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Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

F
Zitat von Blind-Meg:
Was soll das bedeuten? Ich bin immer "einfach Frau", egal was ich mache, wer da noch ist und in welcher sozialen Rolle ich gerade bin. ...

Das kannst Du nur, weil er Dich lässt 😅😂
Da bekommt die ältere Frau, ich, einen Lachflash😂

x 2 #3631


Blind-Meg
Zitat von alleswirdbesser:
Das heißt aber er hatte sie solange bis er fündig wurde? Also mein Freund hat das beendet, bevor er sich auf der App angemeldet hatte. Finde ich ...

Das war ja mit ihr so abgesprochen. Die fanden beide den Sex miteinander ok und er hat ihr gesagt, er sucht eigentlich ne Beziehung und dass er die F+ sofort beendet, wenn es da mit jemandem ernster wird. Sie wusste das und hat dem zugestimmt, sie wollte ihn halt nich mitnehmen solange es ging.

x 3 #3632


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

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Blind-Meg
Zitat von Yassa:
Kann es sein, dass es an den unterschiedlichen Bindungssystemen liegt, Das männliche Wesen eher unverbindlichen Sex haben können. Natürlich ...

So ungefähr glaube ich das auch.

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Fenjal
@Blind-Meg der Typ kann nicht allein sein.
F+,... immer irgendwas am Start 👉 für mich zum abhaken.
F+ kann man weiterführen, so ist das nicht, nur wenn jemand versucht Ketten anzulegen,.... sollte man überlegen was derjenige auf seinem Etikett stehen hat.
Du z.B. erwartest Verbindlichkeit und rasselst im Hintergrund mit der Schleppkette.

#3634


Blind-Meg
Zitat von Yassa:
Hallo Meg, wer ist denn der Grieche?

Ein fürchterlicher RedPill-Guru, der sich ständig selbst widerspricht, meint die "Dynamik der Geschlechter" verstanden zu haben und für teures Geld seine "Programme" verkauft.
"Mensch mit Wert"
🤮

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Blind-Meg
Zitat von Fenjal:
@Blind-Meg der Typ kann nicht allein sein. F+,... immer irgendwas am Start 👉 für mich zum abhaken.

Der kann sehr gut alleine sein, war es auch jahrelang. F+ heißt ja eben, dass man die meiste Zeit eben doch alleine ist. Sonst wäre es ja eine Beziehung.

#3636


Fenjal
@Blind-Meg eher, dass man Freiheiten lässt.

#3637


Blind-Meg
Zitat von Fenjal:
@Blind-Meg eher, dass man Freiheiten lässt.

Das kann man auch in einer exklusiven Beziehung. Ich weiß, kennst du nicht. Brauchst also nicht wieder deine Leier abspielen, die kennt jeder hier.

x 1 #3638


Fenjal
@Blind-Meg ich wüsste nicht warum man persönlich oder abwertend werden sollte, wenn alles im Lack ist?
Was du als Litanei bezeichnest bezeichne ich als solide.
Wenn dein Typ die F+ beibehalten hätte, was ihm nicht zu verwerten ist, wärst doch du aus dem Rock gesprungen, entgegen deinen Kommentaren, jedenfalls werte ich das so.

#3639


MissLilly
Zitat von Arev87:
Abhängigkeit ist keine Liebe:


Richtig.
Unabhängigkeit hingegen ist aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung allerdings auch keine Liebe.

Zitat von Arev87:
dass Menschen früher ‚zur Sicherheit und Abhängigkeit‘ in Beziehungen blieben. Dass Menschen heute freiwillig zusammenbleiben und nicht, weil sie sozial oder finanziell dazu gezwungen sind, ist doch kein moralischer Verfall!

Sorry, aber das Problem (und das worum es hier eigentlich geht) begann schon viel früher. Denn früher waren Menschen dazu gezwungen sich direkt in eine Ehe und damit Abhängigkeit zu begeben um einander überhaupt erst einmal richtig kennenlernen zu dürfen/können. Ein unverheiratetes Paar konnte sich beispielsweise nicht öffentlich "zeigen" geschweige denn nicht mal eben ne gemeinsame Wohnung anmieten um zu schauen, ob es wirklich auch langfristig passen könnte.
Heute hingegen ist der Mensch im Grunde bis zur K*otzgrenze derart selbstbestimmt und frei und ist dennoch immer weniger dazu in der Lange bzw bereit dazu, sich bei dem ganzen Kennlernprozedere auf nur eine Person zur Zeit zu konzentrieren und ein "Risiko" einzugehen. Dabei geht es gar nicht mehr um persönliche Präferenzen. Es geht darum das der ganze Mensch an sich (nicht nur in romantischen oder partnerschaftlichen Beziehungen) zu einer Art Ware geworden ist!

