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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Hansl
Zitat von Ameise_78:
Ein analytischer Verstand ist etwas Schönes und etwas sehr seltenes und bereicherndes.

Kommt darauf an, für was dies eingesetzt wird.
Und wie.
Andere zu analysieren kann auch übergriffig sein.

#3616


Ameise_78
Zitat von Hansl:
Andere zu analysieren kann auch übergriffig sein.

Sofern man kein Therapeut ist und/oder dieses Wissen nur für sich selbst - zum Selbstschutz - nützt, macht es auch überhaupt keinen Sinn.
Andere zu analysieren ist aber auch nicht das, was ich unter "analytischem Verstand" verstehe... vor Allem nicht in der Weise, in der du das zu assoziieren scheinst...

#3617


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Hansl
Zitat von Ameise_78:
Andere zu analysieren ist aber auch nicht das, was ich unter "analytischem Verstand" verstehe

Was verstehst Du dann im Beziehungsgeflecht darunter?

#3618


Ameise_78
Zitat von Hansl:
Was verstehst Du dann im Beziehungsgeflecht darunter?

Ich habe einen "analytischen Verstand" noch nie speziell (nur) auf das Thema Beziehungen bezogen, für mich ist das mehr eine generelle Art zu denken. Bezogen auf Beziehungen wäre das aber für mich: soziale Interaktion/zwischenmenschliche Dynamik erfassen & analysieren können - im positiven Sinne, zum Wohle aller Beteiligten.
Menschen mit analytischem Verstand gelten gemeinhin eigentlich eher als Denker, nicht als "Zerdenker".

Wovon du aber sprachst, einen anderen zu "verhören" und womöglich kleinlich auseinander zu nehmen... das ist für mich einfach ein unangenehmer Charakter... ganz gleich welches Geschlecht... ich sehe da auch nichts analytisches... vielleicht noch Neugierde, sich einmischen wollen...

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Blind-Meg
Zitat von Blindfisch:
Wann hat man sich ausgetobt? Nach 5 Partnern, nach 10, 20 oder 50? Wann ist "genug"? Vergleichsfalle? Gibt es eine Anzahl wo man der Meinung ist, genug ist genug oder ist genug wenn die Angebote ausbleiben?

Bei meinem Partner ist genau sas passiert: sehr viele ONS, F+, er hat sich in Singlezeiten "ordentlich ausgetobt". Und als ich ihn kennenlernte, hatte er genau davon die Nase voll und wollte wieder eine Beziehung. Weil ihm belangloser Sex mit einer quasi Fremden nichts mehr gegeben hat, außer eben Sex. An mangelnden Angeboten lag es nicht, denn er hatte eine F+, die er dann beendet hat.

Zitat von Blindfisch:
Beide zu 50% heißt, daß beide führen müssen und beide sich fallen lassen können.....das funktioniert nicht. Man kann nicht switchen. Zumindest als Mann nicht. Entweder führt man oder man ist unterwürfig. Wenn beide die beiden Seiten der Medaille wahrnehmen wollen, kommt es unweigerlich zu Konflikten. Was langfristig nicht gut ausgeht.

Für mich ist das die einzige Form Beziehung, die sich gesund und richtig anfühlt. Ich lass mich nicht "führen" aber ich sehe auch nicht ein, ständig die Zugmaschine zu sein. Absprache auf Augenhöhe ist das einzige, was langfristig beide zufrieden macht, davon bin ich überzeugt.

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alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
An mangelnden Angeboten lag es nicht, denn er hatte eine F+, die er dann beendet hat.

Das heißt aber er hatte sie solange bis er fündig wurde? Also mein Freund hat das beendet, bevor er sich auf der App angemeldet hatte. Finde ich fair der Frau gegenüber. F + oder nicht, es steckt immer ein echter Mensch dahinter. Und wenn man zu der Erkenntnis kommt, dass man davon die Nase voll hat, warum beendet man das nicht in dem Augenblick? Und nicht erst, wenn man wen anderes gefunden hat?

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Y
Zitat von Blind-Meg:
Für mich ist das die einzige Form Beziehung, die sich gesund und richtig anfühlt. Ich lass mich nicht "führen" aber ich sehe auch nicht ein, ständig die Zugmaschine zu sein. Absprache auf Augenhöhe ist das einzige, was langfristig beide zufrieden macht, davon bin ich überzeugt.

