Micha17
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es ist hier mein erster Beitrag. Ich will meine Situation mal schildern und mal Meinungen hören, ob e noch eine Chance gibt, meine Ehefrau zurückzugewinnen.
Ich heisse M. bin 50 Jahre und seit 20 Jahren mit E. verheiratet. Wir haben einen 14-jährigen Sohn und einen Malteser Mischling. Meine Frau und ich sind ehrenamtlich in einem Fussballverein der Verbandsliga als 2. Vorsitzender und Kassiererin tätig. Wir sind mit einem Ehepaar M. und V. befreundet, die auch im Vorstand des Vereins tätig sind. Beide haben einen Sohn, dessen Patentante meine Frau E. ist.
M. und V. haben beide seit Jahren Probleme in ihrer Beziehung. V. ist Alk. und wird beim Genuss von Alk. gewalttätig. M. ist trockener Alk., der aber auch manchmal rückfällig wird. Wenn beide sich streiten, schlagen, hauen kommt meine Frau E. und kümmert sich um ihr Patenkind und hilft dem unterlegenen M.. Die Frauenbeziehung V. und E. geht dadurch in die Brüche.
E. und ich führen seit 20 Jahren eine Ehe mit Höhen und Tiefen. Eine wirkliche Trennung stand noch nie im Raum. Aber die Unzufriedenheit meiner Frau hinsichtlich Hausarbeit, Spaß haben und Alltag gab es. Wir hatten auch schon eine Ehegesprächstherapie vor zwei Jahren gemacht, da ich nicht wusste, ob ich sie noch liebe. Ich habe während der Therapie für mich erkannt, dass ich sie liebe und die Ehe gerne fortgesetzt. Wir haben damals beide davon profitiert.
E. und M. tauschen Ihre Probleme aus, kennen sich seit 7 Jahren . Bei einer Vereinsveranstaltung reden die beiden leicht Alk. drei Stunden miteinander und es kommt zum Kuss der beiden.
Sie treffen sich danach heimlich und es passiert mehr. Ich erfahre es zwei Tage später durch ihr Handy. E. gibt es zu und sagt, sie liebe ihn. Ich mache es im Verein öffentlich und trete als Vorstandsmitglied zurück. E. sagt anfangs, sie liebe uns beide, sie fährt für eine Auszeit eine Woche weg. Nach der Woche sagt sie, sie bliebe bei mir und alles wäre gut. Sie sagte M., dass es vorbei sei. An einer Therapie zur Aufarbeitung war sie nicht interessiert. Ich lernte ihr wieder zu vertrauen, aber es passierte, dass M. Ihr nach fünf Wochen nochmal seine Liebe gestand und die Beziehung heimlich parallel fortgeführt wurde. Dies erfuhr V. zufällig und verprügelte M..
V. informierte mich darüber und dass meine Frau im Nachbarort eine Wohnung angemietet habe. Ich konnte es nicht glauben. Meine Frau bestätigte jedoch, sie wolle mit unserem Sohn und Hund dort einziehen, weil sie den M. liebe. Ich habe sie am selben Abend aus der Ehewohnnung gebeten. Sie übernachtete dann mit M. und seinem Sohn im Hotel.
Mein Sohn will nicht in die neue Wohnung zu meiner Frau ziehen und bleibt mit Hund bei mir. Meine Frau liebt M. und mag mich nur noch und möchte best friends mit mir bleiben. V. war zeitweilig in der Psychiatrie , da sie unter Alk. die Situation nur mir Gewalt gegen M. zu lösen versucht. Wer kümmert sich dann um M. und seinen Sohn, natürlich die Patentante, meine Frau.
Da mein Sohn nicht in diese Wohnung will, sind noch zwei Zimmer frei, meine Frau sagt, M. und Sohn zögen nicht ein. M. verbringt jedoch jegliche Freizeit und Wochenenden dort. Meine Frau bleibt dabei, M. sei ihre große Liebe und die 20 Jahre mit uns nichts mehr wert.
Sie vermisst ihren Sohn und den Hund. Was würdet Ihr tun , sie gleich gehen lassen, abwarten, oder alles beenden. Ich will unsere 20 Jahre nicht wegen so einer verrückten Sache wegwerfen., zumal die beiden gar nicht zusammen passen und der eine jeweils dem andern als Fluchthelfer dient zumindest aus meiner Sicht. Ich will sie für mich und den Sohn zurück, aber ich erreiche sie nicht. Sie hat nur M. im Kopf, ist aber enttäuscht, dass der 14jährige Sohn sich ihr nicht anschliesst. Warum wirft man für so einen alles weg, was man an bürgerlichem Leben aufgebaut hat. Welche Meinungen habt Ihr dazu? Danke vorab für Eure Beiträge.