altersack
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Wir leben immer noch zusammen in unserem Haus mit unserem Sohn, weil noch nicht geklärt ist, wer von uns beiden es sich aus finanziellen Gründen leisten kann, in dem Haus wohnen zu bleiben.
Diese Wohnsituation ist natürlich grenzwertig. Ich als Freiberufler arbeite sowieso zu Hause und meine Frau seit Corona auch im Home-Office. Wir gehen beide anständig miteinander um, aber gehen uns natürlich auch viel aus dem Weg.
Mit dieser Situation komme ich mal mehr und mal weniger gut klar. An manchen Tagen haut es mich gefühlsmäßig total um. Dann bin ich unglaublich traurig. An anderen Tagen geht es von der Gefühlslage her erstaunlich gut; manchmal war es sogar eine Woche oder noch länger gut.
Am vergangenen Sonntag hatte ich aber wieder einen emotionalen Tiefpunkt. Es war so eine tiefe Traurigkeit. Sie fühlte sich an, als würde sie nie wieder weg gehen. Am Montag war es auch noch ein bisschen so, aber schon etwas besser. Am Dienstag ging es ganz gut, aber heute ist sie wieder da diese tiefe Traurigkeit. Es ist so eine Schwermut die wie Blei auf mir liegt, so dass ich mich frage, ob das noch Trennungsschmerz und Trennungstrauer ist oder bereits eine Depression.
