Zitat von OldFish:Da liebt man sich, zumindest hofft man, dass es so ist. Man sagt es sich und plötzlich macht es Peng. Das Ganze ist vorbei. Die Einstellung zum Anderen hätte sich geändet in den letzten drei Tagen.
Kann mir das mal jemand erklären, wie das geht ? Was das bedeutet ? Was hat denn eine Einstellung mit Liebe zu tun ? Habe ich in meinem Leben etwas falsch verstanden ?
ich bin ja der ansicht, dass die liebe sich nicht von einem tag auf den anderen davonmacht. ich merke, meist unbewusst, das irgendetwas nicht mehr stimmig ist, und irgendwann, vielleicht durch einen auslöser, wird es mit bewusst, dass meine gefühle sich gewandelt haben - schon vor längerer zeit, meistens ein schleichender prozess, ist nicht so, als wenn plötzlich ein schalter ausgemacht wird.
idealer weise bespreche ich das rechtzeitig mit meinem partner damit die chance bleibt etwas "unliebsames" zu ändern, kaum jemand geht von jetzt auf gleich, da steht oft schon eine lange zeit der unzufriedenheit dahinter.
einige bleiben in der "unzufriedenen" beziehung weil ängste im vordergrund stehen,
andere haben einen partner als sprungbrett um aus dieser für sie schon länger unzufriedenen situation aussteigen zu können.
meiner erfahrung nach ist es so, dass ich schon einige zeit spüre wenn etwas wesentliches fehlt, ich überprüfe ob es an mir liegt, ob ich etwas ändern kann und woran es liegt, dass ich mich so fühle.
es kommt zu einem wechselbad der gefühle, mal glaubte ich zu lieben und mal waren zweifel da ob es nicht nur gewohnheit, loyalität, und ein reibungsloser gemeinsamer lebenslauf ist, der uns noch verbindet.
gefühle schwanken oft und deshalb kann ich mir vorstellen wenn der partner sagt, dass er uns liebt - ist es in diesem augenblick auch sein gefühl, weil etwas an mir, der situation ihn so fühlen läßt.
und auf der anderen seite kann es sein, das er grösstenteils dieses gefühl nicht mehr haben kann. was ihn dann veranlassen kann seine entscheidung zu treffen.