Panda-Bär
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Ich entschuldige mich schonmal für den langen Text, hoffe aber trotzdem, das ihr mir helfen könnt.
Zu meiner Vorgeschichte:
Anfangen muss ich wohl damit, dass meine Partnerin und ich nun schon das dritte Jahr einen Monat im Sommer bei Verwandtschaft im Ausland verbringen. Letztes Jahr fing sie schon damit an, nach ca. 2 Wochen sich von mir zu entfernen, in Körperlicher und zwischenmenschlicher Hinsicht. Das war zwar für unseren restlichen Urlaub nicht gerade schön, jedoch hat sich das nachdem wir wieder zuhause waren, wieder normalisiert und war kein weiteres Gesprächsthema. Sie sagte sie hätte einfach Heimweh gehabt und wir hockten zu sehr aufeinander.
Vor ca 8 Monaten dann kam der Paukenschlag. Von einem Tag auf den anderen war sie komplett abweisend zu mir. Sie hatte zu dieser Zeit auch wieder Kontakt zu einem alten Schulkollegen aufgenommen, was meine Gedanken zusätzlich belastete. Sie ließ mich nicht mehr an sie ran, blockte mich komplett ab und nach einer Woche sagte sie dann sie verlässt mich. Eine Welt brach für mich zusammen, es folgten die schlimmsten Wochen die ich bisher erlebt hatte. Aber ich wollte sie nicht aufgeben, sie war mir zu wichtig. Während des nächsten Monats setzte ich alles daran, das zwischen uns wieder zu regeln. Ich schrieb ihr Briefe, versuche sie daran zu erinnern was wir hatten. Bis ich dann nach 4-5 Wochen resignierte, da ich alles in meiner Macht stehende getan hatte. Alles hatte sie abgeblockt. Ich schrieb ihr einen Brief in dem ich ihr sagte, das es mein letzter werden würde, ich weiß, was ich will, aber wenn sie das nicht möchte, kann ich auch nichts machen. Ich wollte nicht mehr der sein, auf den sie alle schlechten Gefühle schiebt. Wir hatten dann einige Tage gar keinen Kontakt, bis sie sich wieder bei mir meldete und sagte, sie hält es nicht aus ohne mich, ohne mich geht es ihr nur noch schlechter. Ich war überglücklich, jedoch auch skeptisch. Ich vermittelte ihr deutlich, wie sehr sie mich verletzt hat und das es dauern würde, bis ich ihr wieder vertrauen könnte. Ich fragte sie ob sie bereit ist alles für uns zu geben, an uns zu arbeiten und ob ihr es die mühe wert wäre. Denn wenn nicht soll sie es gleich bleiben lassen. Sie bejahte das. Also fingen wir an unser Verhältnis wieder aufzubauen, sie gab sich Mühe und wir hatten wieder einen schöne Zeit. Ich versuchte ihr Vertrauen zu schenken und nach einigen Monaten klappte es auch ganz gut.
Nun sind wir wieder im Ausland, es fing an wie letztes Jahr: Alles war die ersten 2 Wochen normal, dann fing sie an abweisend zu werden. Irgendwann sagte sie ihr gehe es nicht gut wegen uns. Ich bin ein extrem ruhiger Mensch und sie ein sehr spritziger. Das ziehe sie runter, weil sie das ruhige zu sehr von mir übernimmt und das mache sie unglücklich. Wenn sie sich vorstellt, das sie das ihr ganzes Leben so hat, will sie das nicht. Wir wären zu unterschiedlich. Außerdem fühle sie sich von mir oft eingeschränkt und in der Beziehung oft schon so als wäre sie 30 oder 40. Allerdings konnte sie mir auch kein wirkliches Beispiel nennen, bei dem ich sie mehr einschränke als in irgend einer anderen normalen Beziehung. Dann kam das wirklich verletzende: Sie sagte, sie wisse gerade nicht ob sie noch bereit ist da Energie rein zu stecken. Ich wurde extrem wütend, fühle mich vera*****.
Sie sagte aber auch, sie kann gerade nichts entscheiden, sie will warten bis wir wieder zuhause sind.
Und nun stehe ich da, mit leeren Händen und einem vollen Kopf, Weiß nicht was ich davon halten soll. Ich liebe sie wirklich sehr und das zwischen uns war immer etwas besonderes. Dementsprechend gern würde ich das regeln. Auf der anderen Seite weiß ich nicht wie ernst ihr die Sache ist. Ob diese Aussagen einfach nur Ausflüchte für irgendwas sind, oder ernst gemeint. Ich meine, wenn man mehrere Wochen eigentlich fast nur zu 2t verbringt, ist es vielleicht normal, das man sich irgendwann auf den Keks geht und man aus Mücken, Elefanten macht. Auch mit der Aussage, das wir zu unterschiedlich wären. Natürlich haben wir unterschiedliche Charakterzüge und manchmal auch Denkweisen. Aber ich finde wir sind auch in mindestens genauso vielen Dingen auf einer Wellenlänge und haben die gleichen Vorstellungen. Hier sehe ich irgendwie wieder parallelen zu damals: Sie sieht gerade überwiegend das negative an uns. Ich will zwar sie, aber ich will nicht, das sie meine Anwesenheit runter zieht noch will ich, das so eine "Phase" alle paar Monate wieder kommt. Zur Zeit verhält sie sich mir gegenüber nur wie ein Kumpel, zwar höflich doch nicht herzlich. Sie ist auch ein Mensch, der eben schnell dicht macht, ich befürchte wenn ich hart bleibe wird das zu wenig führen. Aber ich kann doch auch nicht jedes mal der sein, der alles wieder auf sich nimmt oder?
Vielen Dank schonmal für eure Meinung und Ratschläge, ich hab wirklich keine Ahnung mehr was ich am Besten tun soll.

