Zitat von Assi07:die erste manipulative Kommunikation seinerseits, nach 2 Monaten Affäre so in etwa, bis dahin hab ich an nichts weiteres gedacht:
"Das ist keine Affäre, das ist eine Beziehung!"
Da fings dann an ... wenn er von Beziehung spricht .. na dann muss das ja was bedeuten ... was war ich dumm

Haha, damit ging das bei mir auch los
"Wir haben doch mehr als eine Affäre."
Ich:

Nö, im Gegenteil?! Was sollte das denn sein, mehr als eine Affäre?
Und dann kam: ich war noch nie so lange so verliebt wie in Dich. Du bist die interessanteste und spannendste Frau, die ich je kennengelernt habe. Ich will dich nicht verlieren (wenn ich mal wieder gesagt habe, dass ich keine Lust mehr hab weil er mir nicht reicht). Ich bin süchtig nach Dir.
Wir wären auch sonst ein tolles Paar.
Wir haben so viel gemeinsam (hatten wir nicht).
Uns verbindet so vieles (tat es nicht).
Wir sind auf ganz besondere Weise miteinander verbunden.
Wenn wir ein Paar wären, würde ich ...
Wenn wir zusammenleben würden, würden wir ...
Wenn Du bei mir leben würdest, würde ich ...
Du bist meine Traumfrau.
Ich glaube, 80% der Kommunikation fand im Konjunktiv statt
Und
Füllworte. Die haben mir immer deutlich gezeigt, dass er unsicher, ambivalent und nicht klar in der Kommunikation war. Zum Beispiel:
Eigentlich sind wir ...
Ich glaube, wir wären
eigentlich ein tolles Paar,
aber ich will meine Freundin ja gar nicht verlassen.
Ich liebe sie auch,
aber ...
Ich bin schon
ziemlich glücklich.
Es gefällt mir ehrlich gesagt
wenig, dass Du Dich noch mit anderen triffst.
Hätte ich ihn wirklich als meinen Traumpartner gesehen (was er zum Glück nie war), hätten all diese Worte mit Sicherheit einiges in mir bewirkt, daher kann ich das sehr gut nachvollziehen, wie so was auf eine wirklich liebende Frau wirkt, für die dieser Mann eben ihr Idealpartner ist. Trotz der gleichzeitigen Aussage, dass er sich ja nicht trennen will (das war die einzige Aussage, die ich für bare Münze genommen habe und ich bin ihm dankbar dafür. Allerdings habe ich auch genau in dem Moment, als er sie zurücknahm und das Gegenteil behauptete die endgültige Reißleine gezogen. Weil ich wusste, worauf das unter Umständen hinausgelaufen wäre, ich hatte mich ja glücklicherweise zu dem Zeitpunkt schon lange mit dem Thema auseinandergesetzt).