Dachte gerade mit dem letzten Kommentar, ich könnte die Dinge etwas lockerer nehmen.
Hätte ja gerade wieder diesen Typen, der mich dieses mal zu einem gemeinsamen Fußball-Fernsehaben überredete - nur freundschaftlich - im Angebot. Mir diesmal noch im vorhineine was von "vielleicht ist Polyamorphie ja ganz natürlich" erzählen wollte, Der probiert es hartnäckig immer wieder.
Nach pick up Manier versucht er mir mit Worten einen neuen Denkrahmen (Frame) zu setzen. Von wegen, das machen doch viele Frauen, die sind nur diskreter als Männer und Forschungen aus Amerika haben gezeigt, dass Frauen schon nach zwei Jahren nach anderen Männern schauen
(übrigens das mit den nach zwei Jahren, kann ich mir nicht vorstellen, selbst wenn ich einen anderen Mann mal attraktiv finde, dann ist das wie den Anblick einer schönen Blume genießen - kein Gedanke an ...)
Aber irgendwie will mir das mit "auch mit den falschen Männern kann man Spaß haben" nicht gelingen.
Der Gedanke hat mir zwar im Moment meiner Zustimmung etwas geholfen, das Grübeln aufzuhören.
Aber wenn es dann um eine reale Verabredung geht, will mir das nicht gelingen.
Irgendwie bedeutet das für mich mehr als nur Spaß für den Augenblick.
Mag naiv klingen, aber, ich vergleiche dann das bißchen Vergnügen mit dem leeren Gefühl danach.
Ich hasse das Gefühl, dass der Typ froh ist, wenn ich danach so schnell wie möglich wieder verschwunden bin.
Selbst wenn da im Moment Anziehung da ist, macht es mich bestenfalls etwas traurig, einsehen zu müssen, dass der Vogel eben ist wie er ist.
Schade.
@rosenrot
Meine Bewunderung - wenn Du das tatsächlich hinbekommst