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ElGatoRojo
Zitat von MissLilly:
Ein unverheiratetes Paar konnte sich beispielsweise nicht öffentlich "zeigen" geschweige denn nicht mal eben ne gemeinsame Wohnung anmieten um zu schauen, ob es wirklich auch langfristig passen könnte.

Diese bis 1973 geltende Rechtslage können sich junge Leute offenbar heute kaum vorstellen. War ja auch in der Tat irgendwie abartig. Hatte aber zur Folge abenteuerliche Situationen meist Outdoor für Sex bei Mutigen, wilde Knutschparties bei Moderaten oder eben wenig Gelegenheiten bei Vorsichtigen -- oder tolerante Eltern, denen der damalige § 180 des StGB gleichgültig war. Minderte natürlich generell den Bodycount und ließ Sex weniger beliebig sein, als es offenbar heute ist.

#3641


MissLilly
Zitat von ElGatoRojo:
Diese bis 1973 geltende Rechtslage können sich junge Leute offenbar heute kaum vorstellen.

Da ich da noch lange nicht geboren war, kann ich mir das auch nicht wirklich vorstellen, aber mehrfach darüber gelesen und davon gehört habe ich davon durchaus;-)

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Blind-Meg
Zitat von Fenjal:
@Blind-Meg ich wüsste nicht warum man persönlich oder abwertend werden sollte, wenn alles im Lack ist? Was du als Litanei bezeichnest bezeichne ich ...

Aus dem Rock gesprungen nicht, aber dann wäre er halt nicht mein Partner geworden, weil ich exklusiv sein möchte.

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So-What
Zitat von Blindfisch:
Man (Frau) sammelt Eindrücke und vergleicht unbewußt den potentiellen Partner mit den ganzen Vorgängern. Ob man will oder nicht. Sobald in der Beziehung etwas nicht so läuft wie man es sich vorstellt, werden die Bilder, die Gedanken an "Früher" aktiviert und man schaut sich um.

Sehr seltsame Aussage. Früher war ja früher. Und wenn es besser, ausreichend oder erfüllend gewesen wäre, wäre es ja nicht "früher", sondern Gegenwart. Eine Beziehung ist ein großes Ganzes. Sex darin nur ein Teil, ein nicht unerheblicher, aber eben nicht der alleinige Gradmesser für eine funktionierende Beziehung. Der verklärte Blick auf irgendwas aus der Vergangenheit ist eine Illusion. Das sollte man wissen. Wenn jemand das nicht weiß und auch nicht weiter darüber nachdenkt...das wäre eher ein Kriterium für mich daran zu zweifeln, ob eine Verbindung zwischen mir und dem anderen entstehen kann, als der BC.

Zitat von Blindfisch:
Eine Beziehung in der ich Kompromisse eingehen muss? Niemals nicht.

Welche Kompromisse? Beim Sex? Was haben Sexualpartner in der Beziehung mit Kompromissen zu tun? Weil man in der Vergangenheit Sex und auch mal Liebe trennen konnte, begleite ich meinen Partner nicht zu Events, die ihm wichtig sind? Oder wie?

Zitat von Arev87:
Dass Menschen heute freiwillig zusammenbleiben und nicht, weil sie sozial oder finanziell dazu gezwungen sind, ist doch kein moralischer Verfall! Eine Beziehung auf Augenhöhe, bei der man sich bewusst für den anderen entscheidet (und nicht, weil man ohne ihn nicht überlebt), ist die einzig ehrliche Form von Partnerschaft.

🎯

Zitat von Blindfisch:
Einer liebt mehr als der andere. Einer braucht den anderen mehr als er gebraucht wird. Einer muss die Richtung in der Beziehung vorgeben. Beide zu 50% heißt, daß beide führen müssen und beide sich fallen lassen können.....das funktioniert nicht. Man kann nicht switchen. Zumindest als Mann nicht.

