Zitat von Wirdschon: Und er hat es erst zugegeben, als die Beweise handfest waren.
Es kommt immer wieder vor, dass der Partner intuitiv fühlt, dass da etwas ist, was nicht sein sollte. Dann kommen noch Beobachtungen dazu, die den Eindruck verstärken.
Dann wird gefragt und gefragt und vom "Beschuldigten" abgewiegelt (Du siehst Gespenster) oder relatviert (da ist doch nichts dahinter, wir sind uns halt sympathisch,nur freundschaftlich) oder gar Schuldumkehr betrieben.
Es wird dann einfach bestritten und gelogen weil es einfacher ist und den anderen vermeintich ruhig stellt:
Wenn dann noch Lügen aufkommen, wird es ganz schlimm.
Einer Freundin ging es so. Vermeintlich gute Ehe, allerdings vor allem am Wochenende, weil er 200 km weiter weg arbeitete. Die ersten Jahre ging alles gut. Dann begann er, die WE daheim zu verkürzen, kam später, fuhr am Sonntag früher. Schuld daran war die Arbeit, das sagte er zumindest.
Dann fuhr er schon am Samstag zurück - soo viel Arbeit.
Sie spürte, da stimmt was nicht und fragte und bohrte. Er bestritt alles. Nein, da ist nichts, ich habe Dir doch gesagt, dass ich am Sonntag noch was vorbereiten muss oder dies oder jenes zu erledigen ist.
Dann wurde er in dieser Stadt mit einer Frau an der Seite gesehen. Die sagten es meiner Freundin, die wieder nachbohrte.
Und er log weiterhin. Bodenlos, warum machte er so was? Wolllte er meine Freundin schützen oder wollte er sie sich noch warm halten, bis gewiss war, dass die Affäre in eine Beziehung münden würde.
Es endete natürlich in einer Scheidung. Er hat bis zum Schluss nicht zugegeben, das er eine Andere hatte.
Das muss hier nicht so sein, aber es kann sein.