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Mein Mephisto

Gretchen
Ja vielen Dank hätte ich nicht besser sagen können.

Vor allem dass immer zwei dazu gehören..,ich brauchte diesen Mann mal..,das hat Gründe und das sind keine guten.

Sind auf dem Zeltplatz/ hab Zahnbürsten vergessen.

Wetter ist fast schon unnatürlich gut.

Irgendwie bizzar dieser Traumsommer.

Alptraum.

Wir haben ein Jungs und ein Mädels Zelt- Vorschlag der Kinder.

Die mittlere hat Fieber, ich muss vorlesen.

Ferien auf salkrokan.

Ein Stück Heile Welt für die guten Innern Bilder.

Gretchen

x 1 #571


E
Ganz toller Beitrag, Ella-est-la.

x 1 #572


A


Mein Mephisto

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H
Hey Gretchen . Du musst auch nicht vor den Kindern sagen dass er ein A ... ist ! Bleib dabei : er hat eigene Probleme die er für sich lösen muss . Und wenn die Kinder fragen : ihr habt Euch geliebt , ja sag ihnen dass Mama und Papa dato nicht gut klar kommen aber dass sie zusammen das Großartigste der Welt erschaffen haben : SIE , die Kinder . Sag Ihnen was sie von Dir haben und was von Papa . Kann auch ruhig was Lustiges sein. Alles Liebe Kuss geben

x 2 #573


V
Zitat von Gretchen:
Die große wird auf jeden Fall fragen, warum ich ihn dann geheiratet habe

Weil er ganz offensichtlich nicht nur schlechte Seiten hat. Schwarz-Weiß-Denken ist was für Borderliner. Je früher Kinder lernen, dass Menschen gute und schlechte Seiten in sich vereinen können, umso besser.

x 1 #574


H
Zitat von verwickelt:
Weil er ganz offensichtlich nicht nur schlechte Seiten hat. Schwarz-Weiß-Denken ist was für Borderliner. Je früher Kinder lernen, dass Menschen gute und schlechte Seiten in sich vereinen können, umso besser.



Genau DAS meinte ich ! daumen hoch

x 2 #575


Sternenfischerin
Zitat von verwickelt:
e früher Kinder lernen, dass Menschen gute und schlechte Seiten in sich vereinen können, umso besser.


Und hier möchte ich gerne hinzufügen, dass du deiner "großen" nichts verheimlichen solltest. Weil sie eben sagte: Ihr habt ein Geheimnis. Kinder haben ein ganz feines Gespür und sie fühlt ja in sich, dass "da was nicht stimmt". Wenn man nun sagt: Alles in Ordnung, dann betrügt man sie um ihr Gefühl. Das wäre nicht gut.

Ich finde, du machst alles gut, Gretchen.
Du machst es auf deine Art.
Auf deinem Weg.
In deinem Tempo.

Keiner läuft in deinen Schuhen...keiner fühlt den Schmerz wie du....keiner fühlt deine Gefühle.

Beistehen und Ratschläge mögen gut sein. Manchmal auch hilfreich.
Aber ich bin mir ziemlich sicher: In dir drin weißt du, wo dein Weg hingehen soll.

Ich schicke dir einen Umarmung auf den Zeltplatz.

x 1 #576


Gretchen
Und es ist als hätte mir ein Mondstrahl deine Umarmung geschickt.

Zeltaufteilung ist nun wie folgt.

Ich und die kleineren

Mein Mann mit der großen

Sie merkt dass er ohne sie alleine ist.

Ich fühle mich wie in einer Familien Aufstellung.

Und ich frage mich: wird das die Konstellation sein, die in Zukunft Realität werden könnte?

Sie wird zu ihrem Vater halten und vielleicht sogar ziehen wenn sie sich entscheiden müsste um ihn nicht im Stich zu lassen- bis sie das mit der Freundin und dem Betrug erfahren würde.

Ich glaube das wäre zu viel für sie- sie tut immer so tapfer und stark und mit acht Jahren würde sie jeden Pkr Wettbewerb schlagen.

Wenn ich ihr regungsloses Gesicht sehe- dann weiß ich oft nicht weiter- nur dass etwas falsch gelaufen ist.

Ja- Gefühle sollen nicht negiert werden. Will ich auch nicht und werde ich auch nicht.

