Zitat von Dinania: Was will er dann tun? SIE verstecken, weil mit ihr niemand mehr reden wird und seine Eltern würden nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Seine Kinder nicht...... Seine Freunde auch nicht.........
Wäs wäre das für ein Leben?
Ein Leben, wie es täglich überall immer wieder vorkommt. Das wünscht sich niemand, schon gar nicht für die Kinder. Das wünscht sich auch niemand für sich. Und meist sogar noch weniger, aber die Kinder werden meist vorgeschoben. Wie in Deinem Fall auch.
Das plant man nicht, wenn man heiratet und wenn das erste Kind das Licht der Welt erblickt. Wir wünschen uns alle für immer glücklich zu sein. Leider leben wir nicht in einer Regenbogen-Welt, wo ein Einhörner Glitzer pupsen. Und zum Glücklichsein gehört auch Verantwortung zu übernehmen, den Rücken gerade zu machen. Das schafft Selbstvertrauen.
Kinder sind glücklich mit glücklichen Eltern.
Nicht mit mit Müttern, die zuhause bleiben und sich aufopfern, obwohl sie es nicht wollen. (Nur ein Beispiel)
Nicht mit Müttern, die Karriere machen, obwohl sie lieber mehr Zeit zuhause verbringen wollen. (Nur ein Beispiel)
Nicht mit Vätern, die ihnen das Gefühl geben, dass sie halt leider ihretwegen bei der Mutter bleiben müssen. (Eure Situation)
Nicht mit Müttern, die Väter mit ihnen emotional erpressen, damit sie bleiben. (Eure Situation)
Und das ganze gilt auch bei Bedarf umgekehrt. (Beispiel)
Sie sind auch nicht glücklich mit Eltern, die sich nichts mehr zu sagen haben und nur noch genervt sind. (Eure Situation)
Vielleicht begreifen sie das im ersten Moment selbst nicht und sind traurig und verzweifelt. Aber das ändert sich. Am Ende ist ihnen egal, wie ihr Vater sein Leben führt und Du Deins. Solange sie jeweils den wichtigsten Platz darin einnehmen. Und das geht auch in der Konstellation: jeder für sich, mit oder ohne neuen Partner.
Ich kenne nur Trennungskinder, die mit sich selbst Probleme haben, wenn die Eltern sich gegenseitig schlecht machen und nichts mehr miteinander zu tun haben wollen. Bei den Kindern, wo die Eltern zusammenarbeiten, läufts dagegen meist gut. Und ich kenne einige Kinder aus beiden Konstellationen, inkl. mein eigenes. (Der es übrigens mittlerweile so sieht, dass wir gar nicht mehr zusammen passen würde und es besser so ist, wie es ist und der sich mit beiden neuen Partner gut versteht, weil wir das untereinander auch tun. Auch mit seinem Vater, der seine Mutter auch betrogen hat.)
Deine Argumentation klingt - sorry für die Wortwahl - wie die Argumentation eines bockigen Kindes.