P
Pisuh
Gast
Vorweg möchte ich mich bei allen Autoren bedanken; ich habe in vielen Threads viele hilfreiche Dinge erfahren, die mir halfen, meinen Schmerz der seit nun mehr 5 Monaten andauernden Trennung zu ertragen. Ich möchte nicht viele Worte über meine knapp 20-jährige Beziehung verlieren, da ich glaube, mich in Einzelheiten zu verlieren. Ich versuche daher nur kurz das wesentliche aufzuzählen:
Ich bin 47, meine (wahrscheinlich!?) Ex ist 39 Jahre alt. Sie ist ein sehr emotional entscheidener, sensibler Mensch, fast schon ein labiler Typ. Ich eigentlich ziemlich genau das Gegenteil, ein auf Fakten-Basis entscheidener Kerl. Aber ich habe auch tiefe Gefühle und kann auch sensibel. Ich spüre den größten Teil meines Schmerzes nicht mehr, obwohl ich erst seit ca. 2 Stunden (!) die 100-prozentige Gewissheit habe, dass Sie (ersteinmal) weg ist (da ich im Prinzip schon seit 5 Monaten trauere und weine). Ich glaube irgendwann hat man keine Tränen mehr.
Ende August 2016 "beichtete" sie mir, dass sie von ihrer Affäre (heute im Januar ca. 1 Jahr lang nun) herztechnisch nicht wegkommen würde. Seither war es ein einziges hin- und her; sie versuchte sich im Spagat zwischen dem (Herz-)Gefühl zu ihm und dem Wissen des sicheren Hafens von mir. Ich erlebte die Zeit mit für mich neuen Gefühlen von himmelhoch jubelnd bis zu Tode betrübt.
Kleine Info noch zwischendurch: In den Jahren zuvor hatte sie mich mit ca. 25-30 Männern x-mal betrogen; es ging immer nur um S**, Verliebtheit oder ähnliche Gefühle waren nie im Spiel. Ihr ging es um ein Macht- und Geltungsgefühl, was sie mir gegenüber nicht spüren konnte; ich bin (leider) ein sehr starker Typus. Ich habe in 1-2 Jahren Abstand von diesen Abenteuern erfahren und stand mit großer Toleranz der Sache gegenüber; nicht zuletzt weil ich mich zu einem gewissen Teil mitverantwortlich dafür gefühlt habe.
Zwischen ihr und mir ist jetzt eigentlich alles gessagt und klar. Wir haben in den letzten 5 Monaten ganze Wochenenden, Nächte und Arbeitstage miteinander völlig offen geredet, weil es eine ganz erhebliche Besonderheit gibt: Ich habe mein Verhalten deutlich spürbar ihr gegenüber um 180° verändert, was sie mir tatsächlich glaubt. Ich habe das nur aus einem einzigen Grund geschafft: Ich habe sie endlich verstanden. Ich habe bspw. endlich verstanden, dass ich nicht mehr nach dem Warum sie so ist fragen muss, sondern sie nur nehemen muss, wie sie ist. Leider haben sich in ihr gewisse Verhaltensmuster eingebrandt, denen ich nun seit Wochen hinterherrenne um sie "geradezubiegen"- ich kriege die nicht weg, weil ich dazu an ihr Herz müsste. Doch da steht gerade ein anderer drauf.
Sie sagte mir auch, dass ich eigentlich die bessere Wahl wäre. Sie meinte sogar, sie würde mich viel lieber wieder lieben als den anderen. Aber es ist nun mal so: Ihr Herz hängt an dem. Und wenn sie, was sie schon mehrfach versucht hat, von ihm wegzukommen, dann wird ihre Sehnsucht dadurch nur immer größer (endete jedes Mal in Tränen bei ihr). Heute hat sie wohl Nägel mit Köpfen gemacht und ist dann erstmal weg zu ihm.
