Peter1980
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ich verzweifele von Tag zu Tag mehr. Meine Lebensgefährtin und ich leben nun seit 13 Jahren zusammen. Sie ist verwitwet und hat 2 Jungs mit in die Beziehung gebracht, die ich auch gern aufgenommen habe. Wir haben jedoch nicht geheiratet. Sie war anfangs sehr unsicher, hatte kaum Selbstbewusstein, was sich in der ganzen Zeit jedoch zum Guten geändert hat. Wir haben zusammen ein Haus gekauft und haben eine wunderbare Partnerschaft gelebt. Nach 5 Jahren hat Sie mir meinen Wunsch erfüllt und wir haben eine gemeinsame Tochter bekommen. Ab diesem Tag wurde alles anders.
In Erziehungsfragen werde ich nicht mehr gefragt. Meine Versuche, gemeinsame Vereinbarungen zu treffen werden ignorriert oder nicht eingehalten. Sie ist mir gegenüber immer arroganter geworden, Fehler gibt sie nicht zu. Meine Lebensgefährtin hatte eine sehr "freie" und "lockere" Kindheit und möchte dies höchstwahrscheinlich an unsere Kinder weitergeben. Unsere Kinder sind mittlerweile 16,13 und 9.
Der Große darf ohne Zeitlimit wegbleiben, auch werktags. Muss aber morgens von Mama aus dem Bett geschmissen werden und ist dann den ganzen Tag hundemüde. Die Kleinen dürfen den ganzen Tag und halbe Nacht, bis sie vor Müdigkeit einschlafen, am Handy spielen, in der Schule werden die Noten immer schlechter etc. Wenn ich Versuche dies einzuschränken endet das im grossen Streit.
Mittlerweile ist Mama die "Gute" und Papa der "Böse", weil Mama alles erlaubt und Papa eben nicht.
Es ist nicht so, dass ich den Kindern alles verbieten möchte, aber es muss Grenzen geben, die ich in der Regel auch grosszügig gestalte.
In einer ruhigen Minute versuche ich immer wieder mit meiner Lebensgefährtin diese Probleme zu besprechen, leider hilft das nicht. Die Kinder bekommen das natürlich mit, die Situation ist fast jeden Tag mehr oder weniger angespannt.
Vor einigen Tagen warf Sie mir an den Kopf, dass ich ihren Jungs nichts zu sagen haben, und das vor den Kindern. Für mich ist in diesem Moment die Welt zusammengebrochen. Nicht nur weil sie sowas sagte, sondern vor Allem weil sie das vor den Kindern sagte.
Sie fordert von mir da zu sein für alle Kinder, auch für ihre. Ein Dach über dem Kopf, voller Kühlschrank, die Kinder wegbringen und abholen, Liebhaben und Knuddeln. Eben Papa sein. aber nur dann wenn sie das möchte. das funktioniert doch nicht!
Ich habe nun von ihr gefordert, diese Aussage nochmal zu überdenken und im gemeinsam Gespräch vor den Kindern richtig zu stellen. Aber was tue ich, wenn sie bei ihrer Meinung bleibt? Mir gehen in den letzten Tag viele Gedanken und Möglichkeiten durch den Kopf, welche die Richtige ist weiss ich leider nicht.
Was würdet ihr in dieser Situation tun?