Probleme in der Partnerschaft

engelchen1970

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Hallo zusammen ,

vielleicht könnt ihr, mir hier einige Tipps geben, hier in diesem Forum. Ich bist seit drei Jahren mit meinen Freund zusammen und eigentlich sehr glücklich . Aber ich hab das Gefühl das ihn irgend etwas bedrückt .nur ich weiß nicht was . Ich versucht mit ihm zu reden aber ich glaub er verschließt sich immer mehr vor mir . Heute habe ich es mal geschafft Normal mit ihm zu reden ohne ein Lautes Wort von ihm.Weil in der Vergangenheit wenn ich ihn immer gefragt habe wurde sein Ton gegenüber Mir sehr Laut, und ich habe das Gespräch beendet. Ich bemerke auch das wirklich was bei ihm nicht in Ordnung ist
weil er fast jeden Abend Alk. zu sich nimmt .und er ohne das auch nicht mehr einschlafen kann.
Ich weiss nicht mehr weiter und ich habe Angst das er von Alk. abhändig wird weil seine Mutter auch diese Sucht habt. Ich habe Angst um meinem Freund ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben...



Engelchen 1970

10.06.2015 00:29 • #1


Christian83


Guten Morgen.

Was darf man unter Alk. zu sich nehmen verstehen?
Zwei, drei B. nach Feierabend oder doch eher die harte Tour mit starkem Alk.? In einer Kneipe oder Zuhause?

LG Chris

10.06.2015 08:26 • #2



Probleme in der Partnerschaft

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Selbstliebe

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Ich denke, wenn dein Freund jeden Abend trinkt und du das Gefühl hast, irgendwas bedrückt ihn, wird das auch so sein. Es (jeden Abend Alk. trinken) verselbständigt sich aber je nach Veranlagung recht zügig....manch einer braucht keinen Grund mehr, um zu trinken, weil das Trinken selber der Grund ist, wenn du verstehst, was ich meine. Und dazu noch die familiäre Disposition.....
Im Alk. verbal unflätig zu reagieren, wenn man von der Freundin angesprochen wird, ist noch steigerungsfähig. Pass auf dich auf!

10.06.2015 08:57 • #3


Neja


Zitat von engelchen1970:
... fast jeden Abend Alk. zu sich nimmt .und er ohne das auch nicht mehr einschlafen kann.


Hallo engelchen,

da erübrigt sich die Frage, was dein Freund konsumiert völlig, denn wenn er einen bestimmten Pegel schon braucht, um überhaupt schlafen zu können, dann nenne ich das schon Abhängigkeit. Und da ist völlig wurscht, was er trinkt.

Dein Bauchgefühl trügt dich nicht. Dein Freund scheint ernsthafte Probleme zu haben und nicht in der Lage zu sein, Strategien oder Lösungswege zu entwickeln, um diese auf "normalem" Wege zu entflechten.

Ist er sonst ein introvertierter Mensch oder bespricht er sich normalerweise mit dir, wenn ihn etwas stört oder hemmt...? Hat er vllt "Angst", seine Wünsche oder Befürchtungen zu kommunizieren? Vllt, weil er bestimmte Reaktionen fürchtet oder Konsequenzen?
Könnte ein Außenstehender hilfreich sein, der ihn dabei unterstützt, seine Probleme zu kommunizieren? Gibt es einen Freund, bei dem er sich "auskotzen" würde?
Wie ist denn sein Verhältnis zu seiner Mutter und ihrer "Problemlösungsstrategie"?

Was ich dir raten kann, ist zu klären, ob er gewillt wäre, im Beisein eines Dritten über seine Probleme zu sprechen oder ob er die Situation ,so wie sie momentan ist, für sich annimmt und akzeptiert und daran nichts ändern will. Trifft letzteres zu, kann ich dir nur raten, Abstand zu suchen, deinen Selbstschutz zu aktivieren und ihn damit in den Zustand zu versetzen, dass er anfängt darüber nachzudenken, dass der von ihm gewählte Weg nicht der richtige ist.
Ansonsten wirst du genauso Gefangener des Alk. (in Co-Abhängigkeit) wie dein Freund und findest nur schwer wieder da raus. Und ich weiß, wovon ich rede.

Schau auf dich und ziehe die Reißleine, wenn er an der Gesamtsituation nichts ändern und an sich nicht arbeiten will! Und lass dir nicht einreden, dass du an seinem Zustand schuld bist, denn das bist du nicht! Das liegt in seiner Eigenverantwortung.
Alles Gute!

10.06.2015 12:19 • #4




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