Ihr Problem ist folgendes:
Ihr Herz ist bei ihm und ihre Gedanken oftmals auch, nur ich habe mich mittlerweile zu einem richtig netten Kerl entwickelt, einen, den sie vorher all die Jahre nicht gekannt hat. Sie sagt, ich wäre nun nicht nur so, wie sie sich mich immer gewünscht hat, sondern noch besser (ich verbiege mich übrigens nicht; es ist einfach passiert innerhalb einiger Stunden während des ersten Gesprächs; so, als ob in meinem Kopf irgendwas durchgebrochen wäre; dabei habe ich nur verstanden, das ist alles). Daher kommt in ihr oftmals eine Wut auf. Eine Wut darauf, dass ich mich erst jetzt zum Guten verändert habe, als sie nach Jahren endlich den Absprung vor 5 Monaten (fast) geschafft hatte. Nun sind ihr Zweifel ob der richtigen Entscheidung gekommen. Sie ärgert sich fast: Wenn ich doch nur so wäre wie noch vor 5 Monaten! Dann wäre sie schon längst weggewesen! Ein zweiter Grund ist ihr Mitgefühl gegenüber mir. Ich weine sehr viel ihr gegenüber, was sie sich vor 5 Monaten nicht im Ansatz hätte vorstellen können.
Sie schaffte es seit Weihnachten nicht, mir zu sagen, dass sie dieses Glücksgefühl mit dem anderen unbedingt erleben muss. Sie würde es sich nie verzeihen, wenn sie es für mich unterdrücken würde. Sie würde sicher wiederkommen, sagte sie grundsätzlich Ich hatte natürlich die Angst, dass sie, wenn sie längere Zeit mit ihm verbringen würde (längere Zeit = mehr als 1-2 Tage), auf den Geschmack kommen würde und dass es dann gewesen wäre mit unserer Beziehung.
Hoffentlich versteht das irgendeiner. Es muss für Aussenstehende ziemlich konfus klingen. Bitte fragt, wenn es zu lückenhaft oder kompliziert ist.
Ich brauch euren Rat:
Ich möchte aber nicht wissen, wie realistisch ihr es seht, ob es noch einen Chance für mich gibt. Solange ich Hoffnung habe, werde ich mir diese nicht ausreden lassen und solange sehe ich auch noch eine Chance! Ich möchte auch nicht hören, ob diese Frau für mich richtig ist oder nicht. Für mich ist sie nach wie vor der Hauptgewinn den man nur 1x im Leben haben kann.
Ich brauche gute Tipps wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll (und warum so), wenn sie mir irgendwann wieder gegenübersteht. Sie wird die Tage in unser gemeinsames Haus wiederkommen; ihre Klamotten sind noch zu 95% hier. Ich habe sie auf WhatsApp geblockt und ihr Nummer gelöscht. Ich werde sie nicht kontaktieren. Ich möchte ihr möglichst normal begegnen.
Ich bin 47, meine (wahrscheinlich!?) Ex ist 39 Jahre alt. Sie ist ein sehr emotional entscheidener, sensibler Mensch, fast schon ein labiler Typ. Ich eigentlich ziemlich genau das Gegenteil, ein auf Fakten-Basis entscheidener Kerl. Aber ich habe auch tiefe Gefühle und kann auch sensibel. Ich spüre den größten Teil meines Schmerzes nicht mehr, obwohl ich erst seit ca. 2 Stunden (!) die 100-prozentige Gewissheit habe, dass Sie (ersteinmal) weg ist (da ich im Prinzip schon seit 5 Monaten trauere und weine). Ich glaube irgendwann hat man keine Tränen mehr.
Ende August 2016 "beichtete" sie mir, dass sie von ihrer Affäre (heute im Januar ca. 1 Jahr lang nun) herztechnisch nicht wegkommen würde. Seither war es ein einziges hin- und her; sie versuchte sich im Spagat zwischen dem (Herz-)Gefühl zu ihm und dem Wissen des sicheren Hafens von mir. Ich erlebte die Zeit mit für mich neuen Gefühlen von himmelhoch jubelnd bis zu Tode betrübt.
Kleine Info noch zwischendurch: In den Jahren zuvor hatte sie mich mit ca. 25-30 Männern x-mal betrogen; es ging immer nur um S**, Verliebtheit oder ähnliche Gefühle waren nie im Spiel. Ihr ging es um ein Macht- und Geltungsgefühl, was sie mir gegenüber nicht spüren konnte; ich bin (leider) ein sehr starker Typus. Ich habe in 1-2 Jahren Abstand von diesen Abenteuern erfahren und stand mit großer Toleranz der Sache gegenüber; nicht zuletzt weil ich mich zu einem gewissen Teil mitverantwortlich dafür gefühlt habe.