Aber ich befinde mich in einem Prozess und ich mach das nicht mit der Brechstange.

Sie wird es erfahren. Und ich weiß es wird ein sehr trauriger Tag werden.

Und trotzdem wird es richtig sein.

Die kleinen schlafen und ich höre die beiden drüben reden- Vater und Tochter- einen andren Vater wird sie nicht bekommen können- mit ihm muss sie nun leben und einiges wird gut gewesen sein.

Wie gut merke ich ja dann wenn sie mir irgendwann mal einen Freund vorstellt.

Ich habe Sehnsucht, danach dass alles gut ist. Die Kinder schlafen und wir trinken ein Glas zu warmen Weißwein aber das ist egal weil es schön ist zusammen zu sitzen und in die Nacht und in sich zu horchen und zu merken: das fühlt sich richtig an.

Ja- ein Traum.

Erinnert mich an Rilke. Ich möchte jemanden einsingen, bei jemandem sitzen und sein.

Ich habe Sehnsucht.

x 8 #577


K
Eine Welt voll Poesie

#578


Gretchen
In meiner Welt voller Zynismus versteh ich das zynisch.

x 2 #579


A
Schön könnte es sein! Im Mondschein sitzen und in Ruhe ein Glas Wein trinken und dich ist da der Schatten, der alles überdeckt, wie bei einer Mondfinsternis, die wir ja auch bald sehen können. Und doch wird der Mond sich zurückkämpfen. Genauso wird es hoffentlich mit den schönen Momenten sein.
Auch ich sitze noch im Mondenschein. Ich genieße solche Momente jetzt total. Kann mich nur schwer damit abfinden, dass sie vergehen. Das schaffe ich auch noch!
Die Lee(h)Re des Lebens...

x 1 #580


E
traurig

als ich mich aus gegebenen Anlass hier angemeldet habe, habe ich sofort deinen kompletten Thread durchgelesen, so fasziniert war ich und dann so überrascht, wie sich alles geändert hat.
Ich schwanke den ganzen Tag zwischen, ich lass mir dass alles nicht gefallen und aufgeben. Weggehen, weil er mich wegschickt, und die Kinder da lassen. Ich kann es nicht. Dann denke ich wieder, warum soll ich mich entscheiden, ich wollte nicht gehen. Soll doch er alles regeln. und dann bekomme ich Magenschmerzen.
Bald gehe ich schlafen, bald kann ich wieder einen Tag abhaken. schade um den Tag, ich hätte ihn sicher besser nutzen können. wäre nicht, da ein Mann, der sich entliebt hat
Gute Nacht

x 4 #581


hatdazugelernt
Grad schreibst du mir aus der Seele weil so warme Sonnernächte voll von .... ach ich weiß nicht sein sollten.
Ich fühle so mit dir.
Du schaffst das mit den Kindern.
Und das andere auch.

x 4 #582


E
Gretchen? Wie geht es dir?

x 1 #583


Gretchen
Danke dass du fragst.

Irgendwie komm ich nicht so recht auf einen grünen Zweig.

Zelten war unterm Strich gut, kleinere Aussetzer inklusive aber ich merke dass das organisatorische was die Kinder zusammen betrifft, gemeinsam funktioniert.

Manchmal frage ich mich da schon, warum das alles so gekommen ist. Also ich hadere immer noch und das blockiert mich.

Die Sommerferien ziehen sich dahin. Mein Urlaub ist rum, hatte noch nie einen so wenig erholsamen Urlaub.

Nächste Woche sind die Kinder bei meinen Eltern, das wird dann trotz Arbeit meine urlaubswoche.

Mein Mann hat mich gefragt ob wir dann abends zusammen kochen (hello Fresh/ hatten wir manchmal gemacht)

Ich dachte ich kipp um- direkt nach dem zelten ist er weggefahren zu seiner liebsten- und dann mit mir kochen wollen? Sind wir befreundet oder was?

Vor ein paar Monaten hätte ich das gut gefunden, jetzt nicht mehr. Immerhin bin ich nicht mehr komplett wahnsinnig.

Wir haben nun die Regelung getroffen, dass jeder ein Zimmer hat. Ich habe das ehemalige Schlafzimmer (oben bei den Kindern), er schläft im Gästezimmer in dem leider auch mein Schreibtisch/ Aktenschrank usw steht. Das heißt dass ich meine Sachen da rausräumen muss und die Klamotten meines Mannes aus dem Schlafzimmer.