Doch, das können auch Männer. Ich kenne zumindest welche. "Echte" (aus meiner Sicht) Kerle, die wissen, welche Stärken und Schwächen die Partnerin hat und vor allen Dingen, welche sie selber haben. Die reflektieren können und kein übergroßes Ego haben und nicht für sich beanspruchen in jeder Situation führen zu müssen, weil sie anerkennen, dass das jetzt jemand besser kann. Die nicht unterscheiden zwischen Führung und Unterwürfigkeit.
Und ich hoffe nicht, dass jemand grundsätzlich mehr liebt als der andere. Das wäre fatal. Wenn das die Regel ist, dann wundere ich mich nicht mehr über die vielen Menschen mit wenig bis keinem Selbstwertgefühl. Die sich nie gut genug fühlen und nach einer Trennung in die nächste ungesunde Beziehungsdynamik rutschen. Oder die, nicht andere Menschen lieben, sondern es lieben geliebt zu werden, und die Personen austauschbar sind.

Zitat von Blindfisch:
Und das ich mit ganz viel sexueller Erfahrung, mit den Fähigkeiten vieler sexueller Partner in der Vergangenheit den aktuellen Partner vergleiche und messe, liegt auf der Hand. Und sobald Unzufriedenheit auftaucht, erinnere ich mich an früher. "Da fühlte ich mich gesehen".

Sex hat doch nichts damit zu tun gesehen zu werden? Ich hatte mit meinem Ex Sex zuhause während seiner Affäre, unwissend. Gesehen habe ich mich deshalb nicht gefühlt. Und hatte auch keine Lust auf andere. Wie auch, wenn ich mit einer Ehekrise beschäftigt bin? Auch wenn ich von einer Affäre nix wusste, wusste ich dennoch um die Krise. Probleme verschwinden nicht, wenn man sie vervielfältigt. Und es sind alles verschiedene Dinge. Andere Zeiten, andere Probleme, andere Menschen. Jeder war an anderer Stelle seiner Entwicklung. Auch die Reflexionsfähigkeit dessen entscheidet bei mir über das weitere Verbindungsprocedere.

Zitat von FloraVita:
dieser Neugier mit seinem Partner nachzugehen, da schon alles erlebt. Kann man das mit abgestumpft gleichsetzen? Ich denke schon.

Da jeder Mensch anders ist und sich im Laufe der Zeit auch immer mal wieder ändert oder entwickelt, kann man gar nicht ohne Neugier mit einem Partner interagieren. In jeder Hinsicht. Es sei denn, es ist einem wurschd, was dieser gerne möchte. Es gibt auch Menschen, die verlieren die Neugier und/oder ihre Scham nicht, obwohl beide vorher kaum bis keine anderen Sexualpartner hatten. Die grooven sich auf ein für beide angenehemes Maß ein, trauen sich nicht miteinander zu sprechen und jeder denkt, das muss so. Dann ists zu stressig, die Kinder, das Haus, der Hund, der Job...Alltag eben. Und am ersten was gespart wird, ist an der Zeit für Sex. Das passiert sehr häufig, hier auch sehr oft nachzulesen. Ich denke nicht, dass das mit der Anzahl der Sexualpartner in der Vergangenheit zu tun hat. Und ich denke auch nicht, dass die Höhe der Frustration als Folge dessen damit zusammenhängt. Und wie jemand dann damit umgeht, ist Charaktersache. Keine Sache des BC.

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Fenjal
Was ist denn Liebe?
Es ist doch Vertrauen und die Bereitschaft füreinander da zu sein.
Respekt, gemeinsame Werte, Sex ist die Kirsche auf diesem Kuchen, nicht mehr und nicht weniger.

All das gibt es doch nur, wenn beide frei in ihren Entscheidungen sind.
Wenn Abhängigkeiten bestehen oder Zäune errichtet werden, wird es schwierig.

Natütlich konzentriert man sich auf den Partner, nur darf er nicht zum ich und du, gegen den Rest der Welt werden.

Ich möchte, dass der Beziehungsmensch gerne nach Hause kommt, weil unser Miteinander trägt, er sich mit mir verbunden fühlt, nicht weil ich die Steuern zahle oder lecker grillen kann 😎.
Ich schätze es, wenn er sich selbst beschäftigen kann, wir einander nicht einengen, We auch getrennt, nach eigenem Gusto, verbringen.
Im Vertrauen aufeinander lasse ich immer Freiheit und Freiräume, denn nur wer ohne " Verpflichtung" ja zu mir sagt, wertschätzt mich.

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