Das sehe ich genauso, und ich empfinde es genauso, wie du es beschreibst.
partnerschaftlich, geteilte Aktion, keine Führung nötig.
Ich möchte von keinem Mann geführt werden.
Ich möchte, dass er mich fragt, was denkst du darüber?
Und dass er dann tatsächlich auch zuhört.
Und dann mit mir gemeinschaftlich entscheidet.

Allerdings wird es sicherlich Unterschiede in der Lebensphase geben, in der man steckt und wie man dann Beziehung und Dynamiken bewertet.

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Y
Zitat von Blind-Meg:
Bei meinem Partner ist genau sas passiert: sehr viele ONS, F+, er hat sich in Singlezeiten "ordentlich ausgetobt". Und als ich ihn kennenlernte, hatte er genau davon die Nase voll und wollte wieder eine Beziehung. Weil ihm belangloser Sex mit einer quasi Fremden nichts mehr gegeben hat, außer eben Sex.

Kann es sein, dass es an den unterschiedlichen Bindungssystemen liegt, Das männliche Wesen eher unverbindlichen Sex haben können.
Natürlich möchten sie sich auch binden, wenn sie gesund sind, und möchten irgendwann auch in Kontakt und Beziehung, verbindlicher Einbindung in die Welt gehen.

Irgendwann irgendwo hingehören.

Aber das sie eher, wenn sie es möchten, Verbindung auch vom sexuellen Akt abtrennen können.

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Y
Zitat von Arev87:
3. Abhängigkeit ist keine Liebe: Du schreibst selbst, dass Menschen früher ‚zur Sicherheit und Abhängigkeit‘ in Beziehungen blieben. Dass Menschen heute freiwillig zusammenbleiben und nicht, weil sie sozial oder finanziell dazu gezwungen sind, ist doch kein moralischer Verfall! Eine Beziehung auf Augenhöhe, bei der man sich bewusst für den anderen entscheidet (und nicht, weil man ohne ihn nicht überlebt), ist die einzig ehrliche Form von Partnerschaft.

💥🌈🤗

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Y
Zitat von Arev87:
Sie entscheidet sich aus freiem Willen für eine Beziehung. Das erfordert von einem Mann aber echte innere Sicherheit.

🩷💥
Genau das!
Er kann sie nicht besitzen.
Ein sozialer, kooperativer Mann braucht und will das auch nicht.

Erstaunlich, wenn man in unsere Vergangenheit schaut, und die finanzielle Abhängigkeit der Frau, und den „ Herren des Hauses“, wie viele Männer es noch gibt und gab, die damit leben können oder konnten, zu wissen, dass sie nicht ( mehr) geliebt werden, da nicht sozial kompetent und dass die Frau bleibt, oder blieb weil sie nicht anders kann oder konnte.

Da ihr soziale Ächtung, durch eine mickerige Rente drohte. Wenn Sie sich in späteren Jahren getrennt hat.

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Y
Zitat von Blind-Meg:
hat nicht der Grieche gesagt sondern Ben hier im Forum.

Hallo Meg, wer ist denn der Grieche?

#3626


Y
Dass ein Mann führen soll, kann, möchte oder was auch immer, ist das jetzt Biologie, oder Patriarchat?

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Y
Und dann gucke ich mir an, wer gerade wieder die männliche Führung in der Welt hat, und welche Männer die Welt und die Bevölkerung in den Abgrund geführt haben…
Das mit dieser männlichen Führung, sieht jetzt im Nachgang der Geschichte auch nicht so rosig aus.

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Fenjal
Zitat von Yassa:

Erstaunlich, wenn man in unsere Vergangenheit schaut, und die finanzielle Abhängigkeit der Frau,

Ich schmunzele oft, wenn ich derartige Einlassungen lese.

2026 was genau hat sich denn für die Ehefrau verändert?
SIE nimmt den Löwenanteil der Elternzeit, Sie arbeitet zT Jahrzehnte in Teilzeit, oder über längere Strecken ist SIE nicht erwerbstätig.

Finanziell auf Augenhöhe?
Das erlebe ich in meinem Umfeld in der Mehrzahl völlig anders.

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Blind-Meg
Zitat von Blindfisch:
einfach Frau sein

Was soll das bedeuten? Ich bin immer "einfach Frau", egal was ich mache, wer da noch ist und in welcher sozialen Rolle ich gerade bin.

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