Zwischen ihr und mir ist jetzt eigentlich alles gessagt und klar. Wir haben in den letzten 5 Monaten ganze Wochenenden, Nächte und Arbeitstage miteinander völlig offen geredet, weil es eine ganz erhebliche Besonderheit gibt: Ich habe mein Verhalten deutlich spürbar ihr gegenüber um 180° verändert, was sie mir tatsächlich glaubt. Ich habe das nur aus einem einzigen Grund geschafft: Ich habe sie endlich verstanden. Ich habe bspw. endlich verstanden, dass ich nicht mehr nach dem Warum sie so ist fragen muss, sondern sie nur nehemen muss, wie sie ist. Leider haben sich in ihr gewisse Verhaltensmuster eingebrandt, denen ich nun seit Wochen hinterherrenne um sie "geradezubiegen"- ich kriege die nicht weg, weil ich dazu an ihr Herz müsste. Doch da steht gerade ein anderer drauf.
Sie sagte mir auch, dass ich eigentlich die bessere Wahl wäre. Sie meinte sogar, sie würde mich viel lieber wieder lieben als den anderen. Aber es ist nun mal so: Ihr Herz hängt an dem. Und wenn sie, was sie schon mehrfach versucht hat, von ihm wegzukommen, dann wird ihre Sehnsucht dadurch nur immer größer (endete jedes Mal in Tränen bei ihr). Heute hat sie wohl Nägel mit Köpfen gemacht und ist dann erstmal weg zu ihm.
Ihr Problem ist folgendes:
Ihr Herz ist bei ihm und ihre Gedanken oftmals auch, nur ich habe mich mittlerweile zu einem richtig netten Kerl entwickelt, einen, den sie vorher all die Jahre nicht gekannt hat. Sie sagt, ich wäre nun nicht nur so, wie sie sich mich immer gewünscht hat, sondern noch besser (ich verbiege mich übrigens nicht; es ist einfach passiert innerhalb einiger Stunden während des ersten Gesprächs; so, als ob in meinem Kopf irgendwas durchgebrochen wäre; dabei habe ich nur verstanden, das ist alles). Daher kommt in ihr oftmals eine Wut auf. Eine Wut darauf, dass ich mich erst jetzt zum Guten verändert habe, als sie nach Jahren endlich den Absprung vor 5 Monaten (fast) geschafft hatte. Nun sind ihr Zweifel ob der richtigen Entscheidung gekommen. Sie ärgert sich fast: Wenn ich doch nur so wäre wie noch vor 5 Monaten! Dann wäre sie schon längst weggewesen! Ein zweiter Grund ist ihr Mitgefühl gegenüber mir. Ich weine sehr viel ihr gegenüber, was sie sich vor 5 Monaten nicht im Ansatz hätte vorstellen können.
Sie schaffte es seit Weihnachten nicht, mir zu sagen, dass sie dieses Glücksgefühl mit dem anderen unbedingt erleben muss. Sie würde es sich nie verzeihen, wenn sie es für mich unterdrücken würde. Sie würde sicher wiederkommen, sagte sie grundsätzlich Ich hatte natürlich die Angst, dass sie, wenn sie längere Zeit mit ihm verbringen würde (längere Zeit = mehr als 1-2 Tage), auf den Geschmack kommen würde und dass es dann gewesen wäre mit unserer Beziehung.
Hoffentlich versteht das irgendeiner. Es muss für Aussenstehende ziemlich konfus klingen. Bitte fragt, wenn es zu lückenhaft oder kompliziert ist.
Ich brauch euren Rat:
Ich möchte aber nicht wissen, wie realistisch ihr es seht, ob es noch einen Chance für mich gibt. Solange ich Hoffnung habe, werde ich mir diese nicht ausreden lassen und solange sehe ich auch noch eine Chance! Ich möchte auch nicht hören, ob diese Frau für mich richtig ist oder nicht. Für mich ist sie nach wie vor der Hauptgewinn den man nur 1x im Leben haben kann.
Ich brauche gute Tipps wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll (und warum so), wenn sie mir irgendwann wieder gegenübersteht. Sie wird die Tage in unser gemeinsames Haus wiederkommen; ihre Klamotten sind noch zu 95% hier. Ich habe sie auf WhatsApp geblockt und ihr Nummer gelöscht. Ich werde sie nicht kontaktieren. Ich möchte ihr möglichst normal begegnen.
) - das ist für mich auch schon ein klitzekleines bißchen mehr als ne Randnotiz.
Halt die Ohren steiff.