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Morgenkreis am Ozean

Bond66
Habe gestern übrigens eine ganz interessante Doku gesehen. Liebe, Hass und Eifersucht !
Hass und Eifersucht sollen genetisch bedingt sein. Es waren die Triebfedern der Evolution !
Die Männer waren auf der Jagd, manchmal tagelang. Und sie hatten furchtbare Eifersucht, dass irgendein Nebenbuhler der zurückgebliebenen Holden am Feier ein Mahl kredenzt. Sie sollen sich vorgestellt haben, wie diese es mit einem Lächeln entgegen genommen hat. Als Dankeschön gab es dann ......
Das hat die Kameraden so angespornt, dass sie risikobereiter waren auf der Jagd und schneller zum Erfolg kommen wollten.
Jetzt mal so ganz platt formuliert, wobei mir gewisse Verhaltensweisen der Neuzeit in der Tat aus diese Zeit zu stammen scheinen.
Sach ich jetzt mal so und bin bestimmt wieder der Buhmann .

x 3 #3001


M
Zitat von Bond66:
Muss wohl ! ich habe jedenfalls furchtbar schlecht geschlafen ! Woran das wohl liegt ?


Vielleicht hast du falsch gelegen. Naja, nächstes Mal lassen wir diese Gespräche wenn dein Gemüt so zart ist.

x 1 #3002


A


Morgenkreis am Ozean

x 3


N
Hallo Herr Bond, Ja, so war's wohl. Da haben die Männer sich wenigstens noch Mühe gegeben. Heutzutage ist es eher umgekehrt. Die Frauen konkurrieren, der Mann läßt sich erobern.

Verdrehte Welt.

x 2 #3003


E
Zitat von kartoffelklos:
Guten Morgen Ozeanien!

Ich blicke auf dich, höre Wellen, die rauschend und immer wiederkehrend brechen, sobald sie das Ufer erreichen. Ich rieche deine salzige Luft; spüre den Sand unter meinen *beep* Füßen.
Das erste Licht der Sonne lässt deine Oberfläche silbrig leuchten. Im Sand finden sich unzählige kleine Muschelschalen, die bei jedem meiner Schritte leise knirschen....

Ich fühle mich wohl in deiner Nähe. Während ich dir still lausche, ist es, als ob du meine Sorgen mit deinen Wellen fortträgst.Mein Herz wird leicht - mit jedem Atemzug.

Nun kann der Tag beginnen...


Tausend Dank! Wunderwunderschön! Ich bin ein Textjunkie...

x 3 #3004


E
Der Sturm wirbelt dunkle Wolken am Himmel. Kalter Wind zerrt an mir und streichelt sanft mein Gesicht. Sein Rauschen füllt mich aus. Vögel rufen in der Ferne. Ich bin allein. Ich breite meine Arme aus. Gerne würde ich mit den Wolken ziehen. Entfliehen.

Ich bleibe zurück.

x 4 #3005


Räubertochter007
Zitat von Bond66:
Zitat von Mimmi:
@Bond66
Hat es dich traumatisiert?

Wir starten jetzt mal in den Tag, der Himmel ist sogar blau...

Muss wohl ! ich habe jedenfalls furchtbar schlecht geschlafen ! Woran das wohl liegt ?


Moin...zu lange Fernsehen....wahrscheinlich noch Kaffee und Zanken mit harmlosen Zeitgenossen seufzen / traurig
hier Eisregen (?) bei 6 Grad....passend dazu spinnt die Heizungsanlage...Hilfe kommt erst morgen früh, was will frau mehr...ach das Positive: ich hab frei freuen und Euch soooo Herze

x 3 #3006


Bond66
Geht ja schon wieder gut los ! Aber Du hast ja einen Kamin !

x 1 #3007


Räubertochter007
Zitat von Bond66:
Geht ja schon wieder gut los ! Aber Du hast ja einen Kamin !


...aber kein Holz mehr Cool

x 1 #3008


Bond66
Ich beiß mir jetzt auf die Zunge, sonst bin ich noch als s.istischer Stänkerfritze verschrien.

x 1 #3009


Räubertochter007
Zitat von Bond66:
Ich beiß mir jetzt auf die Zunge, sonst bin ich noch als S. Stänkerfritze verschrien.


...dann mach ich es:
auch nicht vor der Hütt'n... rofl

ich kann mich auch gut (wenn nicht sogar besser) selbst in die Pfanne hauen pfeifen

x 1 #3010


Bond66
Wollt ich gar nicht sagen ! Wat Du immer denkst ! Furchtabar

x 2 #3011


E
Kein Opfer mehr sein

Gedanken zur Woche.

