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altersack
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Zitat von Heidemarie:An deiner Stelle würde ich jetzt erstmal das ändern, was du aktiv ändern kannst. Fühl dich nicht ohnmächtig, entwickle einen Gestaltungswillen und sei deinem Sohn ein Vorbild. Deine Frau hat sich entschieden, mach du es auch. Ohne Krieg, aber Aktion-Reaktion. Und wenn du in die Handlungsfähigkeit kommst, dann wird sich die tiefe Traurigkeit auch nicht verankern
Ich spüre schon einen Gestaltungswillen, was z.B. ganz profane Dinge angeht, wenn ich für mich alleine leben werde, da habe ich immer wieder Ideen, aber umsetzen kann ich sie halt erst, wenn die räumliche Trennung vollzogen ist.
Ich komme in die Handlungsfähigkeit nicht so richtig rein, kann (noch) keinen Neuanfang machen. Dabei raffe ich mich schon immer wieder auf, um mich abzulenken. Aber dieses heftige dunkle Gefühl - es ist anders als die Traurigkeit und der Schmerz in den ersten beiden Wochen, nachdem mir meine Frau gesagt hat, dass sie sich trennen will - dieses dunkle Gefühl packt mich jetzt in kürzeren Abständen und das macht mir Angst, Angst, dass es vielleicht nicht mehr weggeht.
Und das war am Anfang anders: da war ich auch sehr sehr traurig und hatte diesen Kloß im Bauch, aber ich konnte diese Momente leben und mich auch darin kurzzeitig verlieren, ohne dass ich Angst bekam, es könnte nicht mehr aufhören.