Zitat von Gastxy45: um mangelndes Lesen von Information (hier: deinerseits) zu kompensieren.
Da gebe ich Dir Recht. Mir fehlt leider die Zeit, mich täglich und eingehend mit einem langen Strang zu beschäftigen, und so greife ich, wenn mir etwas sehr auffällig wird, nur etwas heraus und schreibe dazu etwas.
Sollte man seriöserweise nicht tun. Das stimmt.
Zitat von Gastxy45: auch scheinst du persönlich noch nie Opfer eines Gaslighters geworden zu sein
Das kann ich Dir gar nicht sagen, weil ich mich mit all diesen Dingen noch nie beschäftigt habe, insbesondere in Zusammenhang mit mir selber. Wenn ich liebe, liebe ich, und betätige mich nicht als Psychoanalyst, auch nicht hinterher; das würde mir nur alles verstauben und zersetzen. Und als Opfer fühle ich mich ohnehin nie. (Zudem glaube ich auch nicht, dass dieses Gaslighting bei mir großen Erfolg hätte.)
Aber kann schon sein, dass ich dann und wann an eine ungünstige Person geraten bin. Aber es liegt und lag mir immer ferne, dann hier vielleicht irgendwo und irgendwie Gaslighting, Narzissmus, Soziopathie, Borderline, toxisch und was weiß ich noch alles auszugraben, um ein zumindest mir völlig unnützes Etikett in Händen zu haben.
Was für mich zählt, ist das, was ist, und nicht vielleicht das, was dahinter noch (gewesen) sein könnte. Sollte eine meiner Partnerinnen etwa Narzisstin gewesen sein, dann war das halt so. Das macht, nach meinem Verständnis, weder mich zum Opfer noch sie zum Täter.
Da fällt mir noch etwas ein: Kürzlich habe ich einmal so ein Video gesehen von einem "Coach" und gewichtigen Narzissmusprediger (in Zusammenhang mit Liebe auch noch dazu). Der meinte unter anderem, eine Liebe mit einem Narzissten erkenne man daran, dass man sich zunächst geradezu im Überhimmel angekommen fühlt in allen möglichen Belangen.
Das ist doch geradezu wunderbar! Warum nimmt man in der lebendigen Erinnerung nicht einfach diesen Himmel mit und lässt das Unsägliche links liegen? Am Ende wird es wohl mehr darauf ankommen, was alles man angesammelt hat an Erfahrungen und nicht auf das, was alles man nicht angesammelt hat.
Wer hohe und höchste Berge besteigt oder besteigen will, wird wohl oder übel auch tiefe Abstiege und fallweise Abstürze zu gewärtigen haben. Und dennoch wird er, zumindest als Bergsteiger, nicht die Gipfel und Gipfelerlebnisse darüber einschwärzen mit allem Ruß, der ihm einfällt, und sie damit zunichte machen. (Das wäre dann wohl etwas wie eigenmächtiges Sootlighting.)
So, nun halte ich wieder meinen Schnabel.
Schönen Tag!