Vargas
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nun habe ich, nach langem zoegern, den willen, meine kleine lovestory hier mal zu umreissen.
ich moechte diese derzeitige lebenskrise gewinnbringend fuer mein weiteres leben nutzen.
ueber einen austausch mit euch wuerde ich mich daher freuen und hoffe, dass wir viele positive erkenntnisse daraus ziehen werden! denn ein partner ist ja immer auch ein spiegel.
willkommen also in der realitaet ...
alles begann im jahre 2012, etwa 1j. nach meiner vorherigen trennung.
wir sahen uns erstmals in einer bar und waren uns quasi sofort "verfallen". wir fuehrten eine affaere,
wollten es beide langsam angehen lassen, denn auch sie war erst seit weniger als einem jahr aus ihrer letzten langjaehrigen beziehung (15j.) raus.
nach etwa 6mo. gestand sie mir ihre gefuehle. diese konnte ich damals in der form noch nicht erwidern, wollte auch noch keine feste bez und somit hielt ich es fuer besser, die affaere zu beenden. doch sie versicherte mir, damit umgehen zu koennen, wollte wenigstens das mit mir haben.
kurz darauf verstarb mein dad. die folgezeit mit ihr war so schoen, so intensiv, dass ich spuerte, wie meine gefuehle zu ihr freiwurden. denn wenige monate zuvor war ich wohl nur blockiert, um das zu spueren, obschon ich wußte, welch spannende und schoene frau mir da grad ihr verliebtsein gestand.
nach 26mo. (im nov. ´14) kam das off. selbst fuer sie ueberraschend, wie sie mir versicherte. sie trug zweifel in sich. parallel dazu verlor ich meinen job.
wie ich heute weiß, konnte sie´s nicht mit sich vereinbaren, wieder eine bez. zu fuehren, nachdem doch ihre vorherige noch gar nicht wirklich lange zuruecklag. sie hatte diese noch nicht gaenzlich verarbeitet. zudem kam sie in die menopause (sie ist 8j. aelter als ich) und verstand sich manchmal selbst nicht mehr. sie fand mich als mann immer noch toll, wußte nicht, ob die entscheidung richtig sei, sie wolle es doch eigentlich gar nicht. auch sie empfand unsere wilde zeit als total schoen. wir hatten so viele gemeinsamkeiten, kamen toll miteinander aus und hatten super S.. freunde hielten uns fuer ein klasse paar, das sich auch viele freiraeume zugestand.
3wochen zuvor hatten wir unseren ersten großen gemeinsamen trip gebucht.
nun, zu diesem kam es nicht mehr, also gemeinsam. ich reiste 4wo. allein durch lateinamerika, von wo ich letzte woche zurueckkehrte.
erstmals in meinem leben hielt ich eine passive trennung nicht fuer den point of no return!
ich blieb dezent an ihr dran - sie liess es zu, verfuehrte mich ...
ich sagte ihr mehrmals, dass sie´s mir wert sei und sie war so ambivalent, dass ich spuerte, da ist noch viel zu viel fuer mich in ihr. wir hatten dann ueber einige wochen eine tolle wiederannaeherung, bis kurz nach silvester. ihre signale waren fast durchweg positiver natur, obschon ihre zweifel wieder aufploppten. so kam es, dass sie anfang januar voellig verstoert zu mir kam und abstand wollte. es sei alles zu schoen & intensiv gewesen ... ich gestand ihr die zeit zu, die sie fuer sich einforderte. vor meiner abreise im feb. hatten wir noch lange S., nachdem sie mir sagte, sie koenne derzeit keine bez fuehren.
seit 2tg. nun ist´s endgueltig aus, also "ausser" gehts nun nicht mehr. auch ich hatte fuer mich erkannt, so macht das alles keinen sinn, ich muss loslassen. so sagte sie mir also, dass sie nun sicher sei, dass es vorbei ist und dass das auch nix mehr wird. sie sieht keine zukunft mehr fuer uns. zudem der zusatz, eine affaere wuerde sie gern mit mir haben wollen, aber aufgrund des unterschiedlichen gefuehlsniveaus koenne sie das natuerlich nicht zulassen. ich hingegen haette mich fast soweit erniedrigt ...
ok, ich moechte mich gar nicht weiter in details dieser gescheiterten bez verlieren, sie wollte zum verstaendnis aber doch mal erwaehnt werden.
seither versuche ich, nur noch bei mir selbst zu bleiben. was ist meine aufgabe? welche lektion will mir das leben hiermit zeigen?
und ... leute, ich sag euch, es kommen so einige dinge hoch. wut auf meine holde x kann ich fast so gar nicht entwickeln. wir waren immer respektvoll zueinander und haben keine streits od aehnliches gehabt. alles verlief sehr wertschaetzend und auch sie leidet leider stark unter der situation. anfangs wohl staerker als ich.
aber zurueck zu mir. mir ist klar geworden, dass ich mir selbst genuegen muss - in gaenze. es gibt einige defizite aufzufuellen und blockaden aufzuloesen. aengste, ambivalente gefuehle, abhaengigkeit ...
ich glaube, dass allein schon diese dinge es so schwer machen, loszulassen!
und das ganz abgesehen davon, dass wir eine so tolle und unbeschwerte zeit miteinander hatten, die meiner meinung nach eine fortsetzung verdienen wuerde.
ALSO: das thema loslassen und sich selbst neu erfinden will von mir naeher betrachtet werden!
momentan fuehle ich mich noch antriebslos und sehr unmotiviert. meine hobbies sind nicht im
vordergrund und auch alles weitere faellt mir noch gaenzlich schwer. hier zu schreiben grad, ist einer
der noch wenigen aktivitaeten, aber ich hoffe, auch dies bringt mich weiter.
ich danke an dieser stelle und hoffe, mein abriss ist nicht zuu detailiert und kryptisch dahergekommen.
!