Immer wieder geraten wir in tiefen persönlichen Beziehungen in Situationen, in denen alle uns bekannten Lösungsstrategien versagen. Menschen funktionieren eben nicht und sind keine Maschinen. Es bleibt ein Rest an Differenz, der sich trotz aller Klärungsversuche nicht aufheben lässt.
Oft bleibt dann nur Akzeptanz und/oder Vertrauen.

Ist dieses nicht mehr möglich oder gelingt einem nur mühsam, dann macht man sich durch eine passive Haltung zum Opfer. Gedanken sind dann: Ich kann eh nichts ändern. Ich muss das aushalten. Usw.

Das ist aber auch keine Lösung für den inneren Konflikt, wenn auch manchmal angenehm auszuhalten. Man kann sich getrost über den Täter beschweren und dazu noch jedes Recht zu haben, weil man ja das Opfer ist..

Aber!

Vielleicht mag die erlittene Verletzung einem etwas Wichtiges über einen selbst sagen, das einen im Leben reifen lässt?
Eigentlich sind es nicht die anderen Menschen, die es auszuhalten gilt, sondern die eigenen inneren Spannungen. Es sind meine Spannungen, selbst wenn der andere der Grund dieser Spannung ist.
Sie sind und bleiben in mir. Sie auszuhalten ist ein innerer aktiver und anspruchsvoller Prozess, der sich mit Passivität und Resignation in der Opferrolle nicht verträgt.

Sich selbst auszuhalten bedeutet die Aufmerksamkeit von den anderen Menschen und spannungsreichen Situationen weg auf uns selbst und inneres Erleben zu richten.


Darum hat mich der Sturm nicht mitgenommen. Ich kann nicht mir selber entfliehen. So gerne ich möchte. .

x 3 #3012


Bond66
Zitat von frischgeföhnt:
Kein Opfer mehr sein

Gedanken zur Woche.

Immer wieder geraten wir in tiefen persönlichen Beziehungen in Situationen, in denen alle uns bekannten Lösungsstrategien versagen. Menschen funktionieren eben nicht und sind keine Maschinen. Es bleibt ein Rest an Differenz, der sich trotz aller Klärungsversuche nicht aufheben lässt.
Oft bleibt dann nur Akzeptanz und/oder Vertrauen.

Ist dieses nicht mehr möglich oder gelingt einem nur mühsam, dann macht man sich durch eine passive Haltung zum Opfer. Gedanken sind dann: Ich kann eh nichts ändern. Ich muss das aushalten. Usw.

Das ist aber auch keine Lösung für den inneren Konflikt, wenn auch manchmal angenehm auszuhalten. Man kann sich getrost über den Täter beschweren und dazu noch jedes Recht zu haben, weil man ja das Opfer ist..

Aber!

Vielleicht mag die erlittene Verletzung einem etwas Wichtiges über einen selbst sagen, das einen im Leben reifen lässt?
Eigentlich sind es nicht die anderen Menschen, die es auszuhalten gilt, sondern die eigenen inneren Spannungen. Es sind meine Spannungen, selbst wenn der andere der Grund dieser Spannung ist.
Sie sind und bleiben in mir. Sie auszuhalten ist ein innerer aktiver und anspruchsvoller Prozess, der sich mit Passivität und Resignation in der Opferrolle nicht verträgt.

Sich selbst auszuhalten bedeutet die Aufmerksamkeit von den anderen Menschen und spannungsreichen Situationen weg auf uns selbst und inneres Erleben zu richten.


Darum hat mich der Sturm nicht mitgenommen. Ich kann nicht mir selber entfliehen. So gerne ich möchte. .

Hasi, Du hast ja heute voll den Blues ! Geh Schuhe kaufen ! trost spenden

x 2 #3013


K
Mir hilft bei Blues der Besuch eines Bücher/Schreibwaren-Ladens.

ODER ein Besuch im Baumarkt

x 2 #3014


E
Ich habe nur einen kleinen Blues....
Aber einen sinnvollen. Ich möchte nichts mehr verdrängen. Sondern mein inneres Haus aufräumen. .


Mensch..Schuhe und Bücher habe ich genug..
Aber Baumarkt?
Ein neuer und inspirierender Gedanke!
geschockt
IKEA muss reichen. .

x 2 #3015


A


x 4