Rein pragmatische Überlegungen haben mich dazu gebracht das jetzt erstmal so zu machen/ eine ideal Lösung ist das ganz sicher nicht und ich warte den Moderationstermin in vier Wochen ab- vier Wochen sind lang.

Im Grunde können wir uns eine Wohnung und das Haus gar nicht leisten- das heißt Haus muss verkauft werden- im trennungsjahr aber glaub ich nicht?

Ich seh also irgendwie den Wald vor lauter Bäumen nicht- also Förster vor...

Ich frage mich gerade ob ich es aushalte ihn hier zu haben und gemeinsame Unternehmungen mit den Kindern zu machen (heute Fahrradtour ging) und rein die Elternebene zu besprechen.

Dadurch hab ich eben vor und nachteile. Größter Vorteil ist zu gleich größter Nachteil. Ich muss kurzfristig aufpassen aber anders herum kann ich das auch einfordern, eigentlich hätte ich jedoch lieber Planungssicherheit.

Wenn ich irgendwas sage, kommt der Satz: du hast dich getrennt, du wolltest es so.

Nächste Woche seh ich meinen Therapeuten. Außerdem werd ich viel weg sein wenn die Kinder nicht hier sind.

Ach- so oder so empfinde Ich mein Leben gerade als Mist.
Dennoch ist aber trotzdem noch vieles gut- glücklich bin ich aber ganz und gar nicht und kann mir momentan auch nicht vorstellen wie das gehen soll.

Irgendwie habe ich die wage Ahnung, dass ich alles hinter mir lassen muss und umziehen.
Aber was ist dann mit den Kindern?

Darf ich die Stadt verlassen? Kann mir das mein Mann/ Jugendamt/ Gericht das verbieten?

Wo leben dann die Kinder? Wird die große sagen sie bleibt beim Papa?

Was wenn er das wechselmodell einfordert?

Ich will diese ganzen Konflikte nicht.

Die große macht mir/ uns viele Vorwürfe- der eindrücklichste war: ihr versucht es nicht genug...

Tja- was soll ich sagen.

Ich schaue nach stellen in der Stadt in der meine Eltern leben- dort könnte ich sofort mit den Kindern einziehen (Platz und eigene Küche vorhanden)

Das blöde ist, ich wollte diesen Weg nicht bestreiten- aber ich glaube mehrere Seiten später- kommt es wohl dazu.

Vor einem Jahr hätte ich ja auch nicht gedacht wo ich heute stehe.

Da wünsche ich mir ja Liebeskummer bezüglich Mephisto wieder.

Manchmal überlege ich, mich bei ihm zu melden- aber ich lasse es. Ich habe so viele Probleme gerade und er ne Freundin- also passt wieder nicht...

Gretchen

x 3 #584


E-Claire
Zitat von Gretchen:
also Förster vor...


Perspektivwechsel unter mehr Zeit!


Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneefloecklein leis herniedersinken.

Auf Edeltaennleins gruenem Wipfel
haeuft sich ein kleiner weisser Zipfel.

Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Foersterin im Herrenzimmer.

In dieser wunderschoenen Nacht
hat sie den Foerster umgebracht.


Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon im Wege.

So kam sie mit sich ueberein:
am Niklasabend muss es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Haeslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten ueber Kimme und Korn.

Vom Knall geweckt ruempft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter suess im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da laeuft des Foersters Blut von hinnen.

Nun muss die Foersterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.

Voll Sorgfalt legt sie Gl. auf Gl.
(was der Gemahl bisher vermied)-,
behaelt ein Teil Filet zurueck
als festtaegliches Bratenstueck
und packt zum Schluss, es geht auf vier
die Reste in Geschenkpapier.

Da toent's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hoert man Hunde bellen.

Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runden macht ?

Knecht Ruprecht kommt mit goldenem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten !

"He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen ?"

Des Foersters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
"Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."

Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.

Im Foerstershaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.

In diesem Sinne ein bißchen Wasser und Brot mal wieder in den Kerker gebracht. Es fühlt sich jetzt nicht so an, aber der Advent kommt, also die Zeit vergeht.

Alles bleibt anders!
Du kannst das!

Und ja, es fühlt sich nicht so an.

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A


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