Zitat von Feya79:Hallo Lina,
diese Geschichte kommt mir bekannt vor

Bis auf das streiten war es bei mir auch so.
Ich war mit meinem Freund ( heute natürlich Exfreund ) zusammen und irgendwie war ich doch einsam. Wenn er da war alles super, also das dachte ich zumindest, als er weg war ging es mir schlecht.
Ich wusste instiktiv das er es nicht so ernst meint mit der Beziehung wie ich und damit habe ich mich , genau wie Du auch, 2 Monate rumgequält. Bis es dann auf einmal Klick gemacht hat
Klar hatte ich Liebeskummer nach der Trennung, aber auch schon während der Beziehung.
Ich dachte, du beschreibst meine "Beziehung"

Auch die anderen Texte passen teilweise wie die Faust auf's Auge.
Was weiterhilft: Ich hatte neulich einen Alptraum, in dem wir wieder zusammen waren. Beim Aufwachen war ich richtig erleichtert, dass es nur ein Traum war. Sonst würde das ja alles immer so weitergehen. Und das soll es dann gewesen sein?
Ich glaube auch nicht, dass Gespräche und Szenen es besser machen. Die setzen ihn nur mehr unter Druck, jemand zu sein, der er nicht ist. Man kann ihn ja nicht zwingen, zu investieren. Und mal ehrlich - will man das? Gibt sicher so viele Bessere, die mit Freuden für all das zu haben sind, was man sich vorher regelrecht erkämpfen musste.
Kalte Vernunft hilft auch. Man kann nicht ALLES zurechtbiegen. Irgendwann ist Hopfen und Malz verloren, wurden zuviele Worte gesagt, zuviele Gedanken verschwendet, für nichts. Wenn es schon nach 2-3 Monaten nur noch Grütze ist, wie soll es dann JAHRE halten? Dein Freund kommt grade aus einer Beziehung, aber wenn du Pech hast, hat er diese Rückzugstendenzen sowieso, und dafür gibt es dann immer gute Gründe. Z.B. dass er eben einfach so ist und du ihn doch so nehmen sollst. Ich glaub einfach nicht, dass sich wie durch ein Wunder plötzlich alles richtet und er dir auf einmal das Gefühl gibt, dass du ihm wichtig bist, wenn er das die ganze Zeit schon nicht hinbekommen hat.
Es wirkt schon so, als würdest du es wegen der absurden Hoffnung, er würde sich von Grund auf ändern, nicht loslassen können. Aber wieso muss es denn unbedingt er sein?
Ich schreib meinem auch nicht, obwohl ich stinksauer und enttäuscht bin und ihn am liebsten zu ner Aussprache drängen würde. Was würds bringen? Er hat sich die ganze Zeit nicht geäußert, er wirds wieder nicht tun. Er wird sich zurückziehen und so tun, als wär nichts. Wie immer halt. Ich könnte ihm wahrscheinlich mit Anlauf ins Gesicht springen und er hätte dafür superviel Verständnis und würde sich dann schnell wieder an den PC setzen und mich ausblenden. Letztendlich verändern Gespräche ihn nicht, und sie bringen ihn auch nicht dazu, sich so zu verhalten, wie man es gerne hätte, dem, was er sagt, kann man unter Umständen eh nicht glauben. Er hat sich immer auf eine bestimmte Art verhalten, wieso sollte es nach der Trennung anders sein? Würde ich ihn kontaktieren, es würde alles nur rausgezögert und immer schwieriger für mich, weil es immer wieder Anlass gäbe, wütend zu werden und auf sein (Nicht-)Verhalten anzuspringen.
Was soll er einem auch sagen? Entweder sagt er einem "Tut mir leid, ich mag dich eben nicht so sehr", oder er lügt, indem er behauptet, es wäre so, es dann aber nicht zeigt. Beides keine besonders tollen Alternativen.