männerwelt: Was gedenkt ihr, als herrschendes und führendes Geschlecht, denn hinsichtlich der sich seit den 1970er Jahren nicht mehr selbsterhaltenden Geburtenrate in Deutschland zu tun? Findet ihr das Schrumpfen der Nation gut und baut lieber die Sozialsysteme auf eine umgekehrte Demografiepyramide um? Oder wollt ihr lieber Junge Menschen aus anderen Ländern für unser Land begeistern?
Oder habt ihr Ideen, wie junge und mittelalte Menschen wieder zu 2,1 Kindern je Paar animiert werden können?