6717

Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

Arev87
Zitat von Fenjal:
Ein Mann, der keine Beziehungserfahrung hat, dazu wenig oder keine Freunde ist für mich der Jackpot.
Er ist jemand, der gut allein zurecht kommt, keine Bespassung braucht und keine Bestätigung im Aussen sucht.
Wenn er zudem hübsch ist ... Idealbesetzung.
Diese Menschen hocken nicht in Therapiestuben, weil sie eigene Strategien entwickeln, wenn etwas quer kommt, vor allem sind das keine Jammerhähne, die andere mit ihrem depressiven Gebaren zu umwickeln versuchen.

Liest sich für mich wie ein Datinggesuch bevorzugt mit Incels 🤣.
Keine Beziehungserfahrung, keine Freunde und ne Abneigung gegenüber Selbstreflexion bzw. Therapie.
Gut dass es Frauen gibt, die sowas attraktiv finden 😬

x 3 #3736


Worrior

#3737


A


Hoher Bodycount - wichtig oder egal?

x 3


MissLilly
Zitat von Arev87:
Gut dass es Frauen gibt, die sowas attraktiv finden


Schade das es nicht noch mehr (Frauen) davon gibt 😅

#3738


F
Zitat von ElGatoRojo:
Rein gefühlsregulatorisch ist Polyamorie komplizierter zu händeln als Monogamie - warum soll sich eine Gesellschaft so etwas ans Bein binden?

Wer sagt, dass da so viele Gefühle zu regeln sind? Das Konzept von Liebe ist vergleichsweise jung und auch heute gibt es genug Menschen, die Verpartnerung und Aufzucht der Kinder ausgesprochen rational und pragmatisch behandeln.
Zum anderen:
Ein einzelner Mann dürfte es früher sehr schwer gehabt haben, genug Nahrung herbeizuschaffen und gleichzeitig Schutz zu bieten, um eine Mutter und ein oder mehrere extrem energiehungrige Kleinkinder im Alleingang durchzubringen.
Das Überleben kann nur durch ein Kollektiv gesichert werden, z.B. falls der biologische Vater sich mal verletzt oder erfolglos jagt.
Davon abgesehen, ist es ein logisches Konstrukt, davon ausgehend, dass ein Mann eben viele Kinder zeugen kann und eine Frau durch Schwangerschaften und Entbindung für eine Gruppe zunächst mal eine Belastung darstellt und das Blöde ist dann noch: jeder Sex führt potentiell dazu. Aber vielleicht haben sich steinzeitliche Männer natürlich auch super zusammengerissen und hatten halt nur sehr wenig Sex.
Zitat von ElGatoRojo:
So verbirgt sich für manche in dieser Zeit das verloren gegangen geglaubte Matriarchat und sonstige romantische Soziologenträume

Für manche vielleicht.
Für mich nicht.
Das hat nichts mit Romantik zu tun, sondern mit Logik.

#3739


R
Kleiner Einwurf, Monogamie hatte unter anderem auch die Intention ein friedliches Miteinander zu ermöglichen.
Schön vor Tausenden von Jahren hat man das erkannt "
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau“

Heutzutage ist es natürlich nicht mehr so schlimm, das der gehörnte oder betrogen Frau sofort die Keule rausholt und den Nebenbuhler oder Partner erschlägt, aber Ehremorde in bestimmten Kulturkreisen und Femizide sind dennoch nicht so ungewöhnlich.
Das kulturelle Umdenken ist in den westlich pluralistischen Gesellschaften natürlich viel weiter fortgeschritten als im Rest der Welt. Was in islamisch geprägten Gesellschaften oder auch Indien gelebt wird, hier so nicht mehr im Ansatz denkbar.
Dennoch gibt es auch "im Westen" immer noch Menschen, die Monogamie als alternativlos bewerben. Und sich am liebsten die "alten Zeiten" zurück wünschen.
Wenn man unsere Gesellschaft aber realistisch betrachtet, ist Monogamie nicht mehr Mittel der Wahl.
Auch das Modell Ehe hindert die Menschen nicht daran ab zu mal fremd zu schnackseln.
Und Gott sei Dank, wird man hier im Westen für gewöhnlich nicht mehr dafür gesteinigt, "nur" noch moralisch an den Pranger gestellt.

Ich kann mir nicht vorstellen das die Monogamie, so wie Opa Kurt und Oma Lisa gelebt haben, eine Renaissance erlebt, der Dropsch ist wohl gelutscht.

#3740


FloraVita
Zitat von Florentine:
Wer sagt, dass da so viele Gefühle zu regeln sind? Das Konzept von Liebe ist vergleichsweise jung und auch heute gibt es genug Menschen, die Verpartnerung und Aufzucht der Kinder ausgesprochen rational und pragmatisch behandeln. Zum anderen: Ein einzelner Mann dürfte es früher sehr schwer gehabt haben, genug ...


Das Überleben und sich zu vermehren gelang dank der Gemeinschaft. Aber das heißt ja nicht, dass es keine Liebesbeziehungen gab.
Die starken Gemeinschaften gibt es heute noch. Auch wenn, leider, überwiegend, außerhalb von Deutschland.

x 1 #3741


R
Zitat von FloraVita:
starken Gemeinschaften gibt es heute noch. Auch wenn, leider, überwiegend, außerhalb von Deutschland.

Aus der Not geboren oder kulturell und religiös orchestriert.

#3742


FloraVita
Zitat von Ragna:
Aus der Not geboren oder kulturell und religiös orchestriert.


