Jane76
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ich lese hier schon länger mit.
Möchte heute gerne meine Geschichte hier lassen. Es belastet mich alles sehr.
Mein Partner und ich sind fast 3 Jahre zusammen. Wir leben getrennt. Er lebt mit einer anderen Frau zusammen, sie könnte seine Mutter sein. Wahrscheinlich sieht er auch Ähnliches in ihr. Sie 63j
Ich bin 43 und mein Partner 38. Er gibt mir immer wieder zu verstehen, dass er diese Person nicht verlassen wird. Er schläft auch keine Nacht bei mir, damit sie nicht misstrauisch wird. Er hat mit ihr offiziell eine Partnerschaft und sie akzeptiert keine andere Frau in seinem Leben. Mein Partner kann nicht alleine leben, das konnte er noch nie. Er ist krank. Hatte Suchtprobleme und Depression. Wir sind beide psychisch instabil, deshalb möchte er auch nicht bei mir einziehen. Wir haben zusammen viel erlebt. Höhen und schlimme Tiefen. On - Off Beziehung. Seine leeren Versprechungen machen mich krank. Ich fühle mich oft sehr einsam. Trinke dann gerne, damit ich diese Gefühle aushalte. Es geht mir in dieser Beziehung nicht gut und wenn wir getrennt sind, auch nicht. Es ist eine emotionale Abhängigkeit und schwer zu ertragen. Oft möchte ich mich endgültig trennen, aber ich schaffe es nicht. Es ist ein Teufelskreis. Wenn er genug von mir und meinen Bedürfnissen hat, sperrt er mich. Das macht alles nur noch schlimmer, er weiß das und nimmt keine Rücksicht. Ich weiß nicht, ob er narzisstisch ist oder einfach nur wahnsinnig egoistisch. Ich brauche viel Nähe und Aufmerksamkeit. Ich kann das einfach nicht abstellen. Muss ich meine Bedürfnisse wirklich so weit nach hinten stellen, damit Ruhe in diese Beziehung kommt? Das halte ich eine Woche aus und dann raste ich aus. Die Emotionen kochen über. Ich bin seiner Meinung nach trotzdem immer Schuld. Ich habe mich nicht im Griff. Das fühlt sich einfach nicht richtig an. Ich sehe auch keine Zukunft mit uns, alles läuft so, wie er es will. Als wir uns damals kennen gelernt hatten, ging es ihm psychisch und körperlich sehr schlecht und ich habe mich trotzdem in ihn verliebt. Er war so offen und ehrlich, gleichzeitig so bedürftig. Ich war immer für ihn da. Jetzt merke ich, dass ich gegen eine Windmühle kämpfe. Es wird sich nichts verändern. Er ist kalt und abweisend. Wenn das Drama wieder zu groß ist rudert er zurück. Und ich denke jedes Mal, hey, er liebt mich wirklich, das sind nur Momentaufnahmen. Das ist diese Abhängigkeit. Ich bin am Rande der Verzweiflung, möchte mein Leben und meine Unabhängigkeit zurück. Es tut so weh!
Danke fürs lesen