harryhirsch
Gast
seit 3 tagen bin ich nun getrennt. auf der einen seite weiß ich, dass die trennung richtig ist (sie hat sich getrennt, aber ich hatte schon öfters selbst darüber nachgedacht, mich zu trennen, war aber zu feige).
auf der anderen seite ist so eine trennung natürlich - egal, was die gründe sind - immer mies. aktuell geht es mir teilweise ganz gut und teilweise nicht so gut, es kommt immer so wellenförmig.
wenn es mir schlecht geht - und das ist mein problem - denke ich natürlich immer an sie. und zwar denke ich immer an z.b. bestimmte daten und überlege mir, was wir damals zusammen gemacht haben. also z.b. "1.7.2014 - da waren wir zusammen eis essen und abends haben wir dann einen film geguckt" oder so. dann kommt als nächster gedanke natürlich das wissen, dass wir jetzt getrennt sind, was mich dann verletzt. ich mache mir dabei keinerlei vorwürfe oder so, sondern spiele diese szenarien eben immer so und bis ins unendliche durch.
sind derartige gedanken normal? sollte ich sie vielleicht versuchen, zu verdrängen? gibt es irgendwelche tipps/techniken gegen solchens grübeln?
bei mir macht sich das wirklich krass an irgendwelchen daten fest. es ist teilweise sogar so, dass ich in meinem kalender nachgucke, um zu schauen, was wir an dem und dem tag gemacht haben (könnten). die letzten wochen habe ich quasi minutiös in meinem kopf durchgespielt.
es wäre nett, wenn ihr mir ratschläge erteilen könnt.