..weiß jetzt nicht ob es zum Teil in der Tierwelt kulturell oder religiös orchestriert ist, aber, ob bei Menschen oder Tieren, ist es ein erfolgreiches Konstrukt.

#3743


Fenjal
Zitat von Florentine:
Menschen, die Verpartnerung und Aufzucht der Kinder ausgesprochen rational und pragmatisch behandeln.

So ist es und diese Haltung beiinhaltet eben nicht, dass nur die Außenfassade (schöne Schein) ständig überstrichen wird, obwohl der Hausschwamm längst Besitz vom Gebäude (Ehe) ergriffen hat, seine Standsicherheit gefährdet ist.
Zitat von Ragna:
Auch das Modell Ehe hindert die Menschen nicht daran ab zu mal fremd zu schnackseln.
Und Gott sei Dank, wird man hier im Westen für gewöhnlich nicht mehr dafür gesteinigt, "nur" noch moralisch an den Pranger gestellt.

Wer moralisiert? Die Eheleute doch selbst springen aus den Röcken und Hosen, wenn fremd verkostet wird.
Auch dann wenn es sich nur um sexuelle Auswärtsspiele handelt, legen sie bühnenreife Auftritte hin.
Ich plädiere längst für die Abschaffung der Ehe, viele Unsachlichkeiten, erhobene Zeigefinger, Besitzdenken und sog. Wunschkinder, die nur zum Ölen der Ketten entstehen, blieben der Gesellschaft erspart.

#3744


ElGatoRojo
Zitat von Florentine:
Wer sagt, dass da so viele Gefühle zu regeln sind? Das Konzept von Liebe ist vergleichsweise jung und auch heute gibt es genug Menschen, die Verpartnerung und Aufzucht der Kinder ausgesprochen rational und pragmatisch behandeln.
Zum anderen:
Ein einzelner Mann dürfte es früher sehr schwer gehabt haben, genug Nahrung herbeizuschaffen und gleichzeitig Schutz zu bieten, um eine Mutter und ein oder mehrere extrem energiehungrige Kleinkinder im Alleingang durchzubringen.
Das Überleben kann nur durch ein Kollektiv gesichert werden, z.B. falls der biologische Vater sich mal verletzt oder erfolglos jagt.

Spekulationen über das Verhalten von Menschen vor der Landwirtschaft und Schriftlichkeit sind immer nur Vermutungen. und Analogieschlüsse. Auch die am besten erforschten Wildbeuter in den Prärien Nordamerikas (vulgo Indianer) sind natürlich bereits mit dem Kontakt zu Europäern kontaminiert. Trotzdem: Frauen waren bei vielen von ihnen Besitzerinnen der Dinge und es gab Liebe in der Form eine Frau - ein Mann.

Einehe ist Standard seit Beginn der Schriftlichkeit - nur die Elitefuzzis rissen sich mehrere Frauen unter den Nagel. Aber von Liebe berichten schon die ersten Gedichte, die man in Europa aufzeichnete (Sappho) und die etwa 3000 Jahre alte gerade neu verfilmte Story des road-movies per Schiff eines gewissen Odysseus hat ja nun eine durchaus deutliche Liebeskomponente (wenn er auch mitnahm, was er am Wegesrand fand).

Natürlich sorgt sich die Gesellschaft um Witwen und Waisen. Sind ja Ressourcen der Vermehrung und des Bevölkerungserhalts - zumindest früher. Gibt ja auch die Paten bei den Christen - oft Onkel und Tanten. Das hat aber nichts mit Polyamorie zu tun

x 3 #3745


R
Zitat von Fenjal:
Wer moralisiert?

In diesem Forum schon mal kein Mitglied 😄

#3746


R
Zitat von ElGatoRojo:
die Elitefuzzis rissen sich mehrere Frauen unter den Nagel

Weil die die Macht hatten, bzw die Gewalt das zu handeln...
Die Machtverhältnisse haben sich aber verändert, also hier in den westlich pluralistischen Gesellschaften, da kann eine finanziell unabhängige Frau auch einen Mann zum Reden, einen für den Reifenwechsel und einen für den Segs haben. Das funktioniert, Mann 1 und 2 hoffen immer als Mann 3 auserkoren zu werden und fügen sich und fühlen sich dabei nicht ausgenutzt.

x 1 #3747


Fenjal

R
Zitat von Fenjal:
@Ragna in diesem Forum wird das Fremdgehen also nicht moralisiert?

...war ironisch gemeint

#3749


Y
Zitat von Ragna:
Gesellschaften, da kann eine finanziell unabhängige Frau auch einen Mann zum Reden, einen für den Reifenwechsel und einen für den Segs haben. Das funktioniert, Mann 1 und 2 hoffen immer als Mann 3 auserkoren zu werden und fügen sich und fühlen sich dabei nicht ausgenutzt.

Solche Männer kenne ich nicht. Solche Stories, gibt es nur im Internet.
In der realen Welt gibt es sowas nicht, in meiner nicht.

Der größte Teil der Bevölkerung ist die normale Bevölkerung, und die haben im besten Fall Sex, weil sie gut miteinander reden können und sich verstehen.
Nur so wird es gehen.
Und für den Reifenwechsel könnte man sich überlegen, einen Werkstatt-Service in Anspruch zu nehmen. Gut ist.
Wir gehen schließlich auch zum Zahnarzt und bezahlen auch den. Wir haben schließlich auch einEn Mobilfunkanbieter, und bezahlen .
Mit denen muss ich auch nichts anfangen, nur weil ich die Leistung buchen möchte.

#3750


A


x 4