Zitat von luchadora:da sind ja schon die ersten gedanken...aber es ist ja nicht nur dein job, der kraft kostet und kostete...
deine scheidung steht vor der tuer...die letzten 3 jahre haben dir ja auch ziemlich viel kraft geraubt...
dein sohn...ist ja auch nicht nur einfach...
da ist schon noch ein bisschen mehr, als deine arbeit...
im urlaub warst du auf kreta...der urlaubsinsel mit deinem nochmann...
was hast du im alltag als ausgleich?
was bringt dir da spass?...ist das ausbaufaehig?...
genau...da denke mal weiter...und suche nach wegen, die belastungen zu minimieren...
@luchadora
Du "sprichst" das aus, was ich die letzte Zeit denke.
Ich stimme dir absolut zu.
Mit den Strategien, da hapert es bei mir noch ziemlich.
Zumindest habe ich meinen Nebenjob ab sofort halbiert.
Die Mutter meiner Enkelin lebt zur Zeit oben bei meinem Sohn und schon weint sie mir die Ohren voll.
Sie weiß nicht, was sie tun soll.
Soll sie alleine leben, oder es mit ihrem Freund nochmal versuchen.
Mein Sohn leidet, weil er hofft, dass sie ihn zurücknimmt und nicht zu ihrem Freund zurückkehrt.
Irgendwas ist immer...
Die sehen alle nur sich selbst.
Ich habe heute mit meiner Enkelin erst eingekauft und dann gekocht, damit sie auf andere Gedanken kommt und ich auch.
Morgen kochen wir Apfelmus und machen dann Pfannkuchen für alle.
Das Wetter ist ja leider zur Zeit schlecht.
Mir macht das so einen Spaß mit der Kleinen.
Das habe ich viel zu selten.
Vor ein paar Stunden ruft mein Ex mich an, weil er nicht weiß, was er mit seiner Freundin machen soll.
Habe ihm geraten, einen Rettungswagen zu rufen, was im Nachhinein auch lebenswichtig war, ohne das zu dramatisieren.
Alle kommen immer zu mir mit ihren Problemen.
Ich helfe ja auch gerne, aber wer kümmert sich eigentlich um mich?
Ich kann das selber, Gott sei Dank.
Strategien, um die Belastungen zu minimieren ?
Keine Ahnung , ehrlich nicht.
Ich helfe, weil es sich so gehört, so habe ich das gelernt.
Es ahnt doch keiner, dass ich so manches Mal am Limit bin, weil ich ganz selten rumjammer.
Es kommen dann eben Sprüche wie:
Du musst mal kürzertreten und an dich denken, aber alle kommen zu mir.
Wenn ich mich nicht kümmer, dann heißt es:
Du kommst ja gar nicht mehr vorbei.
Vorhin z.B., es war schon 20:15 Uhr.
Mein Sohn hatte eine Tasche bei mir vergessen.
Ich bringe sie hoch, meine Enkelin macht die Tür auf und sagt:
Oma, ich wollte sowieso gerade zu dir kommen.
Ach Süße, sage ich, es ist doch schon so spät.
Abgesehen davon, dass ich den halben Tag mit ihr verbracht habe, hatte ich trotzdem ein etwas schlechtes Gewissen, dass ich an mich dachte.
Das ist doch bekloppt, ich weiß.
Was mir Spaß macht, fragst du.
Bei schönem Wetter schwimmen gehen.
Okay, kann ich auch bei schlechtem Wetter im Hallenbad und mit Enkelin.
Mit einer Freundin ins Kino gehen, könnte ich auch mal wieder machen.
Basteln finde ich auch schön.
Kann ich meine Enkelin auch mit einbinden.
Nur wir zwei

Sie hat ja Ferien.
Aber was für mich ganz alleine, so auf Dauer zum Ausgleich, da fällt mir sonst nichts ein, außer schwimmen.
Im Wald sein ist alleine auch nicht der Burner.
Das Thema hatten wir hier schon.
Hörbücher auf dem Balkon hören,
oder Musik bei schönem Wetter. Und abends im Bett vor dem Einschlafen hat für mich auch was.
Früher war es mehr das Lesen in einem Buch.