Zitat von H-Moll: Die meisten. Es ist nicht eine Frage des Geldes, aber sehr wohl eine Frage der Anerkennung. Und die erfolgt wie im Leben immer nicht durch Worte, sondern
Es ist also nicht eine Frage des Geldes und der Geldaussichten ...
Hast Du je etwas von einem Richard Lugner gehört? Ein alter und zudem, wie man, glaube ich, sagen kann, absolut ungustiöser und letztlich auch vollkommen lächerlicher und uninteressanter Mann.
Aber er hatte eben, zumindest scheinbar, Geld, und eben dadurch hatte er immer wieder mal seine 20-jährigen und naturgemäß völlig unsinnigen und irrelevanten Gören, die ja durchwegs dümmer waren als seine ohnehin schon dumm genug gewesenen Betonfabrik.
Aber ja, er hatte "Anerkennung", wenn auch eine Boulevard-Anerkennung, wobei sich ja sogar dieses Boulevard-Gesindel noch über ihn lustig gemacht hat und diese erste seine Mausi-L-Frau ja sogar noch heute als Society-Sch... durch die Presse turnt praktisch Tag für Tag. Die lebt seit 30 Jahren von nichts anderem, als dass sie vor eben diesen 30 Jahren (oder 35 oder 40) mal die, gelinde gesagt, "Gespielin" des "Baumeisters" gewesen ist, und die "Mausi" schaut ja auch tatsächlich noch immer nach einer Frau aus, die ....
Vergönne ich ihm, wie jedem anderen mit diesen Kasperl-Attitüden ja natürlich, und vielleicht würde ich es selber ja auch nicht anders machen, wenn ich diesen Drang zur Publicity und zu diesem speziellen Wiener Größenwahn hätte; aber darum geht es ja nicht, sondern um Deine These, es gehe nicht ums Geld, sondern um die Anerkennung.
Dazu kann ich aber echt nur sagen: Genügend Geld, genügend Frauen. Natürlich nicht alle, es gibt seklbstverständlich auch Frauen, zum Glück immer mehr, die ihr eigenes Leben und ihren eigenen Stolz haben und eben nicht mehr hinter allen diesen Geld- und Anerkennungs- und Society-Kaspern her sind - aber dennoch ist Deine These, die Anerkennung sei wesentlicher als das Geld, eine nicht haltbare.
(Was ja auch nichts macht natürlich!)