Zitat von reni54:@sozialtussi:
2 Sachen:
1. verzeihen. Hat er Dich um Verzeihung gebeten? Hat er Mitschuld an der Trennung eingeräumt?
Nein?...!

Freundschaft? Wozu? Du wirst sehen, wenn er vor Dir steht, wirst Du nicht mehr schwach! Er sollte lieber die Beine in die Hand nehmen....
2. Du brauchst nicht grübeln, wenn andere festellen, dass Du gut drauf bist! Es gibt gewisse Menschen, die einen gerne in Sack und Asche gehüllt sehen wollen und nicht wie Phönix aus der Asche!
Mir wird oft (von Frauen!) gesagt: Naja, das mit Deiner Trennung war ja nicht so schlimm, Du bist ja weich gefallen (!), hast keine finanziellen Probleme. Das stimmt! Aber ich habe immer gearbeitet und maßvoll gelebt! Das zahlt sich (im wahrsten Sinn des Wortes) aus. Dafür habe ich auch vieles verzichten müssen und Familie und Arbeit unter einen Hut bringen müssen.
Dafür müssen wir uns weder rechtfertigen noch entschuldigen und ein Recht auf unser freies eigenes erfülltes Leben haben wir auch!
Also mach weiter so und lass die Leute reden....
Liebe Grüße
reni
Hallo Reni
Zu1)
Nein, er hat mich nie direkt um Verzeihung gebeten, er hat mir nur manchmal gesagt, dass er wieder mal alles
falsch gemacht hat und dass es ihm leid tut.
Stimmt überhaupt.
Zu2)
Eben! Mir fliegt das Geld auch nicht einfach so zu. Ich arbeite hart und kann mir daher auch
einiges erlauben, was nicht heisst, dass ich ausflippen kann vor lauter Geld.
Anfangs habe ich gedacht, dass ich alleine viele Abstriche machen muss, aber HEY, ich habe schnell gemerkt,
dass ich mir alleine sogar mehr erlauben kann.
Ich buche Urlaube z.B. sehr ausserhalb der Saison. Auch alleine.
Nee, wir müssen uns bestimmt nicht rechtfertigen und mein neues Leben tut mir richtig gut.
Ich werde von so vielen Menschen eingeladen, was mit ihnen zu machen, da muss ich auch keine
Angst haben, dass ich einsam bin.
Früher, noch in der Beziehung, habe ich auf so Vieles verzichtet, heute kann ich mein Leben selbst bestimmen
und ENDLICH nach meinen Bedürfnissen leben.
Ja, ich habe Nachholbedarf, das heisst nicht, dass ich in irgendwelchen Schuppen wilde Nächte feier, aber
ich kann eben viele Verabredungen einhalten.
Ich finde ein Paar kann nur dann funktionieren, wenn es
a) ähnliche Interessen hat....oder...
b) sich den Freiraum lässt, den jeder benötigt, um glücklich zu sein und auch FREI.
Das habe ich u.a. aus der Trennung gelernt.
Ich wusste das schon lange während der Beziehung, konnte mich aber nicht durchsetzen.
Und wenn ich mich durchgesetzt habe, dann war ich nicht locker, nicht entspannt,
weil im Hinterkopf immer das Gefühl war; IHM gefallen meine Alleingänge nicht,
er sieht hinter jedem Busch einen Indianer...
Meine Freundin war gerade zu Besuch, sie hat mir den Tipp gegeben, ihn gar nicht reinzulassen, wenn
er hier in Deutschland zu Besuch ist.
Ja, sie hat recht, nur weiß ich leider, dass ich nicht so "böse" sein kann und ihn an der
Haustür abwimmle.
Ich würde mir zu hart vorkommen.
Doof...Mist...
Wie kann ich nach 19 Monaten der Trennung immer noch so denken?
Ich war IHM ja auch sch...egal, als er mich verliess, da muss ich noch einen Plan B ausarbeiten.
Ja und das werde ich ihm dann auch sagen, wenn er dann vor mir steht, wo auch immer.
Das ist mein Ziel....